Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum

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Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
Trägerschaft Verband der beteiligten Kliniken und Institute
Ort Bochum
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Leitung Vorsitzender der Gesellschafterversammlung: Wilhelm Beermann
Kaufmännischer Vorstand: Franz–Rainer Kellerhoff
Ärztlicher Vorstand: Richard Viebahn
Versorgungsstufe Maximalversorgung
Betten 3.643 (2013)
Mitarbeiter 7.116 (2013, Vollkräfte, ohne Tochtergesellschaften)
Fachgebiete Sechs Universitätskliniken und weitere beteiligte Institute
Zugehörigkeit Ruhr-Universität Bochum
Gründung 2008
Website www.uk.rub.de

Das Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB) ist ein Verband von sechs Universitätskliniken und weiteren angegliederten Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum.

Geschichte[Bearbeiten]

Als die Ruhr-Universität Bochum Anfang der 1960er Jahre gegründet wurde, war sie als Volluniversität mit naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen Fakultäten und einer Fakultät für Medizin geplant. Es war damals vorgesehen, am Universitätscampus ein Klinikum zu errichten, und bereits vor 1970 entstanden erste Institutsgebäude für die Medizin und ein Schwesternwohnheim, das spätere Unihochhaus West.

Das erste Klinikum der Ruhr-Universität Bochum lag jedoch in Essen: In Ermangelung eines funktionsfähigen Klinikums wurde am 10. Januar 1967 das Klinikum Essen, das zuvor als Klinikum II der Universität Münster diente, in die RUB eingegliedert.[1] Im Jahre 1972 wurde das Universitätsklinikum Essen jedoch wieder aus der Ruhr-Universität ausgegliedert und in die neu gegründete Universität-Gesamthochschule Essen überführt.

Angesichts finanzieller Engpässe, welche die Fertigstellung des ursprünglich geplanten Universitätsklinikums am Campus vereitelten, und politischer Probleme beim Ausbau der Medizinischen Fakultät in Bochum in den 1970er Jahren, insbesondere nach dem Verlust des Universitätsklinikums Essen[2], wurde am 25. Januar 1977 das Bochumer Modell, ein zunächst als vorübergehend gedachter Auftrag an nicht landeseigene Kliniken in Bochum und Umgebung zur Erfüllung von Verpflichtungen in Forschung und Lehre, begründet.[1]

Im Jahre 1998 wurde die Zusammenarbeit zwischen den Kliniken und der Ruhr-Universität Bochum dauerhaft festgeschrieben. Auf dieser Grundlage wurde im September 2008 der Verband Klinikum der Ruhr-Universität Bochum mit koordinierenden Aufgaben auf klinischem, wissenschaftlichem und didaktischem Gebiet gegründet.

Organisation[Bearbeiten]

Das Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum ist ein freiwilliger Verband der beteiligten Kliniken auf Grundlage einer Satzung. Die Gesellschafterversammlung bestimmt einen kaufmännischen und einen ärztlichen Vorstand.

Im Klinikverbund gab es 2013 3.643 Planbetten. 124.034 Patienten wurden stationär, 860 teilstationär und 319.468 ambulant behandelt. 7.116 Mitarbeiter waren als Vollkräfte beschäftigt, in Tochtergesellschaften weitere 1.111 Vollkräfte. Darüber hinaus gab es 813 Ausbildungsplätze (ohne Studienplätze).

Standorte[Bearbeiten]

Universitätskliniken[Bearbeiten]

Weitere Kliniken und Institute[Bearbeiten]

Akademische Lehrkrankenhäuser[Bearbeiten]

Interdisziplinäre Kompetenzzentren[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Historie der Ruhr-Universität Bochum
  2. Georg Strohmeyer, Klaus Becker, Burkard May: Geschichte der Inneren Medizin in Nordrhein-Westfalen. 100 Jahre Rheinisch-Westfälische Gesellschaft für Innere Medizin; 1903–2003. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2004, ISBN 3-506-71757-X.