Unsere Besten

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Unsere Besten war der Titel einer Fernsehreihe des ZDF von 2003 bis 2008, Fortsetzungssendungen 2014 hießen Deutschlands Beste! Die im Rahmen einer von Johannes B. Kerner moderierten Fernsehshow präsentierten Rankings wurden vorgeblich durch eine im Vorfeld stattfindende, nicht repräsentative Zuschauerabstimmung ermittelt. Zu jeder Sendung wurden zum Thema passende Gäste eingeladen. Nachdem im Juli 2014 publik wurde, dass gravierende Manipulationen bei der Ranking-Show vorgenommen worden waren, wurde die Sendung aus dem Programm genommen und der zuständige Programmdirektor Oliver Fuchs entlassen.[1][2][3]

Vorbild für das Sendekonzept war ursprünglich die britische Sendung 100 Greatest Britons der BBC.

Modus[Bearbeiten]

Zu jedem Thema wurde vom ZDF eine Liste mit Namensvorschlägen herausgegeben. Diese sollte als Orientierungshilfe dienen und konnte von den abstimmenden Zuschauern ergänzt werden. Die Abstimmung erfolgt per Post, per SMS und auch im Internet, was Massenabstimmungen erleichtert. Alle abgegebenen Stimmen wurden zusammengezählt und daraus die später vorgestellte Rangliste erstellt.

Fragen vor der ersten Show[Bearbeiten]

Vor der ersten Show, zu der 2003 „Die größten Deutschen“ gewählt werden sollten, gab es Diskussionen[4][5][6] darüber, ob nur „Deutsche“ benannt werden sollen, die zu ihrer Zeit auf dem Gebiet der 1949 gegründeten (und 1990 durch den Beitritt der DDR erweiterten) Bundesrepublik Deutschland geboren wurden oder auch alle anderen „Deutschen“ im Sinne ihrer deutschen Sprach- und Kulturzugehörigkeit und zwar unabhängig davon, unter welcher Herrschaft oder in welchem Staat sie gelebt hatten. Die Kontroversen ähneln dabei jenen um die Persönlichkeiten „teutscher Zunge“, die in die 1843 eröffnete Ruhmeshalle Walhalla aufgenommen wurden. Das ZDF hatte sich daher dafür entschieden, die Auswahl[7] bei Unsere Besten nicht von heutigen Staatsgrenzen (Staaten), sondern neutral als Kriterium allein die Zugehörigkeit zur deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft gelten zu lassen. Auf Kritik, besonders seitens britischer Boulevardblätter, stieß auch die Nichtberücksichtigung Adolf Hitlers und anderer Politiker des 3. Reiches.[8]

  • Wolfgang Amadeus Mozart beispielsweise, ein bedeutender Komponist und Sohn des ebenfalls in seiner Zeit bekannten Komponisten Leopold Mozart, wurde im bairischen und damals reichsunmittelbaren Fürsterzbistum Salzburg geboren. Dieses Bistum wurde erst lange nach seinem Tod Teil des Kaisertums Österreich bzw. der heutigen Republik Österreich.
  • Der Geburtsort des berühmten deutschsprachigen „Urwalddoktors“ Albert Schweitzer bei Colmar im Elsass gehörte zum damaligen Deutschen Kaiserreich, später (wieder) zu Frankreich.
  • Nikolaus Kopernikus wurde als „Hobbyastronom“ auch vorgestellt.[9] Er entstammte der deutschsprachigen Bürgerschaft der Stadt Thorn, welche sich einige Jahre vor seiner Geburt dem König von Polen unterstellt hatte. Am 12. Juni 2003 hat der Polnische Senat auf Initiative seiner Kommission für Polen im Ausland eine Erklärung verabschiedet, zur „Erinnerung an den großen Polen Mikołaj Kopernik ... diesem herausragenden Polen ... den Verteidiger der (Allensteiner) Burg während des Polnisch-Deutschen Krieges ... der große Pole ...“[10]
  • Selbstverständlich war es beispielsweise für die Geistesgrößen Sigmund Freud und Immanuel Kant, sich als Österreicher bzw. Preuße und als Deutsche zu bezeichnen – das war kein Gegensatz.
  • Schriftsteller, die ihre Werke in der deutschen Sprache verfassten, wie Franz Kafka oder Nobelpreisträger Elias Canetti, wurden kaum berücksichtigt

Im letztgenannten Sinne bezeichne(te)n sich die muttersprachlich deutschen Menschen als Deutsche. Staatsgrenzen waren keine Sprachgrenzen und sind es auch heute nicht, und Staatsgebilde hatten sich im Laufe der Geschichte durch Fürstenhochzeiten oder Kriege immer wieder verändert.

