Und Jimmy ging zum Regenbogen (1971)

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Filmdaten
Deutscher Titel Und Jimmy ging zum Regenbogen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1971
Länge 133 Minuten
Altersfreigabe FSK 12, anfangs 16
Stab
Regie Alfred Vohrer
Drehbuch Manfred Purzer
Produktion Luggi Waldleitner
Musik Erich Ferstl
Kamera Charly Steinberger
Schnitt Jutta Hering
Besetzung

Und Jimmy ging zum Regenbogen ist ein Kinofilm von Alfred Vohrer nach dem gleichnamigen Roman von Johannes Mario Simmel. Er wurde vom 2. November 1970 bis 29. Dezember 1970 in Wien und München gedreht. Die Innenaufnahmen entstanden in den Rosenhügel-Filmstudios. Uraufführung war am 12. März 1971 in Hamburg, Kino-Center 1.

Carlo Rola verfilmte den Roman 2008 erneut für das Fernsehen. Das ZDF strahlte den Film am 24. September 2008 aus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

1969. Der argentinische Chemiker Rafaelo Aranda wird in Wien von der ihm scheinbar völlig unbekannten Buchhändlerin Valerie Steinfeld vergiftet. Die Buchhändlerin begeht unmittelbar danach Suizid. Der Sohn des Chemikers, Manuel Aranda, möchte die Hintergründe des Mordes herausfinden. Er muss feststellen, dass sein Vater chemische Massenvernichtungswaffen entwickelt und den USA, der Sowjetunion und Frankreich zum Kauf angeboten hatte. Die Geheimdienste der drei Großmächte versuchen fortan, Manuel Aranda an der Veröffentlichung seines Wissens zu hindern. Einen ersten Mordanschlag übersteht Aranda, ohne ihn überhaupt zu bemerken.

Manuel Aranda erfährt, dass die Buchhändlerin Valerie Steinfeld während der Zeit des Nationalsozialismus mit einem aberwitzigen Vaterschaftsprozess, der eine „Arisierung“ durchsetzte, ihren halbjüdischen Sohn Heinz vor den Nazis zu schützen versuchte. Mit der Zeit kommt der Verdacht auf, dass die Täterin Valerie Steinfeld und das Opfer Rafaelo Aranda in der Zeit der Naziherrschaft miteinander zu tun gehabt haben könnten.

Mit Hilfe von Irene Waldegg, der Nichte der Buchhändlerin Valerie Steinfeld, findet der Sohn Manuel Aranda weitere Fakten über die Vergangenheit seines Vaters heraus. Doch auch Valerie Steinfeld hatte ein Geheimnis, das nicht einmal ihre Nichte Irene Waldegg gekannt hatte.

[Bearbeiten] Sonstiges

Der vorher wenig bekannte Hauptdarsteller Alain Noury bekam durch den Film viele Sympathien, schaffte jedoch nie den großen Durchbruch.

Die damals 25-jährige Schauspielerin Judy Winter musste für einen Teil ihrer Rolle vom Maskenbildner auf über 50 Jahre „gealtert“ werden.

2007 entstand für das ZDF eine Neuverfilmung mit Heino Ferch in der Rolle des Manuel Aranda und Dennenesch Zoudé in der Rolle der Irene Waldegg. In der Neuverfilmung spielt auch Judy Winter wieder die gleiche Rolle wie 1971. Handlungsort dieser Verfilmung ist jedoch Berlin. Die Handlung wurde in das Jahr 1996 verlegt, der im Dritten Reich spielende Teil der Romanvorlage stark gekürzt und die Liebesgeschichte zwischen den Hauptpersonen in den Vordergrund gerückt.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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