Unser tägliches Brot

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Dieser Artikel beschreibt den US-amerikanischen Film Unser tägliches Brot. Zu Filmen ähnlichen Namens siehe Unser täglich Brot.
Filmdaten
Deutscher Titel Unser tägliches Brot
Originaltitel Our Daily Bread
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1934
Länge 74 Minuten
Stab
Regie King Vidor
Drehbuch Elizabeth Hill
Joseph L. Mankiewicz
Produktion King Vidor
Musik Alfred Newman
Kamera Robert H. Planck
Schnitt Lloyd Nosler
Besetzung

Unser tägliches Brot ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1934.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Mary und John Sims leben in der Großstadt. John ist arbeitslos wie Millionen andere Männer während der Großen Depression. Für die geringsten Jobs muss er täglich mit hunderten anderer anstehen und geht doch immer leer aus. Das Paar ist verzweifelt. Da erscheint der Familie die Idee von Onkel Anthony als Lösung für die Lebensprobleme. Anthony schenkt ihnen ein Stück Land mit einer Farm. Sie sollen raus aus der Stadt und auf dem Land Farmer werden. So, wie es Präsident Franklin D. Roosevelt mit seinem New Deal propagiert.

Mary und John kommen voller Optimismus auf der heruntergekommenen Farm an und machen sich an die Arbeit. Doch John ist kein Farmer. Seine Unkenntnis bringt schnell wieder an den Rand der Verzweiflung. Als John einen Farmerfamilie aus Minnesota trifft, die ohne Benzin mit dem Auto an seiner Farm liegen geblieben ist, wendet sich erneut das Blatt. Der Mann ist auf dem Weg nach Kalifornien, da er von seiner eigenen Farm vertrieben wurde und er die Hoffnung hat, in Kalifornien neue Arbeit zu finden. John bittet ihn, ihm zu helfen und Partner auf seiner Farm zu werden, da er selbst keine Ahnung hat, wie man eine Farm führt. Es funktioniert. John bringt dies auf die Idee, sein Land mit anderen zu teilen und gemeinsam in kollektiver Arbeit für das tägliche Brot aller zu sorgen. Er lockt mit Hinweisschildern an der Straße weitere Hoffnungslose zu seiner Farm und hat bald eine ansehnliche Gruppe Hoffnungsloser um sich geschart. John wird ihr Chef und gemeinsam beginnen sie ein neues Leben in einer großen Kommune ehemaliger Arbeitsloser.

Doch auch die Farm von Onkel Anthony ist belastet und soll versteigert werden. Der County-Sheriff organisiert eine Versteigerung und die Familien drohen alles zu verlieren. Reiche Männer sind gekommen, um sich günstig das Land unter den Nagel zu reißen, doch die Männer auf Johns Farm verhindern deren Einsatz und können so für 1,85 $ selbst das Land ersteigern. Die Männer wollen John die Farm schenken, doch John motiviert es, nun erst recht seine Idee von der kollektiven Arbeit umzusetzen.

Doch der Weg zum Erfolg ist hart. Erste finanzielle Erleichterung erlangt die Kommune als sie von der attraktiven Sally 500 $ erhalten. Das Geld hatte sie durch Arbeiter Louie erhalten. Louie ist ein gesuchter Verbrecher, der sich der Polizei stellen will, um der Kommune das Geld zu verschaffen. Sally gibt sich als Mary Sims aus, um die Belohnung zu erhalten. Sally ist jedoch nicht nur Heilsbringerin. Die hübsche Blondine wird zu Marys Konkurrenz in der Gunst um John, was die Ehe der Sims in Schwierigkeiten bringt. Aber auch das Überleben der Kommune ist gefährdet. Eine Trockenheit bedroht die erste Ernte. Gemeinsam machen sie sich an die gewaltige Arbeit einen Kanal von einem nahe gelegenen Bach anzulegen, der das Wasser zu den Feldern führt und retten damit die Ernte und das Überleben des Kollektivs.

[Bearbeiten] Hintergrund

King Vidor konnte für diesen Filmprojekt keine Produzenten in Hollywood finden und musste sein eigenes Geld in die Produktion stecken. Unterstützung erhielt er nur von Charles Chaplin, der dafür sorgte, dass der Film über United Artists in den Verleih kam.

[Bearbeiten] Kritiken

„Ein hervorragend inszeniertes sozialkritisches Drama über Probleme aus der amerikanischen Arbeitswelt, das überzeugend die Ideen der New-Deal-Politik von Präsident Roosevelt umsetzt. Trotz des allzu naiven Optimismus eine bemerkenswertes Plädoyer für Selbstbestimmung und Solidarität.“

Lexikon des internationalen Films[1]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=57054&sucheNach=titel
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