Kritik[Bearbeiten]

Der daraus resultierende Einschluss der oben beschriebenen Persönlichkeiten hatte teilweise heftige Kritik zur Folge, obwohl jahrhundertelang das Wort „Deutscher“ einen Angehörigen der deutschen Kultur- und Sprachgemeinschaft (Ethnie) bezeichnete, egal in welchem Land er lebte. Seit einigen Jahrzehnten ist ein Bedeutungswandel in dem Sinne festzustellen, dass die meisten Menschen heute „Deutscher“ gleichbedeutend mit „Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland“ verwenden, obgleich hier verschiedene Sachverhalte begrifflich voneinander zu trennen sind, die ansonsten durch die neuere Sprachregelung verschleiert werden.

Die Kritik aus Polen betraf die deutsche Zuordnung von Nikolaus Kopernikus. Aus Österreich kam differenzierte Kritik, da hier über die Zuordnungen der Sendung gestritten wurde.

Des Weiteren wurden die erstellten Ranglisten kritisiert, da diese in ihrer Aussagekraft begrenzt sind und es kaum möglich ist, objektive Kriterien zu finden, mit denen man Personen verschiedener Aufgabenbereiche miteinander vergleichen kann. Vor allem bei der ersten Sendung wurde dies immer wieder kritisiert.

Die Ranglisten stellen außerdem lediglich eine Momentaufnahme des aktuellen Meinungsbildes dar. Auch sind die Teilnehmer an derartigen Abstimmungen nicht als repräsentativ für alle Deutschen zu sehen, da bestimmte Bevölkerungsgruppen aus unterschiedlichsten Gründen nicht bzw. unter- oder überdurchschnittlich daran teilnehmen. Zusätzlich ist das Einwerben von Stimmen über sogenannte Botschafter auch als Marketing einer Person zu verstehen (So warb z.B. Guido Knopp in der letzten Abstimmungsphase für Adenauer). Auch wurde die Sendung in Berlin aufgezeichnet mit einem Publikum, welches mit abfälligen Bekundungen zu Adenauer und auf der anderen Seite mit Zustimmungsbekunden zu Marx keine repräsentative Beeinflussung der Fernsehzuschauer betrieb. Viele nur kurzzeitig bekannte oder erfolgreiche Personen konnten sich in einzelnen Sendungen hoch platzieren, da sie zur Zeit der Abstimmung eine große Aufmerksamkeit genossen. Als extremes Beispiel dafür steht der Teilnehmer einer Castingshow (Daniel Küblböck), der es in der Rangliste auf Platz 16 schaffte.

Besonders problematisch stellte sich das Ergebnis nach der Neuauflage 2014 dar (s. u.). Hier musste das ZDF nicht nur methodische Fehler und komplettes Verwerfen der im Vorfeld erfolgten Zuschauerabstimmung zugeben, es wurden auch Einzelmanipulationen vorgenommen, um eingeladenen Gästen ohne deren Wissen bessere Bewertungen präsentieren zu können. [11]

Ranglisten der Sendungen[Bearbeiten]

Unsere Besten – Die größten Deutschen[Bearbeiten]

Konrad Adenauer
Sendung am 28. November 2003
  1. Konrad Adenauer, Politiker/Bundeskanzler (1876–1967)
  2. Martin Luther, Kirchenreformator (1483–1546)
  3. Karl Marx, Philosoph und Nationalökonom (1818–1883)
  4. Sophie und Hans Scholl, Widerstandskämpfer („Weiße Rose“) (1921/1918–1943)
  5. Willy Brandt, Politiker/Bundeskanzler (1913–1992)
  6. Johann Sebastian Bach, Komponist (1685–1750)
  7. Johann Wolfgang von Goethe, Dichter und Schriftsteller (1749–1832)
  8. Johannes Gutenberg, Erfinder des Mobilletterndrucks (1400–1468)
  9. Otto von Bismarck, Politiker/Reichskanzler (1815–1898)
  10. Albert Einstein, Naturwissenschaftler/Physiker (1879–1955)


Unsere Besten – Die Lieblingsbücher der Deutschen[Bearbeiten]

