Umbau des Emschersystems

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Sanierung des Rüpingsbachs: als erstes werden die Betoneinfassungen aufgebrochen

Der ökologische Umbau des Emschersystems besteht aus dem Aufbau eines zentralen Abwasserklärsystems im Ruhrgebiet, dem Bau von unterirdischen Abwasserkanälen und der Renaturierung der Emscher und ihrer Nebenflüsse. Er wurde in den 1980er-Jahren begonnen und soll etwa im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Das Investitionsvolumen des Projekts beträgt rund 4,5 Milliarden Euro.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die noch nicht renaturierte Emscher im Norden von Essen
Mündung des Schwarzbachs in die Emscher vor der Renaturierung. Deutlich zu erkennen ist, dass das Wasser der Emscher seit Inbetriebnahme der Kläranlage Dortmund-Deusen wesentlich sauberer als das der Zuflüsse ist.
Der noch nicht renaturierte Lanferbach in Gelsenkirchen
Hauptartikel: Emscher#Geschichte

Die natürliche Emscher prägte als träger Fluss mit dem geringen Gefälle von 122 Metern auf 109 Kilometer zwischen der Quelle in Holzwickede und der Mündung in den Rhein bei Duisburg das Ruhrgebiet bis ins frühe 19. Jahrhundert.[2]

In der lange dünn besiedelten Auenlandschaft bot sie einen Lebensraum für eine große Artenvielfalt.[3] Der mittelalterliche Chronist Beurhaus beschrieb diese Landschaft folgendermaßen: „An Flüssen ist nur die Emscher vorhanden, welche in der hiesigen Gegend noch nicht stark ist […]. Doch hat dieselbe Hechte, Aale, Bleier und andere Fische, wie auch Krebse. Man genießt daselbst eine recht gesunde Luft und hat vortrefflich klares Wasser“.[4]

Der Fluss und seine Nebenläufe neigten aufgrund des oben angesprochenen geringen Gefälles zu Mäanderbildung. Zudem gab es bei starkem Niederschlag häufig Hochwasser, welches zur Überschwemmung der nahegelegenen Gebiete führte. Daher wurde bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts versucht, den natürlichen Verlauf zu verändern beziehungsweise zu regulieren. Die unmittelbaren Anwohner der Emscher leiteten ihr Abwasser auch damals bereits in den Fluss, allerdings waren es bedingt durch die dünne Besiedlung nur sehr geringe Mengen. Diese konnten die Selbstreinigungskräfte des Gewässers noch nicht stören.[5] Im 19. Jahrhundert vervielfachte sich die Bevölkerungszahl im Zuge der Industrialisierung im Emschergebiet, beispielsweise in Dortmund von 4500 Bewohnern zu Beginn des Jahrhunderts bis auf 66.500 im Jahr 1880.[6]

Diese Entwicklung führte zu einer großen Problematik mit der Abwasserentsorgung, die äußerst unhygienische Verhältnisse zur Folge hatte. Die Abwässer der Industrie sowie der wachsenden Anzahl an Zechen wurden in die unbefestigte Emscher geleitet. 1879 wurde auch in Dortmund der Beschluss gefasst, alle häuslichen und gewerblichen Abwässer der Stadt in den Fluss zu leiten, obwohl er schon zu dieser Zeit von morphologischen Analysen als sensibel auf Veränderungen reagierend eingestuft wurde.[5] Durch stark gesteigerte Nährstoffzufuhr wurden Fäulnisprozesse und vermehrtes Algenwachstum begünstigt, welche die chemische Zusammensetzung des Wassers erheblich veränderten. Zudem beeinflussten die aus den Gruben eingeleiteten Salzfrachten das natürliche Milieu negativ. Besonders das eiweißhaltige Abwasser der Brauereien verursachte schließlich den biologischen Tod der natürlichen Emscher.[4]

