Umhlabuyalingana

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Umhlabuyalingana
Umhlabuyalingana Local Municipality
Map of KwaZulu-Natal with uMhlabuyalingana highlighted (2011).svg
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Südafrika
Provinz KwaZulu-Natal
Distrikt Umkhanyakude
Sitz KwangwanaseVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 3698 km²
Einwohner 156.736 (2011)
Dichte 42 Einwohner pro km²
Schlüssel KZN271
ISO 3166-2 ZA-ZN
Webauftritt www.umhlabuyalingana.gov.za (englisch)
Politik
Bürgermeister Dompas Aaron NcubeVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Partei Inkatha Freedom PartyVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges

Umhlabuyalingana (auch uMhlabuyalingana; engl. Umhlabuyalingana Local Municipality) ist eine Gemeinde im südafrikanischen Distrikt Umkhanyakude in der Provinz KwaZulu-Natal. Der Sitz der Gemeinde befindet sich in Kwangwanase.[1] Alison Ncube ist die Bürgermeisterin.[2] Die IFP stellt die Mehrheit im Gemeinderat.[3]

Umhlabuyalingana ist das Zuluwort für „flaches Land“. Die Gemeinde wurde so genannt, da sie in einem flachen Gebiet liegt.[4] 2001 hatte die Gemeinde 140.951 Einwohner. Sie deckt ein Gebiet von 3698 Quadratkilometern ab.[5]

Im April 2009 wurde bekannt, dass in den Kassen der Gemeinde drei Millionen Rand fehlen.[6] Gründe für den Fehlbetrag waren grobe finanzielle Misswirtschaft und Korruption, wie eine gerichtliche Untersuchung zeigte.[7] Dies führte dazu, dass im Dezember des Jahres die Provinz die Administration der Gemeinde übernahm. Zu dem Zeitpunkt waren es 14 Millionen Rand über die keine Rechenschaft abgelegt werden konnten. Der Gemeindeverwaltung wurde Vetternwirtschaft, Korruption und Betrug vorgeworfen.[8]

Geografie[Bearbeiten]

Umhlabuyalingana ist mit Jozini die nördlichste Gemeinde KwaZulu-Natals und grenzt direkt an Mosambik. Im Osten grenzt die Gemeinde – abgetrennt durch einen schmalen Streifen vom Distrikt verwalteten Lands – an den Indischen Ozean. In den westlichen Grenzgebieten fließt der Pongola. Die Küste ist geprägt von vielen Seen: Im Norden an der Grenze zu Mosambik liegt die Kosi-Bucht mit dem gleichnamigen See. Im Süden von Umhlabuyalingana befindet sich der St.-Lucia-See mit dem iSimangaliso-Wetland-Park. Dazwischen liegt der größte Süßwassersee Südafrikas, der Sibaya-See.

Im Gebiet im und um das Tembe-Elefantenreservat gibt es seltene Sand-Forest-Gebiete. Der Sand Forest ist ein trockenes Waldgebiet ohne die typischen Begleiter eines Feuchtwaldes, wie Farne und Moose. Vermutlich war der Sand Forest vor einer Million Jahren ein Küstenwald. Allerdings hat sich die afrikanische Küste im Laufe der Jahrmillionen immer weiter nach Osten verschoben wodurch Wald und Küste getrennt wurden.[9]

Die wichtigsten Städte in der Gemeinde sind Phelandaba, KwaNgwanase, Nhlazana und Tshongwe.[10] Über 99 Prozent der Gemeinde sind ländliches Gebiet, das aus vielen inoffiziellen Siedlungen besteht.[5]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wie in den meisten ländlichen Gemeinden Südafrikas, ist auch in Umhlabuyalingana das wichtige wirtschaftliche Standbein die Landwirtschaft. Allerdings gibt es trotz der vielen Seen kaum Zugang zu Wasserressourcen zur Bewässerung. Auch Straßen zu den Anbauflächen fehlen. Außerdem fehlen geeignete Absatzmärkte.

Ein wachsender Sektor ist der Tourismus. Von der Landschaft bieten sich die Sand-Forest-Gebiete, die verschiedenen Seen und Seenlandschaften (St.-Lucia-See, Sibaya-See und die Kosi-Bucht) und der Pongola-Fluss zu touristischen Aktionen an. Es gibt es einige sogenannte Cultural Villages, die einen Einblick in die Kultur und Lebensweise der lokalen Bevölkerung erlauben. Allerdings ist der gesamte Küstenstreifen dem Distrikt angegliedert und bringt so der Gemeinde kaum Einnahmen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Contact information: Umhlabuyalingana Local Municipality (englisch) Abgerufen am 7. Februar 2010.
  2. Alison Ncube – Google-Suche. Abgerufen am 10. Februar 2010.
  3. Municipalities of the Republic of South Africa. Contact Details and Council Information. Department: Cooperative Governance – Republic of South Africa, 27. September 2010, S. 39, abgerufen am 7. August 2013 (PDF; 997 KB, englisch).
  4. South African Languages – Place Names (englisch) Abgerufen am 9. Februar 2010.
  5. a b IDP 2008/09, S. 23.
  6. IFP Calls For Forensic Audit Into Umhlabuyalingana Municipality (englisch) 9. April 2009. Abgerufen am 9. Februar 2010.
  7. KZN municipality ‘in serious chaos’ (englisch) Independent Online. 29. Oktober 2009. Abgerufen am 10. Februar 2010.
  8. Sibusiso Mboto: Badly run councils face intervention (englisch) The Mercury. 15. Dezember 2009. Abgerufen am 10. Februar 2010.
  9. Duncan Butchart: Living Library – Sand Forest (englisch) WILDwatch.com. 21. November 2006. Abgerufen am 10. Februar 2010.
  10. Table 1.3: Population by district council and local municipal area, KwaZulu-Natal, 2001 (englisch) In: Provincial Profile 2004 – KwaZulu-Natal. Statistics South Africa. S. 23f. 2004. Abgerufen am 16. Februar 2010.