Unken (Salzburg)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Salzburg | |
| Politischer Bezirk | Zell am See (ZE) | |
| Fläche | 108,84 km² | |
| Koordinaten | 47° 39′ N, 12° 44′ O47.65027777777812.726944444444564Koordinaten: 47° 39′ 1″ N, 12° 43′ 37″ O | |
| Höhe | 564 m ü. A. | |
| Einwohner | 1919 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 18 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 5091 | |
| Vorwahl | 06589 | |
| Gemeindekennziffer | 5 06 23 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Niederland 147 5091 Unken |
|
| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Hubert Lohfeyer (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2009) (17 Mitglieder) |
||
| Lage der Gemeinde Unken | ||
Unken ist eine Gemeinde im Pinzgau, im österreichischen Bundesland Salzburg (Bezirk Zell am See).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Unken liegt im Pinzgau (Bezirk Zell am See) im Saalachtal, nahe der deutschen Grenze (Grenzübergang Steinpass, Kleines Deutsches Eck), nördlich von Lofer, durch den Kniepass getrennt. Das Saalachtal ist hier zum Osten hin von den Reiter Steinbergen (auch Reiteralpe, Drei Brüder 1864 m), nach Norden und Osten den Chiemgauer Alpen (Sonntagshorn 1961 m) umgeben. In der Talung von Unken weitet sich das Saalachtal zu einem auenlandschaftlichen Talkessel. Im Heutal, dem Seitental des Unkenbachs gibt es ein kleines Skigebiet mit drei Schleppliften, die bis hinauf auf das Dürrnbachhorn (1776 m) reichen.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Katastralgemeinden sind:
- Niederland
- Unken
- Unkenberg
- Heutal - Gföll
- Reit (alternative Schreibweise: Reith)
Hausnummern werden innerhalb der Katastralgemeinden nach Entstehen der Häuser vergeben (sind also, außer der Angabe der Katastralgemeinde in der Adresse, keine Orientierungshilfe).
[Bearbeiten] Geschichte
1816 kam das bis 1803 selbstständige Fürsterzbistum Salzburg und mit ihm Unken zu Österreich und wurde bis 1848 von Linz verwaltet. Nach der Revolution 1848 kam es zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses der Bauern zu den Grundherren und 1850 zur Gründung der Gemeinde.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindevertretung
Die Gemeindevertretung von Unken hat 17 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:
Direkt gewählter Bürgermeister ist seit der Wahl 2009 Hubert Lohfeyer (ÖVP), der in der Bürgermeister-Direktwahl seinen Vorgänger, den Gastwirt Franz Ensinger (SPÖ, 2004-2009), schlug. Die ÖVP dominiert traditionell die Gemeindepolitik, sie war auch unter dem SPÖ-Bürgermeister Ensinger stärkste Partei im Gemeinderat und hatte in den vorangegangenen zwanzig Jahren (1984-2004) mit Kurt Sturm bereits den Bürgermeister gestellt.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen der Gemeinde ist:
- Schrägrechtsgeteilter Schild; oben in Gold aus der Teilung ragend auf roter Quermauer ein roter Torbau mit zwei Blindfenstern; unten in Schwarz ein schrägrechtes goldenes Posthorn mit linksgerichtetem Mundstück, schwarzgoldener Umschnürung samt ebensolchen zwei Quasten.
[Bearbeiten] Ansicht
[Bearbeiten] Literatur
- Josef Friedl: Das bäuerliche Unken mit Höfe- und Familienchronik. 232 S., Ill., Gemeinde Unken, Unken 2000
[Bearbeiten] Weblinks
- Artikel des Bundesdenkmalamts (BDA) zum historischen Gasthaus "Kramerwirt" in Unken (Oktober 2007)
- Tourismusseite Unken
Bramberg | Bruck | Dienten | Fusch | Hollersbach | Kaprun | Krimml | Lend | Leogang | Lofer | Maishofen | Maria Alm | Mittersill | Neukirchen | Niedernsill | Piesendorf | Rauris | Saalbach-Hinterglemm | Saalfelden | St. Martin | Stuhlfelden | Taxenbach | Unken | Uttendorf | Viehhofen | Wald | Weißbach | Zell am See