Der Eine Ring
Sendung am 1. Oktober 2004
  1. Der Herr der Ringe (Roman des britischen Autors J. R. R. Tolkien)
  2. Die Bibel (Die heilige Schrift des Christentums)
  3. Die Säulen der Erde (Roman des britischen Autors Ken Follett)
  4. Das Parfum (Roman des deutschen Autors Patrick Süskind)
  5. Der kleine Prinz (Erzählung des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry)
  6. Buddenbrooks (Roman des deutschen Autors Thomas Mann)
  7. Der Medicus (Roman des US-amerikanischen Autors Noah Gordon)
  8. Der Alchimist (Roman des brasilianischen Autors Paulo Coelho)
  9. Harry Potter und der Stein der Weisen (Fantasyroman der britischen Autorin Joanne K. Rowling)
  10. Die Päpstin (Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin Donna W. Cross)


Unsere Besten – Sportler des Jahrhunderts[Bearbeiten]

Michael Schumacher
Sendung am 19. November 2004
  1. Michael Schumacher
  2. Birgit Fischer
  3. Steffi Graf
  4. Franz Beckenbauer
  5. Boris Becker
  6. Max Schmeling
  7. Jan Ullrich
  8. Franziska van Almsick
  9. Gerd Müller
  10. Oliver Kahn


Unsere Besten – Die größten Erfindungen[Bearbeiten]

Räder an einem Holzwagen
Sendung am 17. Juni 2005
  1. Rad
  2. Glühlampe
  3. Buchdruck
  4. Stromerzeugung
  5. Computer
  6. Auto
  7. Antibiotikum
  8. Schrift
  9. Telefon
  10. Flugzeug


Unsere Besten – Jahrhunderthits[Bearbeiten]

Scorpions-Auftritt beim finnischen Rockfestival Ankkarock (2003)
Sendung am 25. November 2005
  1. Wind Of Change (Scorpions)
  2. Über sieben Brücken mußt du gehn (Karat)
  3. Ode an die Freude aus Beethovens 9. Sinfonie (Friedrich Schiller/Ludwig van Beethoven)
  4. Über den Wolken (Reinhard Mey)
  5. Abenteuerland (Pur)
  6. Alt wie ein Baum (Puhdys)
  7. Ein bißchen Frieden (Nicole)
  8. Junge komm bald wieder (Freddy Quinn)
  9. 99 Luftballons (Nena)
  10. Marmor, Stein und Eisen bricht (Drafi Deutscher)


Unsere Besten – Fußballer[Bearbeiten]

Franz Beckenbauer bei der Eröffnung des Fritz-Walter-Hauses in Alsenborn
Sendung am 26. Mai 2006
  1. Franz Beckenbauer
  2. Gerd Müller
  3. Michael Ballack
  4. Fritz Walter
  5. Uwe Seeler
  6. Günter Netzer
  7. Lothar Matthäus
  8. Sepp Maier
  9. Miroslav Klose
  10. Jürgen Klinsmann


Unsere Besten – Die Lieblingsorte der Deutschen[Bearbeiten]

Kölner Dom
Sendung am 22. September 2006
  1. Kölner Dom
  2. Brandenburger Tor in Berlin
  3. Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg
  4. Prinzipalmarkt Münster
  5. Rathausplatz Paderborn
  6. Wuppertaler Schwebebahn
  7. Hofbräuhaus in München
  8. Hamburger Hafen
  9. Kaiser- und Mariendom zu Speyer
  10. Mittelalterliche Altstadt Quedlinburg


Unsere Besten – Die größten deutschsprachigen Filmstars[Bearbeiten]

Heinz-Rühmann-Denkmal in Berlin
Sendung am 24. November 2006
  1. Heinz Rühmann
  2. Mario Adorf
  3. Romy Schneider
  4. Iris Berben
  5. Peter Alexander
  6. Veronica Ferres
  7. Heinz Erhardt
  8. Heino Ferch
  9. Inge Meysel
  10. Günter Strack


Unsere Besten – Komiker und Co.[Bearbeiten]

Vicco von Bülow (Loriot) 2005
Sendung am 27. April 2007
  1. Loriot
  2. Heinz Erhardt
  3. Otto Waalkes
  4. Hape Kerkeling
  5. Dieter Hallervorden
  6. Rudi Carrell
  7. Karl Valentin
  8. Michael Mittermeier
  9. Anke Engelke
  10. Dieter Hildebrandt


Unsere Besten – Musikstars aller Zeiten[Bearbeiten]

