Universität Konstanz

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Universität Konstanz
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Gründung 1966
Ort Konstanz
Bundesland Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Rektor Ulrich Rüdiger
Studenten 11.337 (WS 2011/12)[1]
Mitarbeiter 3.631[1]
davon Professoren 186[1]
Jahresetat 147.338.000€ (2011)[1]
Netzwerke IBH
Website www.uni-konstanz.de

Die Universität Konstanz ist mit rund 10.000 Studenten[1] eine der kleineren deutschen Universitäten. Sie liegt südwestlich der Insel Mainau am Bodensee und ist 1966 als Reformuniversität „auf der grünen Wiese“ als kompakte Campus-Universität gebaut worden. Konstanz ist damit die südlichste Universitätsstadt Deutschlands. Die Universität war in der Exzellenzinitiative sowohl 2007 als auch 2012 in allen drei Förderlinien erfolgreich und gehört damit zu den so genannten deutschen Elite-Universitäten. Im THES (Times Higher Education Ranking) erreichte die Universität zuletzt den 186. Platz, im Shanghai-Ranking liegt die Universität stets im Rangfeld 301-400. Im weltweiten THES-Ranking „The 100 under 50“, das lediglich Universitäten berücksichtigt, die nach 1962 gegründet worden sind, belegte Konstanz 2012 als beste deutsche Universität den 14. Platz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Campus der Universität Konstanz

Der Komplex der Universität liegt inmitten des Mainauwalds im Konstanzer Stadtteil Egg, 200 Meter westlich des alten Dorfes Egg gegenüber der Mainaustraße. Das Universitätsgelände ist mit dem Dorf über zwei Brücken verbunden, die für Kraftfahrzeuge gesperrt sind. Das Sportgelände der Universität liegt wie das Dorf auf der dem See zugewandten Seite der Straße, unmittelbar nordöstlich von Egg. Bis zur Eingemeindung der damaligen Gemeinde Allmannsdorf in die Stadt Konstanz am 1. Januar 1915 gehörte das gesamte Gebiet zur damaligen Gemeinde.

Geschichte [Bearbeiten]

Innenhof der Universität
Glasdach über dem Foyer
In der Universitätsbibliothek

Bereits im 17. und 18. Jahrhundert existierte in Konstanz kurzzeitig eine Universität. Der Ableger der Freiburger Universität war im Lanzenhof (heute Justizverwaltung an der Unteren Laube) untergebracht und wurde in den Jahren 1686 – 1698 sowie 1713 – 1715 betrieben.

Die heutige Universität Konstanz wurde 1966 als Reformuniversität gegründet, zeitgleich mit der Universität Ulm. Die Universität war in den ersten Jahren in verschiedenen Gebäuden in der Innenstadt untergebracht, bis 1972 der Campus auf dem Gießberg mit einer Fläche von 90.000 Quadratmetern eröffnet wurde. Das Signet (Logo) der Universität wurde 1980 von Otl Aicher kreiert.

Auf die Einrichtung von Instituten wurde verzichtet, an deren Stelle traten unmittelbar (kleiner als sonst zugeschnittene) Fakultäten und Fachgruppen, die Lehre aus Forschung entwickeln sollten. Um die Fächergrenzen besser überwinden zu können, wurde aus dem angelsächsischen Raum das Konzept der Campus-Universität übernommen, und Verwaltungs- und Service-Einrichtungen wie Mensa und Bibliothek wurden zentralisiert. Zu den Reformprojekten gehörte die Verlagerung größerer Teile der Lehre von Vorlesungen in Seminare oder Übungsgruppen und daraus folgend das Konzept der studienbegleitenden Prüfungen.[2]

Als Modellversuch durchgeführt wurde in den 1970er und 1980er Jahren die einstufige Juristenausbildung, bei der die Praxisphase und das Studium eng miteinander verzahnt wurden. Anfangs gab es außerdem das Sozialwissenschaftliche Grundstudium, in dem Verwaltungswissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler und Juristen gemeinsam ausgebildet wurden.

