Untermarchtal
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Alb-Donau-Kreis | |
| Höhe: | 506 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,61 km² | |
| Einwohner: |
923 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 165 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89617 | |
| Vorwahl: | 07393 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 123 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstraße 4 89617 Untermarchtal |
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| Bürgermeister: | Bernhard Ritzler | |
| Lage der Gemeinde Untermarchtal im Alb-Donau-Kreis | ||
Untermarchtal an der Donau ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Untermarchtal liegt auf einer Weißjuraplatte am Fuße der Schwäbischen Alb, zu beiden Seiten der Donau.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt im Süden und Westen an Obermarchtal, im Nordwesten an Lauterach, im Norden an die Stadt Ehingen (Donau) und im Osten an die Stadt Munderkingen, zu deren Verwaltungsgemeinschaft Untermarchtal auch gehört.
Verkehr [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm. Am Haltepunkt Untermarchtal halten aber derzeit (Stand 2011) keine Züge.
Bevölkerung [Bearbeiten]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Mit einem Durchschnittsalter von 50,8 Jahren war Untermarchtal Ende 2010 – bedingt durch das ortsansässige Kloster – die Gemeinde mit den im Schnitt ältesten Einwohnern in Baden-Württemberg.[2] Ende 2011 betrug der Altersdurchschnitt 50,7 Jahre, nur in Büsingen am Hochrhein lag er darüber.[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Museen [Bearbeiten]
- Das Kalkofenmuseum zwischen Munderkingen und Obermarchtal: Hier wurde ein kleines Kalkwerk originalgetreu restauriert und als technisches Museum eingerichtet. Die Anlage war bis 1939 in Betrieb.
Bauwerke [Bearbeiten]
- Das Kloster Untermarchtal wird als Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul genutzt.
- Das Schloss (ebenfalls Teil des Mutterhauskomplexes) stammt aus dem Jahr 1576. Johann Ulrich Späth von Zwiefalten erbaute das Schloss 1573 bis 1576. 1853 verkaufte Reichsfreiherrin von Späth, geborene Prinzessin von Oettingen Wallerstein, das Gut an den protestantischen Pfarrer Schuster von Rottenacker. Kaufmann Franz Joseph Linder erwarb 1886 dann das einstige Schloss und schenkte es der Kongregation der Barmherzigen Schwestern, deren Generaloberin damals seine Tochter war. Das einstige Schloss der Freiherren von Speth beherbergt seit 1887 das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern. In all den Jahren wurden verschiedene Erweiterungsbauten erstellt.[4]
- Die Mutterhauskirche St. Vinzenz, eine von Architekt Hermann Baur erbaute moderne Rundbaukirche, wurde 1972 von Bischof Leiprecht eingeweiht und besitzt ein Geläute (b°-des'-es'-ges'-as'-b') der Glockengießerei Bachert.
- Die katholische Pfarrkirche St. Andreas wurde 1465 erbaut und 1613 umgebaut.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Durchschnittsalter der Bevölkerung im Südwesten auf 42,8 Jahre angestiegen. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 25. August 2011, abgerufen am 28. Mai 2012 (Pressemitteilung Nr. 294/2011).
- ↑ Durchschnittsalter in Baden-Württemberg: 43 Jahre. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 30. August 2012, abgerufen am 31. August 2012 (Pressemitteilung Nr. 283/2012).
- ↑ Bildungshaus. Senioren haben Kloster besucht. In: Schwäbische Zeitung vom 17. März 2009
Literatur [Bearbeiten]
- Beschreibung des Oberamts Ehingen von 1826, Reprint von 1971 des Horst Bissinger Verlags, Magstadt, ISBN 3-7644-0003-X, Digitalisat in Wikisource
Weblinks [Bearbeiten]
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