Union française

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Französisches Kolonialreich 1920. Syrien und der Libanon wurden 1946 nicht Teil der Französischen Union.

Im Zuge der Dekolonisation nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Frankreich 1946 die Union française (Französische Union) mit dem Ziel, sein Kolonialreich nach dem Vorbild des britischen Commonwealth of Nations umzugestalten. Am Beispiel der Französischen Union und des Commonwealth wiederum orientierte sich auch die Niederländisch-Indonesische Union.

Entwicklung[Bearbeiten]

Basis waren die 1944 auf der Konferenz von Brazzaville formulierten Grundsätze. Zugleich mit der Vierten Republik wurde am 27. Oktober 1946 die Union française gebildet, die mit Gründung der Fünften Republik am 4. Oktober 1958 in die Communauté française (Französische Gemeinschaft) umgewandelt wurde.

Vorsitzender der Union war der französische Präsident. Frankreich sollte nur noch die gemeinsame Außen-, Verteidigungs-, Justiz- und Währungspolitik der Mitgliedstaaten kontrollieren. Die Union sollte „hundert Millionen Franzosen“ umfassen.

Die Union schrumpfte 1953/54 um die unabhängig gewordenen assoziierten Staaten Vietnam, Laos und Kambodscha, 1956 wurden Marokko und 1957 Tunesien souverän. Französisch-Indien fiel 1956 an Indien. Auch danach hielt der Zusammenbruch des Kolonialsystems an. Zum Beispiel trat Guinea der auf die Union folgenden Communauté française niemals bei.