Nachdem viele dieser Projekte ausgelaufen waren, „erfand“ sich die Universität aufgrund der Vorschläge der Mittelstraß-Kommission gänzlich neu: Seit 1999 ist die Universität in drei Sektionen unterteilt, in denen die 13 Fachbereiche zu stärkerem Zusammenarbeit angehalten werden. Die bisherigen Fakultäten und Fachgruppen wurden zugunsten der Fachbereiche aufgelöst, die Aufgaben der Fakultäten im Sinne des Landeshochschulgesetzes erfüllen fortan die drei Sektionen..[3] Beibehalten wurde die konsequente Zentralisierung der Service-Einrichtungen. Insbesondere die rund um die Uhr geöffnete Bibliothek, in der alle Bücher frei zugänglich sind, ist ein bekanntes Merkmal der Universität. Sie wird allerdings bis voraussichtlich Oktober 2015 nur eingeschränkt nutzbar sein, da aufgrund von Asbestbelastung eine Kernsanierung weiter Teile seit November 2010 erforderlich geworden ist.[4]

Langjährige Forderungen seitens des AStA nach einer Benennung der Universität nach dem badischen und Konstanzer Revolutionär Friedrich Hecker wurde abschließend durch die professorale Mehrheit im Senat mit Hinweis auf den Charakter einer Reformuniversität, die nicht an einzelnen Personen festzumachen sei, abgelehnt. Nichtsdestotrotz verwendet die Studierendenvertretung[5] und einige politische Hochschulgruppen[6] die Bezeichnung Friedrich-Hecker-Universität Konstanz in eigenen Publikationen und (erstere) im eigenen Logo.

Seit 2012 sind Bibliothek, Rechenzentrum und Verwaltung zur Verbesserung der Dienste in einer gemeinsamen Organsisationseinheit "Serviceverbund Kommunikation - Information - Medien (KIM)" gebündelt.[7]

Das Zukunftskonzept der Universität mit dem Titel „Modell Konstanz - towards a culture of creativity“ wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative am 19. Oktober 2007 angenommen[8]. Zudem sind derzeit fünf Sonderforschungsbereiche in Betrieb, und das „Forschungszentrum für wissenschaftlichen Nachwuchs“ stieß auf bundesweites Interesse, woraufhin die Universität von den Medien als „Mini-Harvard am Bodensee“ betitelt wurde[9].[10] In der Drittmitteleinwerbung und Forschungseinwerbung gehört die Universität 2009 erstmals zu den Top 20 der deutschen Universitäten im Förder-Ranking der DFG.[11] Gemessen an den Drittmitteln pro Professur kommt sie dabei sogar auf den zweiten Platz.[12] Am 15. Juni 2012 wurde bekannt gegeben, dass Konstanz auch in der Zweiten Exzellenzinitiative erfolgreich war und seinen Status als forschungsstarke Exzellenz-Universität verteidigen konnte.[13]

Organisation [Bearbeiten]

Sektionen und Fachbereiche [Bearbeiten]

Auf die Einrichtung von Fakultäten wurde zu Gunsten einer stärkeren interdisziplinären Orientierung bewusst verzichtet. Die 13 Fachbereiche der Universität gliedern sich daher in drei Sektionen:

Mathematisch-naturwissenschaftliche Sektion [Bearbeiten]

Geisteswissenschaftliche Sektion [Bearbeiten]

Sektion Politik - Recht - Wirtschaft [Bearbeiten]

Zentrale Einrichtungen [Bearbeiten]

Die Universität unterhält einige zentrale Einrichtungen:

