Unterleiterbach

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50.037510.946388888889254Koordinaten: 50° 2′ 15″ N, 10° 56′ 47″ O

Unterleiterbach
Höhe: 244–280 m
Einwohner: 614 (31. Dez. 2012)
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 96199
Vorwahl: 09547
Schloss Unterleiterbach

Unterleiterbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Zapfendorf, gelegen im nördlichen Teil des oberfränkischen Landkreises Bamberg im nördlichen Bayern. Das Dorf hat etwa 610 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten]

Etwa 0,5 Kilometer westlich von Unterleiterbach verläuft der Main und direkt westlich des Ortes die Bahnlinie von Bamberg nach Hof. Nachbarorte sind im Norden Ebensfeld, im Nordosten Kutzenberg (beide Gemeinde Ebensfeld, Landkreis Lichtenfels), im Osten Oberleiterbach (Zapfendorf), im Süden Zapfendorf und im Nordwesten Unterbrunn (Ebensfeld).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahre 796 erstmals urkundlich erwähnt. Damals wurden dem Kloster Fulda Güter geschenkt. Eine Kirche hat schon 1346 bestanden. 1501 kam die Valentin-Kapelle dazu. Zwischen 1738 und 1740 wurde ein neue Kapelle nach den Plänen von Johann Jakob Michael Küchel errichtet.

Unterleiterbach wurde am 1. Januar 1978 nach Zapfendorf eingemeindet.[1]

Religion[Bearbeiten]

Die Bevölkerung ist überwiegend römisch-katholisch. Bis zum Jahr 2006 gehörte Unterleiterbach zur Pfarrei Ebensfeld. Mit Gründung der neuen Seelsorgebezirke entschieden sich die Gläubigen der Filiale Unterleiterbach zur Umpfarrung in die Pfarrei Zapfendorf, da sie auch politisch zur Gemeinde Zapfendorf gehören.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 672.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dietmar Absch, Günter Dippold: Dorf-Leben. Politik, Glaube und Kultur im Wandel. 1200 Jahre Unterleiterbach. Unterleiterbach 2000 (Inhalt; PDF; 134 kB); darin u. a:
    • Thomas Gunzelmann: Ein erhaltener Abschnitt einer fürstbischöflich-bambergischen Chaussee bei Unterleiterbach, S. 176–178 (PDF)
    • Thomas Gunzelmann: Die Unterleiterbacher Mainbrücke. Ein verschwundenes Technikdenkmal am Obermain, S. 179–186 (PDF)

Weblinks[Bearbeiten]