United States Information Agency

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United States Information Agency
— USIA —
UnitedStatesInformationAgency-Seal.svg
Staatliche Ebene Bundesbehörde
Aufsichtsbehörde(n) Außenministerium (Vereinigte Staaten)
Gründung August 1953
Hauptsitz Washington, D.C.
Behördenleitung
Anzahl der Bediensteten
Website

Die United States Information Agency (abgekürzt USIA, auch bekannt als United States Information Service - USIS) war eine US-amerikanische Behörde und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bzw. public diplomacy. Ihr Sitz war in Washington, D.C.

Zu den Aufgaben der im August 1953 gegründeten Behörde zählte unter anderem die Förderung der Akzeptanz und Aufklärung über die US-Politik im Ausland, Förderung des Dialogs zwischen Amerikanern und amerikanischen Organisationen und den entsprechenden Stellen im Ausland sowie Information der US-Regierung über die Reaktionen und Meinungen zur eigenen Politik im Ausland.

1978 wurde die USIA zunächst mit dem Bureau of Educational and Cultural Affairs zusammengelegt, einer Abteilung des Außenministeriums. Während der Regierungszeit Jimmy Carters wurde die USIA in International Communications Agency (USICA) umbenannt. Ab 1982 wurde jedoch der alte Name wieder hergestellt.

Im Steuerjahr 1999 hatte die Behörde ein Budget von 1,109 Milliarden US-Dollar und hatte 190 Niederlassungen in 142 Ländern der Welt.[1] Zum 1. Oktober 1999 wurde die USIA durch den Foreign Affairs and Restructuring Act in das Department of State integriert.[1]

Die USIA war auch in Deutschland aktiv, so betrieb sie zum Beispiel den Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) in Berlin und die „Amerika-Häuser“ in mehreren deutschen Städten.

In Österreich waren zwischen 1945 und 1955 rund 40 österreichische Fotografen für die Pictorial Section der Information Services Branch (ISB) tätig um die Fortschritte im Wiederaufbau Österreichs zu dokumentieren und damit die wirtschaftlichen und sozialen Hilfsmaßnahmen der Amerikaner in Österreich zu begleiten. Das Archiv ist im Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek und kann im Bildarchiv online[2] eingesehen werden.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b USIA Fact Sheet (Engl.)
  2. USIS Österreich-Dokumentation im Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek
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