1882 verfasste eine Bürgerinitiative einen Bericht an den preußischen Landtag, welche die belästigenden Umstände beschreiben sollte: „Der schöne, liebliche Emscherfluss von damals ist vollständig verschlammt und voller Morast, eine dunkle, chaotische, jauchige, stinkige Masse kriecht träge durch das Emscherbett dahin, und fortwährend aufsteigende Blasen verpesten mit ihren verderblichen Hauchen fortwährend die Luft, besonders an feste Stoffe, Koth und Dünger, Küchenabfälle, Kehricht, Schutt, Asche feuer- und explosionsgefährliche Stoffe …“.[7] Die oben erwähnten ungeklärten Abwässer wurden direkt in das natürliche Bachbett der Emscher geleitet, welches schon vor des vermehrten Anstiegs der Gewässermenge zu Mäanderbildung und schlechter Vorflut neigte. Dies führte nun zu häufigen Überschwemmungen ganzer Stadtteile, die auch durch die zunehmende Versiegelung der Großstädte verschlimmert wurden. Dadurch entstanden äußerst unhygienische Verhältnisse, durch die sich Krankheiten wie Cholera, Typhus und Ruhr schnell zu Epidemien entwickelten, die damals häufig tödliche Folgen haben konnten.[8] Um diese Problematik zu lösen und um die Lebensbedingungen der Anwohner zu verbessern, wurde ab den 80er Jahren eine städteübergreifende Abwasserentsorgung diskutiert. Allerdings schien eine unterirdische Kanalisation unmöglich, da die Gefahr bestand, dass anhaltende Bergsenkungen durch den Bergbau das Rohrsystem immer wieder verschieben würden.[9]

Im Jahr 1889 kam es in Bochum zur Entscheidung, die Emschergenossenschaft zu gründen. Diese sollte nun allgemein für die Abwasser-und Regenwasserwirtschaft verantwortlich sein und somit auch für eine Regulierung des Emscherlaufs als offenen Abwasserkanal durch das Ruhrgebiet sorgen. 1904 wurde die Emschergenossenschaft auch gesetzlich in Preußen verankert und begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der Begradigung und Regulierung der Emscher und ihrer Nebenläufe.[8] Die Ingenieure entwickelten eine trapezförmige Befestigung mit Betonsohlschalen, die nicht nur relativ einfach und schnell umzusetzen, sondern auch kostengünstig im Vergleich zu andern Kanalisationen war. Durch diverse Pumpwerke konnte auch die Schwierigkeit des geringen Gefälles überwunden und die Abwässer direkt zu den zentral angelegten Kläranlagen geleitet werden.[10]

Ein großer Nachteil dieses Systems war der ökologische Tod der regulierten Bachläufe, die Emscher als natürlicher Fluss existierte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Dadurch wurde der Lebensraum verschiedenster Arten vorerst zerstört. Ein weiterer Nachteil stellte die starke Geruchsbelästigung dar, die durch Fäulnisprozesse besonders an Sommertagen die Emscheranwohner belästigte.[10] Durch die unnatürliche Gestaltung des Kanals als Betonrinne wurde das Landschaftsbild sehr negativ geprägt. Die offenen Abwasserkanäle waren mit ihren steilen Hängen und den rutschigen Betonelementen eine Gefahr für Mensch und Tier.[11] Allerdings schien diese Lösung der regionalen Abwasserentsorgung lange Zeit alternativlos.

Veranstaltungen um das Projekt[Bearbeiten]

Erste Schritte in Richtung ökologischem Umbau des Emschersystems wurde mit der IBA Emscherpark unter anderem mit den Radwegen Emscher-Weg und Emscher Park Radweg und dem Emscher Landschaftspark gelegt.

Das Projekt ist zentrales Thema der Route der Industriekultur – Auf dem Weg zur blauen Emscher (Themenroute 13).

Der an der Quelle der Emscher liegende Emscherquellhof wurde 2005 von der Emschergenossenschaft grundsaniert und wird für Ausstellungen und als Tagungs- und Bildungszentrum genutzt.

Seit 2006 wird der Renaturierungsprozess der Emscher vom Kunstprojekt EMSCHERplayer: Kunst - Kultur - Kommunikation begleitet.

Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres Ruhr.2010 wurde mit der Emscherkunst.2010 auf die bespielte Emscherinsel und den aktuellen Umbau des Emschersystems aufmerksam gemacht.

Neue Klärwerke[Bearbeiten]

Klärwerk Emschermündung

Bis Ende der 1990er wurde die Abwasserreinigung des 865 Quadratkilometer[12] umfassenden Emschergebiets neu auf vier zentrale Klärwerke ausgerichtet:

Die Kläranlage Dortmund-Deusen wurde 1994 in Betrieb genommen und reinigt insbesondere die bis dahin ungeklärt in die Emscher fließenden Abwässer aus Dortmund. Sie sorgt seitdem für eine deutlich zurückgegangene Geruchsbelästigung im Bereich der noch nicht renaturierten Emscher unterhalb von Dortmund. Das Abwasser wird unter anderem durch einen ab Holzwickede parallel zur Emscher gebauten Abwasserkanal zugeführt.