Böhse Onkelz, Logo
Herbert Grönemeyer 2004
Sendung am 23. November 2007 (Die Böhsen Onkelz belegten ursprünglich den ersten Platz, wurden aber wegen „Blockvoting“ (geschlossene Stimmabgabe) der Fans heimlich auf Platz 25 gesetzt.)[12]
  1. Herbert Grönemeyer
  2. Udo Jürgens
  3. Wolfgang Amadeus Mozart
  4. Peter Maffay
  5. Nena
  6. Ludwig van Beethoven
  7. Roy Black
  8. Sarah Connor
  9. Xavier Naidoo
  10. André Rieu


Unsere Besten – Die größten Fernsehmomente[Bearbeiten]

Maueröffnung 1989
Sendung am 25. April 2008
  1. Die Öffnung der Berliner Mauer
  2. Die Mondlandung
  3. Kardinal Ratzinger wird Papst
  4. John F. Kennedy: „Ich bin ein Berliner
  5. Fußball-Weltmeisterschaft 2006
  6. Die Hochzeit von Lady Diana und Prinz Charles
  7. Das Wunder von Lengede
  8. Die Sonnenfinsternis 1999
  9. Willy Brandts Kniefall in Warschau
  10. Der einsame „Kaiser“ bei der WM in Rom


Unsere Besten – Olympische Momente[Bearbeiten]

Ulrike Meyfarth
Sendung am 25. Juli 2008
  1. Ulrike Meyfarth (Das Hochsprung-Wunder – München 1972)
  2. Muhammad Ali („The Greatest“ – Atlanta 1996)
  3. Michael Groß („Flieg, Albatros, flieg!“ – Los Angeles 1984)
  4. Cathy Freeman (Australiens Hoffnung – Sydney 2000)
  5. Heide Rosendahl („Miss Leichtathletik“ – München 1972)
  6. Boris Becker/Michael Stich (Doppel-Gold – Barcelona 1992)
  7. Birgit Fischer (Kanu-Königin – Athen 2004)
  8. Mark Spitz (7 x Gold – München 1972)
  9. Waldemar Cierpinski (Der Marathonmann – Moskau 1980)
  10. Jesse Owens (Held von Berlin – Berlin 1936)


Neuauflage 2014[Bearbeiten]

Im Jahr 2014 wurde die Rankingshow unter dem Titel Deutschlands Beste! fortgesetzt. Die Vorauswahl beruht auf einer im Auftrag des ZDF angelegten, repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa, anhand derer ermittelt wurde, welche Personen aus dem öffentlichen Leben nach Meinung der Deutschen zu den „besten“ Männern und Frauen des Landes gehören. Das ZDF führte eine Online-Umfrage durch, bei der die Zuschauer für ihre Favoriten abstimmen konnten. Zur Wahl standen je 100 noch lebende Frauen und Männer. Auch die Hörzu-Fensehzeitschrift ließ abstimmen. Im Heft 20 vom 9. Mai 2014 wurden die beiden „Top 100“-Listen alphabetisch auf vier Seiten vorgestellt. Der Leser konnte aus beiden Gruppen bis zu fünf Personen wählen. Das Voting konnte per Postkarte an die Hörzu oder über deren Internetseite erfolgen. Auf dieser waren die Listen bebildert.

Manipulationen[Bearbeiten]

Wie sich erst im Nachhinein herausstellte, beginnend mit Anfragen des Zapp-Magazins und des Medienjournalisten Stefan Niggemeier,[13][14] wurde indes lediglich eine zweite Forsa-Umfrage zum Ranking der jeweils „besten“ 50 herangezogen, das ZDF-Online- und das Hörzu-Voting wurden nicht berücksichtigt.[15] Begründet wurde dies unter anderem mit der angeblichen Einflussnahme von Fangruppen auf das Onlinevoting. Darüber hinaus kam es zu willkürlichen Manipulationen durch die Redaktion, bei denen eingeladene Gäste wie Claus Kleber und Franz Beckenbauer auf vordere Positionen verschoben wurden, dafür hingegen der Moderator von RTL aktuell, Peter Kloeppel, auf eine hintere Position gesetzt wurde.[16][17][18][19]

Moderiert wurde die Sendung abermals von Johannes B. Kerner. In der ersten Folge am 2. Juli 2014 um 20:15 wurden die Männer präsentiert, am darauffolgenden Tag folgten die Frauen. Als Gäste im Studio waren Maria Höfl-Riesch, Michael Bully Herbig, Claus Kleber, Günther Jauch und Franz Beckenbauer sowie Hannelore Kraft, Rosi Mittermaier, Katarina Witt, Ruth Maria Kubitschek und Hans Siegl, die (Siegl ausgenommen) auch alle im Ranking auftauchten. Zudem fungierte Olaf Schubert als Co-Moderator.

