Untergewicht

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Dieser Artikel behandelt das verminderte Körpergewicht; zur veränderten Zusammensetzung eines Aktienportfolios siehe Untergewichten.
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Als Untergewicht wird ein Körpergewicht bei einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 18,5 bezeichnet[1]. Vor allem in den Entwicklungsländern leiden viele Menschen darunter, da nicht genug Nahrungsmittel vorhanden sind oder die finanziellen Mittel fehlen, um Nahrungsmittel zu kaufen.

Auch Magersucht (Anorexia nervosa), chronische Krankheiten (z. B. entzündliche Darmerkrankungen) und häufig eine Schilddrüsenüberfunktion können zu Untergewicht führen.

Wichtig jedoch ist, dass Untergewicht nicht gleich Unterernährung bedeutet. Untergewicht kann auch ganz einfach Veranlagung sein. Solange dabei eine ausreichende, normale Ernährung besteht und keine Mangelerscheinungen an Vitaminen etc. auftreten, ist auch das, was laut BMI Untergewicht ist, für die betreffende Person normal und muss nicht zwangsläufig mit unten genannten Symptomen einhergehen.

Symptome und Beschwerden[Bearbeiten]

Untergewicht ist durch einen Schwund des Fettgewebes und teilweise auch des Muskelgewebes gekennzeichnet. Die ständige Unterernährung schwächt den Körper und führt zu einem Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen. Es können sich Hungerödeme bilden. Außerdem klagen Untergewichtige häufig über eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, verminderte Sehstärke, Schmerzen im Brustkorb, Appetitlosigkeit und Konzentrationsstörungen.[2]

Besonders Kinder sind davon betroffen, denn die ständige Unterversorgung beeinträchtigt das Wachstum und die geistige Entwicklung.

Folgen und Komplikationen[Bearbeiten]

Andauerndes Untergewicht schwächt den menschlichen Körper, führt zu Mangelerscheinungen und verlangsamt den Stoffwechsel. Im Extremfall kann die Auszehrung zum Tod führen. Bei Kindern ist das Wachstum verlangsamt. Bei Frauen kann die Menstruationsblutung ausbleiben und infolgedessen die Fruchtbarkeit verringert sein.

Untergewicht begünstigt außerdem die Entstehung von Osteoporose, auch bei jüngeren Menschen[3]. Dies ist eine besonders heimtückische Folge, denn die betroffenen Personen spüren nichts davon, sie können sich vollkommen fit fühlen und beispielsweise hervorragende Ausdauersportler sein. Nach dem Auftreten erster spontaner Knochenbrüche sind die Schäden oft bereits nicht mehr heilbar.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. WHO: Obesity - preventing and managing the global epidemic. In: WHO Technical Reports Series 894 Genf, 2000
  2. Schadet Untergewicht der Gesundheit? Verbraucherinformationsdienst (vis) Bayern. Abgerufen am 3. März 2014
  3. L. Caregaro u.a.: Osteopenia and osteoporosis in adult patients with anorexia nervosa. Role of nutritional factors. In: Nutritional Therapy & Metabolism Band 24, Nummer 4, 2006, S. 194–202. Volltext
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