Das Klärwerk Bottrop wurde 1991 bis 1996 an der Stelle des früheren Flussklärwerks neu errichtet und reinigt die Abwässer des mittleren Ruhrgebiets. Zukünftig soll auch das Wasser aus dem Emscherkanal zugeführt werden.[13]

Das Klärwerk Emschermündung (KLEM) im Bereich der Stadtgrenzen zwischen Dinslaken, Duisburg und Oberhausen wurde 1976 errichtet und klärt bei trockenem Wetter das gesamte Wasser der noch nicht renaturierten Emscher. 1995 und 2001 wurde es erweitert und modernisiert. Hier soll zukünftig der Emscherkanal enden und dem Klärwerk das Abwasser zuführen. Dazu wird noch ein Pumpwerk errichtet, das das geklärte Wasser bei Hochwasser in die Emscher pumpt. Bisher wird dann das Klärwerk abgeschottet und der Fluss daran vorbeigeleitet.

Die drei bisher genannten Klärwerke leiten das geklärte Wasser in die Emscher ein.

Die 1936 errichtete Kläranlage Duisburg Alte Emscher klärt die Abwässer aus den Einzugsgebieten der 1910 und 1949 vom Flusssystem Emscher abgetrennten ehemaligen Unterläufe Alte Emscher und Kleine Emscher, also vor allem aus dem Duisburger Norden und Teilen Oberhausens, und leitet das geklärte Wasser direkt in den Rhein ein.

Abwasserkanal Emscher[Bearbeiten]

Rohrvortrieb flussabwärts

Der Abwasserkanal Emscher (AKE) auch Emscherkanal genannt, ist das zentrale Bauvorhaben zum Umbau des Emschersystems von offener zu geschlossener Abwasserableitung im Rahmen der Renaturierungsmaßnahmen der Emscher. Er ist ein parallel zum Fluss Emscher entstehender, unterirdischer Abwasserkanal im Ruhrgebiet[14]. Der 51 km lange Kanal soll in Dortmund nördlich der Kläranlage Dortmund-Deusen beginnen, in Dinslaken am Klärwerk Emschermündung enden und das bisher direkt durch den Fluss abgeleitete Abwasser aufnehmen.

Am 13. August 2008 wurde der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Münster[15] für den Abwasserkanal entlang der Emscher an den Vorstandsvorsitzenden der Emschergenossenschaft Dr. Jochen Stemplewski überreicht. Baubeginn war 2011 in Bottrop.[16], die Fertigstellung ist für das Jahr 2017 vorgesehen.

Der Abwasserkanal besteht aus einer Stahlbetonröhre mit einem Innendurchmesser zwischen 1,4 und 2,8 m.[1] Abschnittsweise werden zwei Röhren parallel verlegt, um einen größeren Gesamtquerschnitt zu erhalten, so dass die Kanallänge insgesamt über 73 km liegen wird.[17]

Der Kanal wird mit 1,5‰ Gefälle gebaut, so dass eine Fließgeschwindigkeit des Abwassers von etwa 4 km/h entsteht.[1] Da dieses Gefälle größer als das der Oberfläche ist, werden drei unterirdische Pumpwerke in jeweils etwa 40 m tiefen runden Schächten mit 50 m Durchmesser gebaut. In Dortmund beginnt der Kanal auf einer Tiefe von etwa 8 m. Das Pumpwerk Gelsenkirchen hebt das Abwasser aus etwa 30 m Tiefe um rund 12 m an. Das Pumpwerk Bottrop fördert das Abwasser aus etwa 32 m Tiefe an die Oberfläche zum Klärwerk Bottrop. Der Emscherkanal wird auf eine Tiefe von etwa 20 m weiter in Richtung Dinslaken fortgesetzt. Kurz vor der Stadtgrenze zu Dinslaken hebt das Pumpwerk Oberhausen dann das Abwasser aus einer Tiefe von 40 m und leitet es zum Klärwerk Emschermündung.[17]

Renaturierung der Emscher[Bearbeiten]

Die renaturierte Emscher in Dortmund-Hörde...

Zur Bundesgartenschau in Dortmund wurde 1991 bereits ein kurzer Abschnitt der Emscher entlang des Westfalenparks renaturiert. Der Abschnitt, bis dahin nur von wenig Wasser aus umliegenden Quellen durchflossen, wurde nun von Mischwasser aus dem renaturierten Oberlauf durchflossen, das vorher über 18 Jahre in einem Abwasserkanal um diesen Abschnitt herumgeführt worden war.