Im Zusammenhang mit dem Voting-Skandal beim ZDF 2014 um die Fernsehsendung Deutschlands Beste! wurde bekannt, dass bereits 2007 ein Votingergebnis der Band Böhse Onkelz von Platz 1 auf Platz 25 heimlich und mit Wissen des damaligen Programmdirektors Thomas Bellut manipuliert wurde.[20]

Daraufhin bot ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs seinen Rücktritt an. Außerdem wurde die für die beiden Shows 2014 zuständige Teamleiterin ihrer Führungsfunktion enthoben und wie eine weitere Redakteurin abgemahnt. In diesem Zusammenhang wurde zudem die Einstellung der Reihe Deutschlands Beste! verkündet.[21]Das Rücktrittsgesuch von Fuchs wurde vom ZDF-Intendant Thomas Bellut und Programmdirektor Norbert Himmler angenommen.[22]

Nachfolgend die (manipulierten) Rankinglisten der beiden Sendungen:

Deutschlands beste Männer[Bearbeiten]

Helmut Schmidt 2013
Sendung am 2. Juli 2014
  1. Helmut Schmidt
  2. Hans-Dietrich Genscher
  3. Richard von Weizsäcker
  4. Günther Jauch
  5. Joachim Gauck
  6. Frank-Walter Steinmeier
  7. Helmut Kohl
  8. Benedikt XVI.
  9. Franz Beckenbauer
  10. Michael Schumacher
  11. Wolfgang Schäuble
  12. Hape Kerkeling
  13. Günter Grass
  14. Mario Adorf
  15. Sebastian Vettel
  16. Jogi Löw
  17. Uwe Seeler
  18. Armin Mueller-Stahl
  19. Ulrich Wickert
  20. Thomas Gottschalk
  21. Peter Maffay
  22. Dirk Nowitzki
  23. Gerhard Schröder
  24. Frank Elstner
  25. Thomas Südhof
  26. Hellmuth Karasek
  27. Gregor Gysi
  28. Claus Kleber
  29. Jürgen Klopp
  30. Sigmar Gabriel
  31. Herbert Grönemeyer
  32. Manuel Neuer
  33. Sepp Maier
  34. Götz George
  35. Christoph Waltz
  36. Michael Herbig
  37. Joschka Fischer
  38. David Garrett
  39. Peter Kloeppel
  40. James Last
  41. Oliver Welke
  42. Jan Hofer
  43. Reinhard Mey
  44. Jan Josef Liefers
  45. Peer Steinbrück
  46. Philipp Lahm
  47. Roland Emmerich
  48. Siegfried Lenz
  49. Hubert Burda
  50. Horst Seehofer

Deutschlands beste Frauen[Bearbeiten]

Angela Merkel 2010
Sendung am 3. Juli 2014
  1. Angela Merkel
  2. Steffi Graf
  3. Magdalena Neuner
  4. Hannelore Kraft
  5. Helene Fischer
  6. Ursula von der Leyen
  7. Silvia Neid
  8. Barbara Schöneberger
  9. Senta Berger
  10. Hildegard Hamm-Brücher
  11. Rita Süssmuth
  12. Iris Berben
  13. Nena
  14. Margot Käßmann
  15. Maria Höfl-Riesch
  16. Rosi Mittermaier
  17. Marietta Slomka
  18. Anke Engelke
  19. Nadine Angerer
  20. Friede Springer
  21. Maria Furtwängler
  22. Anne Will
  23. Christiane Nüsslein-Volhard
  24. Anne-Sophie Mutter
  25. Katarina Witt
  26. Andrea Henkel
  27. Elke Heidenreich
  28. Birgit Prinz
  29. Andrea Berg
  30. Ruth-Maria Kubitschek
  31. Dagmar Berghoff
  32. Maybrit Illner
  33. Ina Müller
  34. Hannelore Elsner
  35. Renate Künast
  36. Claudia Roth
  37. Sandra Maischberger
  38. Caren Miosga
  39. Cornelia Funke
  40. Kati Wilhelm
  41. Uschi Glas
  42. Anni Friesinger-Postma
  43. Heide Simonis
  44. Annette Frier
  45. Katrin Müller-Hohenstein
  46. Sahra Wagenknecht
  47. Claudia Pechstein
  48. Martina Hill
  49. Franziska van Almsick
  50. Jutta Speidel