  • Der neue Serviceverbund Kommunikation - Information - Medien (KIM) bündelt seit 2012 die Kapazitäten der bisher organisatorisch selbstständigen Bibliothek, Verwaltung und Rechenzentrum und soll den Service für die Angehörigen der Universität verbessern.
  • Die Bibliothek der Universität Konstanz ist als Zentralbibliothek für alle Fachbereiche konzipiert und hält einen Bestand von mehr als zwei Millionen Bänden bereit.[14] Im Bibliotheksindex für wissenschaftliche Bibliotheken wurde sie 2010 zum dritten Mal in Folge als beste Bibliothek ihrer Klasse ausgezeichnet.[15] 2010 wurde ihr zudem vom Deutschen Bibliotheksverband und der Zeit-Stiftung der Titel Bibliothek des Jahres 2010 verliehen.[16] Im Herbst 2010 allerdings musste die Bibliothek aufgrund von erhöhten Asbestwerten in weiten Teilen geschlossen werden; Anfang 2011 wurde beschlossen, den größten Teil des Komplexes in den folgenden Jahren einer Kernsanierung zu unterziehen. Für die Dauer dieser Baumaßnahmen werden die meisten Buchbestände ausgelagert, wobei sie aber durch Magazinbestellungen nutzbar bleiben. Dies ist dringend erforderlich, da die Universität Konstanz nicht über Instituts- oder Seminarbibliotheken verfügt, sondern auf die Zentralbibliothek angewiesen ist.
  • Das Rechenzentrum kümmert sich um die Informations- und Kommunikationsinfrastruktur und bietet Support-Leistungen im Zusammenhang mit der Nutzung des Campus-WLANs und diverser softwareseitiger Probleme mit verschiedenen Betriebssystemen. Es unterhält u.a. auch die universitätseigenen E-Mailservices, sowie Hosting- und Sicherheitslösungsungen für die Angehörigen der Universität.
  • Für die internationalen Beziehungen mit anderen Hochschulen ist das International Office zuständig. Es ist auch Anlaufstelle für Gaststudenten und berät Studenten, die ins Ausland gehen möchten.
  • Der Career Service ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität mit der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee. Er unterstützt Studierende für den Berufseinstieg und hilft Arbeitgebern bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.
  • Das Sprachlehrinstitut (SLI) bündelt alle Aktivitäten zur Fremdsprachenausbildung.
  • Das Studierenden-Service-Zentrum (SSZ) soll seit 2010 die verschiedenen Anlaufstellen für Studierende, die vor allem bürokratische Abläufe (Immatrikulation, Gebührenwesen, Bescheinigungen) umsetzen, gebündelt zur Verfügung stellen.
  • Von Bedeutung sind die zentralen Ausschüsse der Universität. Eine Konstanzer Besonderheit ist dabei vor allem der Ausschuss für Forschungsfragen (AFF); dieses Gremium, in das jede Sektion vier Vertreter (drei Professoren und einen wissenschaftlichen Mitarbeiter) entsendet, ermöglicht einen hochschulinternen Wettbewerb um Forschungsgelder: Jedes promovierte Mitglied der Universität kann beim AFF für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren Sach- und Personalmittel beantragen. Normalerweise soll dies der Anschubfinanzierung von Drittmittel-Forschungsvorhaben dienen; während der Exzellenzinitiative obliegt dem AFF daneben auch die Verteilung eines erheblichen Teiles der zusätzlichen Gelder.

Die BAFöG-Beratung und sonstige soziale Serviceleistungen, sowie die Essensversorgung (Mensa) und den die Bereitstellung und Unterhalt studentischen Wohnraums (Wohnheime) übernimmt das auch für Universität Konstanz zuständige überregionale Studentenwerk Seezeit.

Lehre [Bearbeiten]

Studienangebot [Bearbeiten]

Die alten Magister- und Diplomsstudiengänge wurden auf die neue zweistufige Studienstruktur umgestellt.

Bachelor [Bearbeiten]

  • Biological Sciences
  • British and American Studies (BAST)
  • Chemie
  • Deutsche Literatur
  • Französische Studien
  • Gender Studies
  • Geschichte
  • Informatik
  • Information Engineering
  • Italienische Studien
  • Kulturwissenschaften der Antike
  • Life Science
  • Literatur-Kunst-Medien
  • Mathematik
  • Mathematische Finanzökonomie / Mathematical Finance
  • Molekulare Materialwissenschaften
  • Philosophie
  • Physik
  • Politik- und Verwaltungswissenschaft
  • Psychologie
  • Slavistik (Literaturwissenschaft)
  • Soziologie
  • Spanische Studien
  • Sportwissenschaft
  • Sprachwissenschaft
  • Statistik
  • Wirtschaftswissenschaften / Economics

Master [Bearbeiten]

  • Allgemeine Sprachwissenschaft
  • Anglistische Sprachwissenschaft (English Language and Linguistics)
  • Biological Sciences
  • British and American Studies
  • Chemie
  • Deutsche Literatur
  • Economics
  • European Master in Government
  • Germanistische Sprachwissenschaft (German and Germanic Linguistics)
  • Geschichte
  • Information Engineering
  • International Studies in Sports Science
  • Kulturelle Grundlagen Europas
  • Kulturwissenschaft der Antike
  • Life Science
  • Literatur-Kunst-Medien
  • Mathematik
  • Mathematische Finanzökonomie
  • Molekulare Materialwissenschaften
  • Osteuropastudien
  • Philosophie
  • Physik
  • Physik (Master of Education)
  • Politik- und Verwaltungswissenschaft (Public Policy and Management)
  • Psychologie
  • Rechtswissenschaft
  • Romanische Literaturen
  • Romanische Sprachwissenschaft (Romance Languages and Linguistics)
  • Slavistik (Literaturwissenschaft)
  • Slavistische Sprachwissenschaft (Slavic Languages and Linguistics)
  • Soziologie
  • Speech and Language Processing
  • Sportwissenschaft
  • Wirtschaftspädagogik

