Uni-Center (Köln)
| Uni-Center | ||
|---|---|---|
| Liste der Hochhäuser in Köln | ||
| Basisdaten | ||
| Ort: | Köln-Sülz | |
| Bauzeit: | 01.1971–08.1973 | |
| Eröffnung: | 1973 | |
| Status: | fertiggestellt | |
| Architekt: | Werner Ingendaay | |
| Nutzung/Rechtliches | ||
| Nutzung: | Wohn- und Gewerbegebäude | |
| Wohnungen: | 954 | |
| Eigentümer: | Streubesitz, Kölner Studentenwerk | |
| Hausverwaltung: | FONCIA IMMONOVA, Köln | |
| Technische Daten | ||
| Höhe: | 133 m | |
| Rang (Höhe): | 4. (Köln) 5. (Nordrhein-Westfalen) 26. (Deutschland) |
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| Etagen: | 45 | |
| Geschossfläche: | 60.000 m² | |
| Umbauter Raum: | 265.000 m³ | |
| Baukosten: | 90 Millionen DM | |
Das Uni-Center ist eines der größten Wohnhäuser Europas. Im Kölner Stadtteil Sülz an der Ecke Luxemburger Straße/Universitätsstraße gelegen, bietet es in 954 Wohnungen Platz für rund 2000 Bewohner. Das Gebäude wurde 1973 fertiggestellt und ist 133 Meter hoch. Architekt war der Kölner Professor Werner Ingendaay.
Es ist in drei unterschiedlich hohe Gebäudeflügel „U“ (38+3 Etagen), „N“ (31+3 Etagen), „I“ (26+3 Etagen) unterteilt, die durch den Gebäudekern „C“ (45 Etagen) miteinander verbunden sind. Wohnungen befinden sich ab dem 5. Obergeschoss aufwärts jeweils auf beiden Seiten eines Gebäudeflügels und im Kernteil „C“. In den Flügeln endet der Hauptteil des Gebäudes jeweils mit einer beidseitigen Aussichtsplattform (U38, N31, I26), auf die darüberliegend wieder zwei Etagen mit Wohnungen und in der höchsten Etage ein Penthouse folgen. In den unteren Etagen befinden sich mehrere Geschäfte, Restaurants und das Parkhaus.
Das Kölner Studentenwerk betreibt 378 Wohnungen zwischen 14 und 24 m² als Wohnheim für Studenten. Alle anderen Wohnungen entfallen auf Eigentümer einer oder mehrerer Einheiten, die die Wohnungen sowohl selbst nutzen als auch vermieten.
Während des Deutschen Herbstes mietete das RAF-Kommando „Siegfried Hausner“ eine Wohnung im Uni-Center an, um dort die Entführung von Hanns Martin Schleyer vorzubereiten. Am 13. Oktober 1977 wurden im Uni-Center mehrere Wohnungen von der GSG 9 durchsucht, während zur gleichen Zeit die Lufthansa-Maschine Landshut entführt wurde.
Das Uni-Center war einer der Schauplätze des Films Die verlorene Ehre der Katharina Blum.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Uni-Center (Cologne) – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien - Website des Uni-Centers mit Aussichts-Fotos
- Das Unicenter auf der Website des Kölner Studentenwerks
- Artikel auf koelnarchitektur.de
- Uni-Center bei emporis.com
- 18-Minuten-Film über den Bau des Uni-Centers
50.9218101097226.9329286872222Koordinaten: 50° 55′ 19″ N, 6° 55′ 59″ O