Unsleben
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Heustreu | |
| Höhe: | 248 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,93 km² | |
| Einwohner: |
918 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 103 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97618 | |
| Vorwahl: | 09773 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NES | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 175 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Ortsteil | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Wetterstr. 4 97618 Heustreu |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Gottwald (Bürgerforum) | |
| Lage der Gemeinde Unsleben im Landkreis Rhön-Grabfeld | ||
Unsleben ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Unsleben liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3). Es gibt nur die Gemarkung Unsleben. Am südöstlichen Ortsrand mündet die Els in die Streu.
[Bearbeiten] Geschichte
Unsleben wurde erstmals 1162 als Sitz eines Ortsadelsgeschlechts urkundlich erwähnt. Das ehemalige Hochstift Würzburg teilte sich hier die Herrschaft mit den Freiherren von Habermann, bis es 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert wurde. 1805 wurde das Gebiet gegen Tirol vertauscht und fiel endgültig 1814 mit den Rechten der von Habermann an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die im Ort ansässigen jüdischen Familien verfolgt, in die Emigration getrieben oder ermordet. Ihre Synagoge an der Ecke Schlossgasse/Kemenate wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern geschändet. An dem Gebäude, das heute ein "Haus der Bäuerin" ist, erinnert eine Gedenktafel an seine frühere Funktion.[2]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1.016 Einwohner
- 1987: 871 Einwohner
- 2000: 950 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Michael Gottwald (Bürgerforum). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 459 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 94 T€.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 212 und im Bereich Handel und Verkehr 54 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 42 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 276. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 13 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 592 ha, davon waren 528 ha Ackerfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: Kindergarten mit 50 Kindergartenplätzen und eine Schulvorbereitende Einrichtung SVE in der Herbert-Meder-Schule
- Schulen: Förderschule Herbert-Meder-Schule (privat, staatlich anerkannt, Trägerin Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.V.) mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit Partnerklasse in der Grundschule Wollbach. Das Gebäude der Grundschule wird seit dem 14. März 2011 nicht mehr als solches genutzt, die Schülerinnen und Schüler aus Unsleben gehen in der Grundschulzeit in die Grundschule Hollstadt oder in die Grundschule Wollbach im Schulverband Heustreu - Hollstadt - Unsleben - Wollbach.
[Bearbeiten] Bauwerke
Eine Sehenswürdigkeit ist das Wasserschloss Unsleben. Räume davon werden derzeit als Ferienwohnungen genutzt.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 196
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