POSIX local inter-process communication socket
POSIX local inter-process communication sockets (auch Unix Domain Socket oder IPC Socket) sind Endpunkte von bidirektionalen Kommunikationsverbindungen bei der lokalen Interprozesskommunikation (IPC) unter Unix-Betriebssystemen. Die Kommunikation über diese Sockets ist die im POSIX-Standard standardisierte Methode zur Interprozesskommunikation für Unix-ähnliche Systeme. Entsprechend der Unix-Philosophie („alles ist eine Datei“) sind Sockets über einen Inode im Dateisystem adressierbar und werden mit denselben Befehlen angesprochen wie gewöhnliche Dateien. Um zu kommunizieren, öffnen zwei Prozesse denselben Socket. Die Daten fließen als Bytestrom über Pufferspeicher im Speicher des Betriebssystemkerns. Neben Daten können über die Socketverbindungen mit den Systemaufrufen sendmsg() und recvmsg() auch Datei-Handles übertragen werden.
[Bearbeiten] Weblinks
- Unix-Domain-Sockets in Linux – Das umfassende Handbuch von Johannes Ploetner und Steffen Wendzel
socketpair(2): Befehl zum Erzeugen von Paaren miteinander verbundener Sockets – Linux-Manpage (Englisch)sendmsg(2): Befehl zum Verschicken von Nachrichten über ein Socket – Linux-Manpage (Englisch)recvmsg(2): Befehl zum Empfangen von Nachrichten über ein Socket – Linux-Manpage (Englisch)cmsg(3): Befehl zum Senden/Empfangen/Verwalten von Zusatzinformationen ("ancillary data") – Linux-Manpage (Englisch)- ucspi-unix, Kommandozeilen-Tools für UNIX-domain Socket Clients und Server (englisch)
- Vergleich zwischen Unix Domain Sockets und Internet Sockets (Englisch)
- Unix Domain Sockets für Java (Englisch)