Umschlagplatz

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Dieser Artikel behandelt den Umschlagplatz für den Gütertransport. Zum Warschauer Umschlagplatz siehe Umschlagplatz am Warschauer Ghetto.

Ein Umschlagplatz ist ein Ort, in dem Güter im Kombinierten Verkehr auf andere Transportmittel umgeschlagen werden. Nicht zu verwechseln mit Warenumschlag, was eher eine Größe der Kostenrechnung ist.

Depot[Bearbeiten]

Ein Depot ist ein Lager, in dem Waren zwischengelagert werden können. So kann eine Zeit zwischen Anlieferung und Weitertransport liegen. Die Zwischenlagerung verursacht Lagerkosten (beispielsweise Einlagerung (Handling), Raummiete, eventuell Bewachungskosten, Versicherungskosten). Diese Kosten sind von einem der Beteiligten (oder von mehreren) zu tragen.

Güterbahnhof[Bearbeiten]

Ein Güterbahnhof kann als Teil der Rollenden Landstraße durch Verladestationen der Bahn, aber auch als gewöhnlicher Warenumschlagplatz mit Umladen betrieben werden. Post wird in vielen Fällen so transportiert, dass sie mit LKW zum nächsten Güterbahnhof gebracht wird, dann mit Zügen transportiert wird, um erneut mit LKW die Verteilzentren zu erreichen. Von dort aus findet dann die eigentliche Zustellung statt.

Binnenhafen oder Hochseehafen[Bearbeiten]

Ein Zollhafen ist ein Überseehafen, in denen meist über Containerterminals die Container auf Spezialfahrzeuge, die sogenannten Wechselbrücken umgeladen werden. Dieselbe Ausführung, ohne den Zoll gibt es auch als Binnenhafen. Hier werden die Waren vom Lieferanten zum Abgangshafen gebracht, und am Zielhafen vom Zollhof bis zum Kunden. Die Kosten wie Transportversicherung und Zoll und andere Abgaben sind im Regelfall Teil der Warenbezugskosten des Empfängers, da die Lieferung eine Holschuld ist. Davon ausgenommen ist die Lieferung frei Haus.

Siehe auch[Bearbeiten]