Un techo para mi país

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Un techo para mi país
Gründung 2001, Chile
Sitz Chile, Santiago de Chile
Departamental #440
San Joaquín – Sede Central
Personen

Felipe Berríos

Aktionsraum Lateinamerika
Schwerpunkt Armut bekämpfen
Methode Bau von Notunterkünften, soziale Integration
Website www.techo.org/

Un techo para mi país (spanisch für „Ein Dach für mein Land“) ist eine lateinamerikanische Stiftung, deren Ziel die Beseitigung von Elendsquartieren und die Errichtung von Unterkünften für alle Bewohner eines Landes ist. Sie wurde 2001 zuerst in Chile gegründet und expandierte inzwischen in fast alle Länder Lateinamerikas. Betreut und geführt wird sie von auf freiwilliger Basis arbeitenden Studenten.

Entstehung[Bearbeiten]

Im Jahr 1997 schloss sich eine Gruppe von Studenten zusammen mit dem Ziel, eine Kapelle in einem Dorf im Süden Chiles zu bauen. Als sie die Armut der Einwohner erkannten, verpflichteten sie sich dem Ziel, diesen einen „Platz zum Leben“ zu schenken. Durch Spenden machten sie schließlich den Bau von 350 Notunterkünften möglich. Nachdem dieses Ziel erreicht war, gründeten sie die Stiftung „Un techo para Chile“ mit dem Ziel, dass es bei der 200-Jahr-Feier der Unabhängigkeit im Jahre 2010 von Chile keine Elendsviertel mehr geben solle. Dies soll zum einen durch den Bau von Notunterkünften, zum anderen durch soziale Integration erfolgen. Dazu begeben sich Freiwillige in entsprechende Viertel, um dort zu unterrichten und den Einwohnern zu ermöglichen, selbst die Armut zu verlassen.

Expansion[Bearbeiten]

Nach dem Erfolg, den das Projekt in Chile hatte, beschloss die Gruppe, dieses Modell auf andere Länder Lateinamerikas zu übertragen. Nach den Erdbeben in El Salvador am 13. Januar 2001 und in Peru am 23. Juni 2001 wurde humanitäre Hilfe in die betroffenen Länder geschickt.

Inzwischen arbeitet die Organisation seit Anfang des 21. Jahrhunderts nicht nur in Chile, sondern außerdem in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Mexiko, Nicaragua, Paraguay, Peru, Dominikanische Republik sowie Uruguay. Bis 2008 wurden 40.000 Notunterkünfte gebaut, mit dem Ziel, den Kontakt zwischen verschiedenen sozialen Klassen zu fördern. Die Stiftung beschafft das nötige Kapital hauptsächlich durch Spenden, wie etwa die 112.000-Dollar-Spende an die Regional-Direktorin Maria Jesus Jaqueih des Rallye-Dakar-2009-Direktors.[1]

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti hat UTPMP eine eigene Mannschaft in Zusammenarbeit mit der chilenischen Luftwaffe geschickt. Aufgabe war es, die Lage zu sondieren und den Bau von Notunterkünften einzuleiten. UTPMP hatte angekündigt, in den ersten vier Jahren nach dem Beben 10.000 Notunterkünfte bauen zu wollen.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Das Jahr 2010 ist vorbei. Hat das mit dem geplanten Vorhaben geklappt? --Flominator 20:21, 19. Feb. 2012 (CET)

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Seit Anfang 2014 gibt es TECHO auch in Deutschland, in Form des Vereins Gemeinsam TECHO e.V.. Das Ziel des Vereins ist es TECHO in Deutschland bekannt zu machen und Projekte in Lateinamerika finanziell zu unterstützen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.picaflor.de/chile-aktuell/plugin/tag/Un+techo+para+mi+pa%C3%ADs