Unione Generale del Lavoro

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Unione Generale del Lavoro (UGL) ist ein italienischer Gewerkschaftsbund. Er steht der postfaschistischen rechtskonservativen Partei Alleanza Nazionale nahe, die 2009 in der Bewegung Popolo della Libertà aufgegangen ist. Die deutschen Gewerkschaften kooperieren, bis auf einzelne Fälle möglicherweise, nicht mit der UGL. Die UGL gehört zu den unbedeutenden unter den etwa 10 italienischen Gewerkschaftsbünden, zählt aber immerhin etwa 2.000.000 Mitglieder, neben Arbeitnehmern auch Rentner und Erwerbslose. Die UGL beteiligte sich 2002 an den Streiks gegen die Lockerung des Kündigungsschutzes durch die von Silvio Berlusconi geführte Regierung, an der auch die ihm nahestehende Partei beteiligt war. Eine vergleichbare Organisation – eine Gewerkschaft mit nationalistischer Ausrichtung - gibt es unter den großen europäischen Ländern nur in der Türkei und Frankreich. 1950 wurde die UGL als CISNAL gegründet und trägt seit 1996 den jetzigen Namen.

Weblinks[Bearbeiten]