Arbeitslager

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Umerziehungslager)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Arbeitslager sind Stätten, an denen Menschen zur Zwangsarbeit festgehalten werden.

Einweisung in ein Arbeitslager kann aus verschiedenen Gründen erfolgen und ist auf der einen Seite als Strafe für kriminelle Handlungen, aber auch unerwünschte politische oder religiöse Betätigung gedacht, bedient aber auf der anderen Seite gleichzeitig immer auch das wirtschaftliche Interesse des Einweisenden an der Ausbeutung der Arbeitskraft des Eingewiesenen.

Am 24. November 1933 wurde im Deutschen Reich durch das Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung die Maßregel Arbeitshaus eingeführt. Neben den heute noch zulässigen Unterbringungen in einem psychiatrischen Krankenhaus, in einer Entziehungsanstalt oder in Sicherungsverwahrung war auch die Unterbringung in einem Arbeitshaus (StGB § 42d) vorgesehen.

Arbeitslager hat es in verschiedensten Ausprägungen in der Geschichte gegeben. Sie sind und waren ein Kennzeichen undemokratischer, zum Beispiel faschistischer, kommunistischer oder realsozialistischer, Regime.

Inhaltsverzeichnis

Beispiele [Bearbeiten]

Das Konzentrationslager Buchenwald

Beispiele sind unter anderen:

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung über Tibeter in chinesischen Arbeitslagern
  2. DDR-Arbeitslager in Thüringen 1949–1989 (PDF; 216 kB)
  3. Gerichtsentscheid des KG Berlin vom 6. August 2010, Aktenzeichen 2 Ws 28/10 REHA