Lehramt am Gymnasium [Bearbeiten]

  • Biologie
  • Chemie
  • Informatik
  • Mathematik
  • Physik
  • Politikwissenschaft
  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Geschichte
  • Italienisch
  • Latein
  • Philosophie/ Ethik
  • Russisch
  • Spanisch
  • Sport

Erste juristische Prüfung [Bearbeiten]

  • Rechtswissenschaft

Regionale und internationale Zusammenarbeit [Bearbeiten]

Die Universität gehört zum Verbund Internationale Bodensee-Hochschule. Gemeinsam mit Stiftung Schmieder für Wissenschaft und Forschung wird das Lurija Institut für Rehabilitationswissenschaften und Gesundheitsforschung als Aninstitut der Universität betrieben.[17] Intensive Kontakte gibt es im Bereich der Lehrerausbildung zur Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) im benachbarten schweizerischen Kreuzlingen, mit der zum Wintersemester 2011/2012 erstmals ein gemeinsamer Masterstudiengang „Frühe Kindheit“ angeboten wird.[18] Weitere deutsch-schweizerische Kooperationen sind das Biotechnologie-Institut Thurgau (BITg) sowie das Thurgauer Wirtschaftsinstitut (TWI) als Aninstitute der Universität, die von der Thurgauischen Stiftung Wissenschaft und Forschung getragen werden[19].[20] Im Rahmen des Erasmus-Programms unterhält die Universität Kontakte zu rund 220 Partnerhochschulen,[21] darüber hinaus existieren zahlreiche weitere internationale Austauschprogramme.

Studentische Hochschulgruppen [Bearbeiten]

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Ehrenbürger der Universität Konstanz [Bearbeiten]

Ehrensenatoren der Universität Konstanz [Bearbeiten]

Die Auszeichnung eines „Ehrensenator der Universität Konstanz“ ist die höchste Ehrung, die die Universität Konstanz verleiht. Bisher wurde Ehrensenatoren:

  • Dietrich H. Boesken (* 1927), deutscher Industriemanager, Präsident der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie und Handelstages
  • Kurt H. J. Büttner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Byk Gulden Lomberg Konstanz (Altana Pharma, seit 2007: Nycomed)
  • Franz Josef Dazert (* 1925), Ehrenvorvorsitzender der Salamander AG, Mitbegründer „Förderkreises für die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Konstanz und Tel Aviv“
  • Theopont Diez (1908–1993), Politiker, „Freund der Universität Konstanz“
  • Herbert Beeck, Vorstandsvorsitzenden der LBS Badischen Landesbausparkasse, Gründer der „Stiftung Umwelt und Wohnen an der Universität Konstanz“
  • Horst Eickmeyer, Oberbürgermeister von Konstanz 1980–1996
  • Joachim Fürst zu Fürstenberg (1923–2002), Unternehmer
  • Otto P. W. Hüni (1915–1986), Unternehmer, Initiator der Messe Friedrichshafen (IBO)
  • Karl Lion, Sohn von Kurt Lion, für die Förderung des Studentenaustauschs mit der Universität Tel Aviv[22]
  • Kurt Lion (1925–2004), Unternehmer und Mäzen, Mitbegründer des „Förderkreises für die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Konstanz und Tel Aviv“
  • Robert Maus, ehemaliger Politiker, Landrat des Landkreises Konstanz und Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg
  • Nikolaus Schweickart (* 1943), ehem. Vorsitzender des Vorstandes der Altana AG, Vorsitzender des Vorstands der Herbert-Quandt-Stiftung
  • Franz Steinkühler (* 1937), ehemaliger Vorsitzender der IG Metall
  • Manfred Ulmer (†), Unternehmer; „Stiftung Wissenschaft und Gesellschaft an der Universität Konstanz“
  • Brigitte Weyl (* 1926), Ärztin, Journalistin, Verlegerin („Südkurier“)
  • Johannes Weyl (1904–1989), Verleger (Südkurier)

Rektoren der Universität Konstanz [Bearbeiten]

