Unsleben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Unsleben
Unsleben
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Unsleben hervorgehoben
50.37833333333310.256944444444248Koordinaten: 50° 23′ N, 10° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Heustreu
Höhe: 248 m ü. NN
Fläche: 8,93 km²
Einwohner:

918 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97618
Vorwahl: 09773
Kfz-Kennzeichen: NES
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 175
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wetterstr. 4
97618 Heustreu
Webpräsenz: www.unsleben.de
Bürgermeister: Michael Gottwald (Bürgerforum)
Lage der Gemeinde Unsleben im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser Mellrichstadter Forst Steinacher Forst Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Unsleben ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Unsleben liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3). Es gibt nur die Gemarkung Unsleben. Am südöstlichen Ortsrand mündet die Els in die Streu.

[Bearbeiten] Geschichte

Unsleben wurde erstmals 1162 als Sitz eines Ortsadelsgeschlechts urkundlich erwähnt. Das ehemalige Hochstift Würzburg teilte sich hier die Herrschaft mit den Freiherren von Habermann, bis es 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert wurde. 1805 wurde das Gebiet gegen Tirol vertauscht und fiel endgültig 1814 mit den Rechten der von Habermann an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die im Ort ansässigen jüdischen Familien verfolgt, in die Emigration getrieben oder ermordet. Ihre Synagoge an der Ecke Schlossgasse/Kemenate wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern geschändet. An dem Gebäude, das heute ein "Haus der Bäuerin" ist, erinnert eine Gedenktafel an seine frühere Funktion.[2]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1.016 Einwohner
  • 1987: 0871 Einwohner
  • 2000: 0950 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Michael Gottwald (Bürgerforum). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 459 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 94 T€.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 20, im produzierenden Gewerbe 212 und im Bereich Handel und Verkehr 54 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 42 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 276. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 13 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 592 ha, davon waren 528 ha Ackerfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: Kindergarten mit 50 Kindergartenplätzen und eine Schulvorbereitende Einrichtung SVE in der Herbert-Meder-Schule
  • Schulen: Förderschule Herbert-Meder-Schule (privat, staatlich anerkannt, Trägerin Lebenshilfe Rhön-Grabfeld e.V.) mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit Partnerklasse in der Grundschule Wollbach. Das Gebäude der Grundschule wird seit dem 14. März 2011 nicht mehr als solches genutzt, die Schülerinnen und Schüler aus Unsleben gehen in der Grundschulzeit in die Grundschule Hollstadt oder in die Grundschule Wollbach im Schulverband Heustreu - Hollstadt - Unsleben - Wollbach.

[Bearbeiten] Bauwerke

Wasserschloss Unsleben

Eine Sehenswürdigkeit ist das Wasserschloss Unsleben. Räume davon werden derzeit als Ferienwohnungen genutzt.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Unsleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 196
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