Am 18. Dezember 2009 wurde dann in Dortmund-Hörde das renaturierte, oberirdische Bett der Emscher geflutet. Nachdem die Emscher an dieser Stelle über 100 Jahre verrohrt unter der Hermannshütte geflossen ist, strömt nun sauberes Wasser durch ein naturnahes Flussbett parallel zum Phoenix-See.[18]

Ende 2011 war der Emscherhauptlauf von der Quelle in Holzwickede bis Dortmund-Deusen auf 23 Kilometern Länge renaturiert. Der weitere Flusslauf kann erst renaturiert werden, wenn er nach Fertigstellung des Emscherkanals etwa im Jahr 2017 von Abwasser befreit ist. Bereits seit 2008 ist der neue Emscher-Durchlass unter dem Rhein-Herne-Kanal in Bau, der mit einem größeren Querschnitt bereits auf die Aufnahme eines naturnahen Flusslaufs vorbereitet ist.

Im Rahmen der ökologischen Umgestaltung kann der Flusslauf nicht wieder völlig natürlich mit Mäandern und Auen gestaltet werden, sondern muss eingedeicht bleiben. Durch Aufweitung der Deiche und auenähnliche Regenrückhaltebecken soll jedoch die Fließgeschwindigkeit verringert werden.[19]

Umbau der Nebenflüsse[Bearbeiten]

Im Umbau des Emschersystems ist neben der Umgestaltung des 85 Kilometer langen Flusslaufs auch die Renaturierung der Nebenflüsse mit einer Gesamtlänge von über 240 Kilometern[20] enthalten, die überwiegend ebenfalls als offene Schmutzwasserläufe ausgebaut sind.

Vor der Renaturierung der Emscher in einem Abschnitt müssen alle einmündenden Nebengewässer von Schmutzwasser befreit werden. Dazu werden zunächst Regenrückhaltebecken und in den Abwasserkanal Emscher (AKE) mündende Abwasserkanäle parallel zu den Bächen gebaut. Um die neuen Abwasserkanäle zu entlasten wurden auch Maßnahmen gestartet, um die Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation zu verringern.[21]

Dort wo die Bäche heute als unterirdische Abwasserkanäle durch Siedlungsgebiet geführt werden, ist in der Regel kein Platz für eine naturnahe Gestaltung des Bachlaufs. Der Bach wird dort nach Möglichkeit als Stadtgewässer an die Oberfläche geholt. Teilweise ist aber nur der Bau eines unterirdischen Reinwasserlaufs möglich.

Im Rahmen des Projekts werden auch kleinere Bäche oder Oberläufe, die nie als Schmutzwasserlauf ausgebaut waren, wieder naturnäher gestaltet.

Fertig renaturierte Gewässer[Bearbeiten]

Läppkes Mühlenbach in Essen wurde zwischen 1989 und 1991 als Pilotprojekt renaturiert. Noch nicht umgestaltet ist jedoch der letzte Kilometer des Unterlaufs.

Der kurze Unterlauf des Ahbachs in Bochum wurde 2009 renaturiert. In Dortmund sind mit Hörder Bach, Rüpingsbach und Roßbach alle Nebenflüsse oberhalb der Kläranlage Dortmund-Deusen von Abwasser befreit.

Laufende Umbaumaßnahmen[Bearbeiten]

Der Umbau des Deininghauser Bachs in Castrop-Rauxel wurde bereits 1992 als Pilotprojekt im Rahmen der IBA Emscherpark begonnen und im Bereich des Oberlaufs 1996 vollendet.[22] Während der Abwasserkanal 2005 auf gesamter Länge fertiggestellt werden konnte, läuft die Offenlegung des Unterlaufs als Stadtgewässer im Wohngebiet noch bis Frühjahr 2013.

Die Renaturierung der Bottroper Boye-Nebengewässer wie dem Hahnenbach und dem Vorthbach ist weit fortgeschritten und soll 2012 abgeschlossen werden. Im Sommer 2012 soll dann der Umbau des Unterlaufs der Boye beginnen.[23] Der Abwasserkanal der Boye wird nicht in den AKE münden, sondern direkt an das Klärwerk Bottrop.

1996 hat in Bochum die Renaturierung des Dorneburger Bachs begonnen und ist vom Oberlauf bis Herne-Wanne bereits abgeschlossen.

Seit 2005 wird in Recklinghausen der Hellbach mit seinem Nebenlauf Breuskes Mühlenbach umgebaut. Die Renaturierung soll 2012 abgeschlossen werden.

