Universität des Freistaates

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University of the Free State
Universiteit van die Vrystaat
Logo
Motto In veritate sapientiae lux[1]
Gründung 1904
Trägerschaft staatlich
Ort Bloemfontein
Bundesland Freistaat
Staat Südafrika
Rektor Jonathan Jansen
Studenten 30.800[1]
Mitarbeiter 2.900[1]
Website www.ufs.ac.za

Die Universität des Freistaates (afrikaans: Universiteit van die Vrystaat; englisch: University of the Free State) – kurz UFS, UV oder Kovsie – ist eine staatliche Universität in der südafrikanischen Stadt Bloemfontein, der Hauptstadt der Provinz Freistaat, und in Phuthaditjhaba im Osten des Freistaates.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Universität des Freistaates wurde als Grey College 1904 gegründet und hatte zu der Zeit sechs Studenten. Nach den ersten Abschlüssen 1905 wurde die Einrichtung als Grey University College (GUC) bekannt, 1910 verlieh ihr der Freistaat offiziell den Titel einer Erziehungseinrichtung. Seit Ende der 1940er Jahre wurde Afrikaans die Universitätssprache, zugleich nannte sich die Universität um in Universiteitskollege van die Oranje-Vrystaat. 1950 wurde sie als Universität vom südafrikanischen Parlament anerkannt und trug den Namen Universiteit van die Oranje-Vrystaat (UOVS); seit 2001 trägt sie ihren heutigen Namen. Seit 1993 bietet die UFS Vorlesungen und Abschlüsse sowohl in Afrikaans als auch in Englisch an.[3]

Studienangebot und -gebühren[Bearbeiten]

An der UFS gibt es über 190 grundständige Studiengänge, die mit dem Bachelor oder Diplom abgeschlossen werden.[4] Bei den weiterführenden Studiengängen wird unterschieden zwischen Master, Magister, Honours-Degree und Promotion. Insgesamt gibt es etwa 300 mögliche Abschlüsse, davon etwa gleich viele Master- bzw. Magister- und Promotionsprogramme.[5]

Die Universität des Freistaates erhebt Studienbeiträge und -gebühren. Für eine Bewerbung fallen zwischen 165 und 245 Rand an, für einen Studienplatz zwischen 3.090 und 7.775 Rand, abhängig vom Abschluss und der Unterbringung. Die jährlichen Studiengebühren sind vom Studiengang abhängig und bewegen sich zwischen 16.000 und 20.000 Rand (Stand 2011).[6]

Für besonders begabte Studierende bietet die UFS Stipendien an, deren Höhe abhängig von den Studienleistungen zwischen 2.830 und 13.500 Rand liegt; finanziell schlecht gestellte Studierende können Darlehen beantragen.[7]

Organisation[Bearbeiten]

Leitung und Gremien[Bearbeiten]

Die Universität wird von einem Rektorat geleitet, zu dem der Rektor und Vizekanzler, drei Vizerektoren und ein Prüfungsbeamter gehören.[8] Der Kanzler ist als höchster Repräsentant der Universität für die Verleihung von Abschlüssen zuständig, er wird für fünf Jahre gewählt.[9] Die Leitung ist dem Universitätsrat verantwortlich, der zusammen mit dem Senatsausschuss und dem geschäftsführenden Ausschuss die Leitlinien festlegt sowie die Finanzplanung und akademische Angelegenheiten verantwortet.[10]

Campus und Fakultäten[Bearbeiten]

Die UFS befindet sich auf drei Campusbereichen. Auf dem Bloemfontein Campus (28.800 Studenten) in der Innenstadt, der South Campus (870 Studenten) im Süden der Stadt und der Qwaqwa Campus (4.300 Studenten) in Phuthaditjhaba.

Die UFS hat sieben Fakultäten und eine Business School:[11]

Bekannte Mitglieder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Facts for Journalists, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  2. Website der Universität (englisch), abgerufen am 18. November 2011.
  3. Brief History, abgerufen am 26. Oktober 2011.
  4. Prospectus 2012, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  5. Yearbooks der Fakuläten, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  6. Fees Yearbook 2011, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  7. Financial aid, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  8. Rectorate of UFS, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  9. The Chancellor, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  10. Governance Structure, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  11. Academic Divisions, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  12. The life and times of PW Botha. In: iol news vom 1. November 2006, abgerufen am 8. Oktober 2011.
  13. Oprah Winfrey erhält Ehrendoktorwürde in Südafrika. In: stern.de vom 24. Juni 2011, abgerufen am 8. Oktober 2011.