Unken (Salzburg)
| Unken | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Salzburg | |
| Politischer Bezirk: | Zell am See | |
| Kfz-Kennzeichen: | ZE | |
| Fläche: | 108,88 km² | |
| Koordinaten: | 47° 39′ N, 12° 44′ O47.65027777777812.726944444444564Koordinaten: 47° 39′ 1″ N, 12° 43′ 37″ O | |
| Höhe: | 564 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.954 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 18 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 5091 | |
| Vorwahl: | 06589 | |
| Gemeindekennziffer: | 5 06 23 | |
| NUTS-Region | AT322 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Niederland 147 5091 Unken |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Hubert Lohfeyer (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2009) (17 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Unken im Bezirk Zell am See | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Unken ist eine Gemeinde mit 1954 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Pinzgau, im österreichischen Bundesland Salzburg (Bezirk Zell am See).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Unken liegt im Bezirk Zell am See (Pinzgau) im Saalachtal, nahe dem Grenzübergang Steinpass (Kleines Deutsches Eck). Bis Ende Mai 1923 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Lofer, seit dem 1. Juni 1923 ist sie Teil des Gerichtsbezirks Saalfelden. Unken liegt nördlich der Marktgemeinde Lofer, von der sie durch den Kniepass getrennt ist. Das Saalachtal ist hier zum Osten hin von den Reiter Steinbergen und der Reiteralpe mit den bekannten Gipfeln der Drei Brüder (1864 m) umgeben. Nach Norden und Osten bilden die Chiemgauer Alpen mit dem Sonntagshorn (1961 m) die natürliche Grenze. In der Talung von Unken weitet sich das Saalachtal zu einem auenlandschaftlichen Talkessel. Im Heutal, der Verlängerung des Unkenbachs nach Osten, welches aber Richtung Ruhpolding nach Norden entwässert, gibt es ein kleines Skigebiet mit drei Schleppliften, die bis hinauf auf das Dürrnbachhorn (1776 m) reichen.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Katastralgemeinden sind Gföll, Reith und Unken, Ortschaften sind:
- Niederland (KG Unken)
- Unken (Ort)
- Unkenberg (KG Gföll)
- Gföll einschliesslich Heutal
- Reit
Hausnummern werden wie in allen ländlichen Gegenden Österreichs innerhalb der Ortschaften nach Entstehen der Häuser vergeben (sind also, außer der Angabe der Ortschaften in der Adresse, keine Orientierungshilfe).
Geschichte [Bearbeiten]
1816 kam das bis 1803 selbstständige Fürsterzbistum Salzburg und mit ihm Unken zu Österreich und wurde bis 1848 von Linz verwaltet. Nach der Revolution 1848 kam es zur Aufhebung des Untertanenverhältnisses der Bauern zu den Grundherren und 1850 zur Gründung der Gemeinde.
Politik [Bearbeiten]
Gemeindevertretung [Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung von Unken hat 17 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:
Direkt gewählter Bürgermeister ist seit der Wahl 2009 Hubert Lohfeyer (ÖVP), der in der Bürgermeister-Direktwahl seinen Vorgänger, den Gastwirt Franz Ensinger (SPÖ, 2004-2009), schlug. Die ÖVP dominiert traditionell die Gemeindepolitik, sie war auch unter dem SPÖ-Bürgermeister Ensinger stärkste Partei im Gemeinderat und hatte in den vorangegangenen zwanzig Jahren (1984-2004) mit Kurt Sturm bereits den Bürgermeister gestellt.
Söhne & Töchter des Dorfes [Bearbeiten]
- Gerhard Pfaffenbichler (* 1961), Skirennläufer
- Reinfried Herbst (* 1978), Skirennläufer
Wappen [Bearbeiten]
- Schrägrechtsgeteilter Schild; oben in Gold aus der Teilung ragend auf roter Quermauer ein roter Torbau mit zwei Blindfenstern; unten in Schwarz ein schrägrechtes goldenes Posthorn mit linksgerichtetem Mundstück, schwarzgoldener Umschnürung samt ebensolchen zwei Quasten.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Kramerwirt, denkmalgeschütztes historisches Gasthaus[1]
siehe auch [Bearbeiten]
- ehemaliges Forstamt der Bayerischen Saalforsten, jetzt zum Forstbetrieb Sankt Martin bei Lofer der Bayerischen Staatsforsten
Literatur [Bearbeiten]
- Josef Friedl: Das bäuerliche Unken mit Höfe- und Familienchronik. 232 S., Ill., Gemeinde Unken, Unken 2000, 2. aktualisierte Auflage Frühjahr 2011
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- Gemeindedaten von Unken (Salzburg). In: Statistik Austria.
- Unken. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
- ↑ Bundesdenkmalamt (BDA): Kramerwirt" in Unken. Oktober 2007
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