Umerziehung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff Umerziehung wird und wurde in verschiedenen Zusammenhängen benutzt. Er wird in mehreren Zusammenhängen gebraucht.

Reeducation[Bearbeiten]

mit der Reeducation, später Reorientation in Deutschland in den Besatzungszonen der USA, Großbritanniens und Frankreichs nach der Zeit des Nationalsozialismus sowie in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR.

Die Neue Zeitung war eine nach dem Zweiten Weltkrieg in der amerikanischen Besatzungszone herausgegebene Zeitung. Die Neue Zeitung war von ihren amerikanischen Herausgebern auch als Mittel zur politischen Umerziehung gedacht.

Siehe auch: Entnazifizierung

„Umerziehung“ Jugendlicher[Bearbeiten]

    • Die Spezialheime bildeten eine eigene Organisationsstruktur innerhalb des Heimsystems der Jugendhilfe in der DDR. Aufgabe der Spezialheime war die Umerziehung von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren, die als schwererziehbar eingestuft worden waren.
      • Der Jugendwerkhof war eine Einrichtung im System der Spezialheime der Jugendhilfe in der DDR. Aufgabe des Jugendwerkhofes war die Umerziehung „mit dem Ziel der Heranbildung vollwertiger Mitglieder der sozialistischen Gesellschaft und bewusster Bürger der Deutschen Demokratischen Republik.“

ideologische Umpolung mit Hilfe von Druckmitteln[Bearbeiten]

  • Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde teils behauptet, die Konzentrationslager dienten der „Umerziehung“.
  • Das Pitești-Experiment des rumänischen Geheimdienstes in den Jahren 1949 bis 1952.

Linkshänder[Bearbeiten]

  • mit der vorwiegend früher weit verbreiteten Umerziehung von Linkshändern zu Rechtshändern.