Und immer lockt das Weib

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Filmdaten
Deutscher Titel … und immer lockt das Weib
Originaltitel Et Dieu… créa la femme
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 1956
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Roger Vadim
Drehbuch Roger Vadim
Raoul Lévy
Produktion Claude Ganz
Raoul Lévy
Musik Paul Misraki
Kamera Armand Thirard
Schnitt Victoria Mercanton
Besetzung

… und immer lockt das Weib (Alternativtitel … und ewig lockt das Weib, Originaltitel: Et Dieu… créa la femme) ist ein französischer Film von 1956 mit Brigitte Bardot und Curd Jürgens in den Hauptrollen.

Premieren, Zensur, Wirkung[Bearbeiten]

Der Film, der auch in Amerika ein großer Erfolg wurde, war ihr Durchbruch auf der internationalen Bühne und begründete den Mythos „Brigitte Bardot“.

Als der Film 1957 in den USA in die Kinos kam, erregte er große Aufmerksamkeit, weil er die Grenzen dessen berührte, was an Darstellung von Sexualität in einem Film nach damaligen Maßstäben erlaubt war. Die meisten Kopien waren drastisch gekürzt, damit der Film den Standards der Zensur genügte.

Der Film hatte am 8. März 1957 seine Premiere in der Bundesrepublik Deutschland.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film erzählt die Geschichte von Juliette, einem 18-jährigen Waisenkind, das etwas mit Männern erleben will. Durch ihre erotische Ausstrahlung hat sie eine große Anziehungskraft.

Einer ihrer Verehrer ist der reiche Éric Carradine. Er will in der Stadt ein neues Casino errichten, wird dabei aber von der Familie Tardieu behindert, die ein von ihm benötigtes Stück Land besitzt.

Antoine ist der älteste Sohn der Tardieus. Als er an einem Wochenende nach Hause kommt, kommt es mit Juliette zu einer kurzen Affäre. Der Vormund von Juliette droht daraufhin, sie zurück ins Waisenhaus zu schicken. Um dies zu verhindern, macht Éric Carradine den Vorschlag, dass Antoine und Juliette heiraten. Antoine lehnt ab, aber dessen jüngerer Bruder Michel, der heimlich in Juliette verliebt ist, wäre zur Heirat bereit.

Juliette nimmt seinen Heiratsantrag an, obwohl sie in dessen Bruder Antoine verliebt ist. Als Antoine permanent nach Hause zurückkehrt, fangen die Verwicklungen an.

Kritiken[Bearbeiten]

„Der vordergründige Film geht von einer rein materialistischen Auffassung der Liebe aus, ist psychologisch oberflächlich und voller kolportagehafter Effekte.“

Lexikon des internationalen Films[1]

„Geiler Groschenroman, in dem sich BB gekonnt in Szene setzt.“

Heyne Filmlexikon

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Und immer lockt das Weib im Lexikon des Internationalen Films