Internationaler Eisenbahnverband

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Länder mit UIC-Mitgliedern

Der Internationale Eisenbahnverband (UIC) (franz. Union internationale des chemins de fer, engl. International Union of Railways) mit Sitz in Paris wurde am 1. Dezember 1922 mit dem Ziel gegründet, die Betriebsbedingungen der Bahnen zu vereinheitlichen. Der UIC ist die weltweite Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen, und ihre Aktionen erstrecken sich auf alle den Ausbau des Schienenverkehrs betreffenden Bereiche.

Der UIC ist das Arbeitsorgan des Staatsvertrages über die Technische Einheit im Eisenbahnwesen (TE) vom 16. Mai 1886. Dieser Staatsvertrag war nicht als ständige Einrichtung konzipiert, legte jedoch die Grundlagen für die Einheitlichkeit im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr. An der TE sind lediglich mehrere europäische Staaten beteiligt, während die UIC einen weltweiten Eisenbahnverband darstellt.

Zur Zeit (Anfang 2009) hat der UIC 194 Mitglieder. Dazu zählen Eisenbahnverkehrsunternehmen, Infrastrukturbetreiber und Unternehmen, die ergänzende Tätigkeiten ausüben.

Der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, wurde am 31. Januar 2007 zum Präsidenten der europäischen UIC-Regionalversammlung gewählt. Er erhielt alle Stimmen der rund 50 anwesenden Vorsitzenden und Generaldirektoren der europäischen Bahngesellschaften, die im Weltverband organisiert sind.

Vom UIC sind verschiedene Nummerierungssyteme, wie das UIC-Baureihenschema für Triebfahrzeuge, der UIC-Ländercode und das Harmonisierte Güterverzeichnis für Transportgüter (NHM), erstellt worden.

Der UIC gibt Merkblätter (UIC-Kodex) und andere Veröffentlichungen heraus. Die genormten Güterwagentypen sind tabellarisch in den Artikeln über offene Güterwagen, gedeckte Güterwagen, Kühlwagen und Flachwagen aufgeführt.

Das Euro-Interlocking-Projekt des UIC erarbeitet einen internationalen Standard zur Projektierung von Eisenbahn-Stellwerken.

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