Umi (Fukuoka)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Umi-machi
宇美町
Umi (Fukuoka) (Japan)
Red pog.svg
Geographische Lage in Japan
Region: Kyūshū
Präfektur: Fukuoka
Koordinaten: 33° 34′ N, 130° 31′ O33.567794444444130.5112Koordinaten: 33° 34′ 4″ N, 130° 30′ 40″ O
Basisdaten
Fläche: 30,22 km²
Einwohner: 38.367
(1. Juli 2014)
Bevölkerungsdichte: 1270 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 40341-5
Symbole
Baum: Campherbaum
Blume: Rhododendron metternichii
Rathaus
Adresse: Umi Town Hall
5-1-1, Umi
Umi-machi, Kasuya-gun
Fukuoka 811-2192
Webadresse: www.town.umi.lg.jp

Umi (jap. 宇美町, -machi) ist eine Stadt im Kasuya-gun in der japanischen Präfektur Fukuoka.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem Nihonshoki und dem Kojiki gebar Jingū nach der Rückkehr von ihrem Eroberungszug in Korea hier den späteren Ōjin-tennō. Der Name der Stadt wird auch darauf zurückgeführt, da umi, jedoch in der Schreibweise 産み, „Geburt“ bedeutet.

Am 20. Oktober 1920 wurde das Mura Umi (宇美村, -mura) zur Machi ernannt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Eine Sehenswürdigkeit ist der Shintō-Schrein Umi-Hachiman-gū (宇美八幡宮) in dem Jingū, Ōjin, Tamayorihime, die Drei Sumiyoshi-Kami und Izanami verehrt werden.

In Umi befinden sich auch Kofun (antike Grabhügel).

Verkehr[Bearbeiten]

Umi ist an die Autobahn Kyūshū nach Kitakyūshū oder Kagoshima, sowie per Schiene mit JR Kashii-Linie nach Fukuoka angebunden.

Bildung[Bearbeiten]

In Umi befinden sich die Grundschulen Umi, Umi Ost, Harada, Sakurabara und Ino, die Mittelschulen Umi Ost und Umi Süd, sowie die von der Präfektur betriebene Handelsoberschule Umi.

Prominente Bewohner[Bearbeiten]

  • Edmund T. (Theodore) Williams (* 10. Februar 1888, † 21. August 1986), Altersforscher, Gründer des Viabiona Health Institute/Boston.

Zwischen März 1959 und Juni 1960 unternahm Edmund T. Williams im Rahmen eines Programms des National Cancer Institutes eine 16-monatige Forschungsreise nach Umi (Fukuoka) und gehörte zu der Gruppe von Wissenschaftlern, denen 1963 erstmals die Isolierung des antioxidativen Polyphenols Resveratrol aus dem Japanischen Staudenknöterich (Polygonum cuspidatum) gelang. [1] [2]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Biochemical Journal, Biochem. J. (1963) 89
  2. National Geographic, Nov. 2005