Undecansäure

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Strukturformel
Strukturformel von Undecansäure
Allgemeines
Name Undecansäure
Andere Namen

n-Undecansäure

Summenformel C11H22O2
CAS-Nummer 112-37-8
PubChem 8180
Kurzbeschreibung

kristalliner Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 186,30 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,89 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

29–30 °C[1]

Siedepunkt
  • 280 °C[1]
  • 164 °C (2,0 kPa)[1]
Löslichkeit

unlöslich in Wasser, löslich in organischen Lösemitteln[1]

Brechungsindex

1,4294 (45 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [4]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [4]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5][2]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​37
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Undecansäure ist eine Carbonsäure aus der homologen Reihe der gesättigten Fettsäuren. Sie ist bei Raumtemperatur ein weißer Feststoff, der ab 29 °C schmilzt.

Vorkommen und Darstellung[Bearbeiten]

Undecansäure findet sich in einigen Ätherischen Ölen, so etwa in Iris- und Quendelöl. Synthetisch kann die Säure durch Hydrierung von Undecylensäure, die durch Pyrolyse von Ricinolsäure zugänglich ist, hergestellt werden.[1]

Verwendung[Bearbeiten]

Der Methyl- und der Ethylester werden in der Parfümerie verwendet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g Undecansäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 7. Juni 2013.
  2. a b Datenblatt Undecansäure bei AlfaAesar, abgerufen am 6. Januar 2008 (JavaScript erforderlich).
  3. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-516.
  4. a b Datenblatt Undecanoic acid bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 25. April 2011 (PDF).
  5. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.