Seit 2005 wird auch parallel zum Bochumer Marbach ein Abwasserkanal gebaut.[24]

Der Umbau des Nettebachs in Dortmund hat Ende 2010 begonnen und soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.[25]

Seit Ende 2011 wird unter der Innenstadt von Wattenscheid ein unterirdischer Reinwasserkanal parallel zum Wattenscheider Bach vorgetrieben.[26]

Umgestaltung von nicht zum Flusssystem Emscher gehörenden Gewässern[Bearbeiten]

Im Projekt Umbau des Emschersystems wurden auch die Alte Emscher und Kleine Emscher mit ihren Zuflüssen entsprechend umgestaltet. Das Einzugsgebiet dieser ehemaligen Unterläufe schließt sich südwestlich an das der Emscher an, die entwässern über Pumpwerke direkt in den Rhein.[27]

Trotz engem inhaltlichen Zusammenhang wird die in den Jahren 1986 bis 2011 erfolgte Umgestaltung des nordöstlich anschließenden Einzugsgebiets der in die Lippe entwässernden Seseke nicht zum Projekt Umbau des Emschersystems gezählt.[28]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Daten und Fakten auf abwasserkanal-emscher.de, abgerufen am 10. März 2012.
  2. [1] , Peter Wittekampf.
  3. , Emschergenossenschaft.
  4. a b , Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V.(2006).
  5. a b "Alles fließt: Das Wasser der Emscher, Heimat Dortmund"
  6. [0[c]=der+beginn+der+industrialisierung&q[0][d]=all&q[1][c]=&q[1][d]=url&l=de] , Universität Bielefeld.
  7. "Alles fließt: Das Wasser der Emscher, Heimat Dortmund"
  8. a b Schumacher: "Abwasserkanäle – Zeitzeugen der Flussgeschichte", S. 7
  9. , Emschergenossenschaft.
  10. a b Emschergenossenschaft: "Kläranlagen", S. 12
  11. Niewerth: "Emschervertellekes"
  12. Technische Daten des Emscher-Umbaus auf den Seiten der Emschergenossenschaft, abgerufen am 18. März 2012.
  13. IBA-Projekt 023 - Kläranlage Bottrop auf den Seiten der FH Bochum, abgerufen am 18. März 2012.
  14. Pressemitteilung der Bezirksregierung Münster vom 26. April 2006: 78 Aktenordner mit Unterlagen für den neuen Emscher-Kanal in Münster abgegeben, abgerufen am 10. März 2012.
  15. Pressemitteilung der Bezirksregierung Münster vom 13. August 2008: Planfeststellungsbeschluss für den Abwasserkanal Emscher (AKE) an Emschergenossenschaft übergeben, abgerufen am 10. März 2012.
  16. Historie auf abwasserkanal-emscher.de, abgerufen am 10. März 2012.
  17. a b Abwasserkanal Emscher auf abwasserkanal-emscher.de, abgerufen am 10. März 2012.
  18. Milliarden-Projekt: Das Bett der Emscher wurde geflutet, Ruhr-Nachrichten Dortmund vom 18. Dezember 2009, abgerufen unter RuhrNachrichten.de am 10. März 2012.
  19. Die neue Emscher – aus schwarz wird blau auf den Seiten der Emschergenossenschaft, abgerufen am 10. März 2012.
  20. Stand des Emscher-Umbaus auf den Seiten der Emschergenossenschaft, abgerufen am 18. März 2012.
  21. Umgang mit Regenwasser auf den Seiten der Emschergenossenschaft, abgerufen am 18. März 2012.
  22. Deininghauser Bach auf den Seiten des M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, abgerufen am 11. März 2012.
  23. Boye, Bau des Abwasserkanals Kilometer 0,00 bis 8,2 in Bottrop und Gladbeck auf abwasserkanal-emscher.de, abgerufen am 11. März 2012.
  24. Bau des Marbach-Kanals schreitet zügig voran, Pressemitteilung der Emschergenossenschaft vom 8. Februar 2011, abgerufen am 11. März 2012.
  25. Planungen für Abwasserkanal Nettebach, Pressemitteilung der Emschergenossenschaft vom 18. September 2009, abgerufen am 11. März 2012.
  26. Wattenscheider Bach erhält einen neuen Reinwasserlauf, Pressemitteilung der Emschergenossenschaft vom 10. Oktober 2011, abgerufen am 11. März 2012.
  27. Umbau / Grünzug Kleine Emscher in der Projektdatenbank Emscher Landschaftspark des Regionalverbands Ruhr, abgerufen am 18. März 2012.
  28. Die Seseke – Daten und Fakten auf den Seiten des Lippeverbands, abgerufen am 18. März 2012.