Bekannte Professoren [Bearbeiten]

Bekannte Alumni [Bearbeiten]

Preise an der Universität Konstanz [Bearbeiten]

  • Förderpreis der Stiftung Wissenschaft und Gesellschaft an der Universität Konstanz
  • Nano-Preis der Universitätsgesellschaft Konstanz e.V.
  • Nycomed-Preis der Nycomed GmbH an Doktoranden mit herausragenden Leistungen für ihre Forschungen in den Bereichen Physik, Biologie und Chemie.
  • Preis des Universitätsrates in den Kategorien „Forschung und Lehre“ sowie „Weiterentwicklung der Universität“
  • Prof.-Dr.-Elisabeth-Noelle-Preis, gestiftet 2006 von der Gemeinde Allensbach und der Bezirkssparkasse Reichenau zum 90. Geburtstag von Elisabeth Noelle-Neumann. Er wird alle drei Jahre an Nachwuchswissenschaftler der Universität Konstanz vergeben in Anerkennung herausragender Leistungen auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften.
  • Promotionsförderpreis der Universitätsgesellschaft Konstanz e.V.
  • VEUK-Preis für hervorragende ausländische Studierende, gestiftet vom Verein der Ehemaligen der Universität Konstanz e.V. (VEUK)

Universitätsgesellschaft Konstanz [Bearbeiten]

Die Universität Konstanz wird unterstützt von der Universitätsgesellschaft Konstanz e.V., die bereits vor Gründung der Universität seit dem 1. Februar 1965 aktiv war. Gründer der (ursprünglich bis 1996 firmierten) Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Konstanz war Hans Constantin Paulssen.[24] Präsidenten waren Hans Constantin Paulssen (1965-1974), Theopont Diez (1974-1986), Brigitte Weyl (1986-1996), Dietrich H. Boesken (1996-2004), Gerd Springe (2004-2010); seit 2010 ist es Stefan Keh.[25]

Literatur [Bearbeiten]

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Universität Konstanz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b c d e uni-konstanz.de: Zahlen und Fakten der Universität Konstanz, abgerufen im Februar 2013.
  2. uni-konstanz.de: Geschichte der Universität Konstanz. Zuletzt aktualisiert: 16. März 2007.
  3. vgl. § 14 der "Grundordnung" und "§ 15 Abs. 3 und 5 LHG"
  4. [1]
  5. vgl. "Info-Blatt der Studierendenvertretung" (PDF; 2,7 MB) vom 25. Januar 2013.
  6. vgl. z.B. "die Website der Juso-Hochschulgruppe Konstanz"
  7. [2]
  8. tagesschau.de:Sechs weitere Unis sind „Elite“ (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.) → Erläuterung. Meldung vom 19. Oktober 2007.
  9. spiegel.de vom 19. Oktober 2008, abgerufen am 27. Januar 2010
  10. zeit.de vom 26. Oktober 2007, abgerufen am 27. Januar 2010
  11. DFG Förderranking 2009, S. 5. (PDF; 1,3 MB)
  12. suedkurier.de vom 12. September 2009, abgerufen am 27. Januar 2010
  13. [http:http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/presseinformationen/2012/100/]
  14. Webpräsenz der Universitätsbibliothek, abgerufen am 2. März 2010
  15. Bix-Bibliotheksindex Ergebnisdatenbank, abgerufen am 9. Juli 2010
  16. Informationsdienst Wissenschaft, abgerufen am 9. Juli 2010
  17. Webpräsenz des der Kliniken Schmieder, abgerufen am 22. November 2011
  18. Webpräsenz der PHTG, abgerufen am 28. Januar 2010
  19. Webpräsenz des BITg, abgerufen am 10. Oktober 2010
  20. Webpräsenz des TWI, abgerufen am 28. Januar 2009
  21. Webpräsenz des Auslandsreferats, abgerufen am 28. Januar 2009
  22. Karl Lion erhielt die Ehrensenatorenwürde der Universität Konstanz beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de); abgerufen am 11. Februar 2013.
  23. ling.uni-konstanz.de: Fachbereich Sprachwissenschaft. Zuletzt aktualisiert: 1. April 2009.
  24. Universitätsgesellschaft Konstanz e.V., Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2009.
  25. <<Gerhart von Graevenitz: Geschichte der Universität Konstanz, uni'kon 2006.

47.6902159.1881Koordinaten: 47° 41′ 25″ N, 9° 11′ 17″ O