Vorgenommene Manipulationen[Bearbeiten]

Nach der Pressemitteilung des ZDF vom 11. Juli 2014[16] wurden in den beiden Listen die Forsa-Platzierungen durch die ZDF-Redaktion wie folgt verändert (es verschoben sich dadurch auch dazwischen liegende Platzierungen):

Deutschlands beste Männer[Bearbeiten]

  • Frank-Walter Steinmeier (von 10 auf 6)
  • Franz Beckenbauer (von 31 auf 9)
  • Wolfgang Schäuble (von 6 auf 11)
  • Claus Kleber (von 39 auf 28)
  • Michael Herbig (von 42 auf 36)
  • Peter Kloeppel (von 27 auf 39)
  • Jan Hofer (von 36 auf 42)

Deutschlands beste Frauen[Bearbeiten]

  • Hannelore Kraft (von 5 auf 4)
  • Helene Fischer (von 10 auf 5)
  • Ursula von der Leyen (von 4 auf 6)

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Deutschlands Beste!“ - ZDF-Showchef muss gehen, in: FAZ am 18. Juli 2014, abgerufen am 18. Juli 2014
  2. Der Skandal um "Deutschlands Beste!", in: Die Welt am 18. Juli 2014, abgerufen am 18. Juli 2014
  3. Skandal um "Deutschlands Beste!" - Jetzt muss einer gehen, in: Die Sueddeutsche am 18. Juli 2014, abgerufen am 18. Juli 2014
  4. Peter Arens: »Unsere Besten - Wer ist der größte Deutsche?« -Die ZDF-Zuschauer verhindern den Untergang des Abendlandes »Unsere Besten - Wer ist der größte Deutsche?«
  5. Österreicher empört über ZDF: "Deutsche wollen unseren Mozart klauen!" Österreicher empört über ZDF: "Deutsche wollen unseren Mozart klauen!"
  6. Mainzer Sender: "Ein bisschen Flexibilität muss sein": Österreicher empört über ZDF: Mozart ein Deutscher? Mainzer Sender: "Ein bisschen Flexibilität muss sein" – Österreicher empört über ZDF: Mozart ein Deutscher?
  7. Alphabetische Liste "Unsere Besten" von A-Z (Version vom 14. August 2003 im Internet Archive)
  8. ZDF-Abstimmung Britische Blätter verspotten Hitler-Verbot ZDF-Abstimmung: Britische Blätter verspotten Hitler-Verbot
  9. Nikolaus Kopernikus – Astronom und Mathematiker (Version vom 3. Oktober 2003 im Internet Archive)
  10. Druk nr 417 12 czerwca 2003 r. Stenographisches Protokoll
  11. http://www.dwdl.de/nachrichten/46679/rankingschmu_himmler_kuendigt_konsequenzen_an/
  12. „Böhse Onkelz“, gutes ZDF: Das Zweite manipulierte weitere Show, in: Der Tagesspiegel am 15. Juli 2013, abgerufen am 18. Juli 2014
  13. http://www.stefan-niggemeier.de/blog/18300/die-schein-abstimmungen-des-zdf-fuer-deutschlands-beste/
  14. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/blog/ZDF-blufft-bei-Zuschauer-Voting,zdfbeste102.html#0
  15. http://www.sueddeutsche.de/medien/betrug-beim-zdf-ploetzlich-nummer-eins-1.2046980
  16. a b http://www.zdf.de/pressemitteilung-34005742.html
  17. http://www.sueddeutsche.de/medien/zdf-show-deutschlands-beste-verwirrung-ueberall-1.2037990
  18. http://www.zeit.de/kultur/film/2014-07/zdf-deutschlands-beste-manipulation
  19. http://www.focus.de/kultur/kino_tv/zdf-deutschlands-beste-manipulationen-norbert-himmler-umfrage-hoerzu-zdf-umfrage-skandal-redaktion-gab-angefragten-show-gaesten-attraktiveren-rangplatz_id_3984177.html
  20. http://www.tagesspiegel.de/medien/unsere-besten-musikstars-aller-zeiten-boehse-onkelz-gutes-zdf-das-zweite-manipulierte-weitere-show/10204864.html
  21. ZDF zieht Konsequenzen nach Manipulationen bei „Deutschlands Beste!“
  22. http://www.spiegel.de/kultur/tv/deutschlands-beste-im-zdf-ruecktritt-von-oliver-fuchs-a-981523.html

Weblinks[Bearbeiten]