Untermarchtal
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Alb-Donau-Kreis | |
| Höhe: | 506 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,61 km² | |
| Einwohner: | 947 (31. Dez. 2006)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 169 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89617 | |
| Vorwahl: | 07393 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 123 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstraße 4 89617 Untermarchtal |
|
| Bürgermeister: | Alfons Ziegler | |
Untermarchtal an der Donau ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Untermarchtal liegt auf einer Weißjuraplatte am Fuße der Schwäbischen Alb, zu beiden Seiten der Donau.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Die Gemeinde grenzt im Süden und Westen an Obermarchtal, im Norden an Lauterach und im Osten an die Stadt Munderkingen, zu deren Verwaltungsgemeinschaft Untermarchtal auch gehört.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Gemeinde liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm. Am Haltepunkt Untermarchtal halten aber derzeit (Stand 2007) keine Züge.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Das Kalkofenmuseum zwischen Munderkingen und Obermarchtal, hier wurde ein kleines Kalkwerk originalgetreu restauriert und als technisches Museum eingerichtet. Die Anlage war bis 1939 in Betrieb.
[Bearbeiten] Bauwerke
- Das Kloster Untermarchtal wird als Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul genutzt.
- Das Schloss (ebenfalls Teil des Mutterhauskomplexes) stammt aus dem Jahr 1576. Johann Ulrich Späth von Zwiefalten erbaute das Schloss 1573 bis 1576. 1853 verkaufte Reichsfreiherrin von Späth, geborene Prinzessin von Oettingen Wallerstein, das Gut an den protestantischen Pfarrer Schuster von Rottenacker. Kaufmann Franz Joseph Linder erwarb 1886 dann das einstige Schloss und schenkte es der Kongregation der Barmherzigen Schwestern, deren Generaloberin damals seine Tochter war. So wurde aus dem einstigen Schloss Untermarchtal das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern.
- Die Mutterhauskirche St. Vinzenz, eine von Architekt Hermann Baur erbaute moderne Rundbaukirche wurde 1972 von Bischof Leiprecht eingeweiht und besitzt ein Geläute (b°-des'-es'-ges'-as'-b') der Gießerei Bachert.
- Die katholische Pfarrkirche St. Andreas wurde 1465 erbaut und 1613 umgebaut.
[Bearbeiten] Literatur
- Beschreibung des Oberamts Ehingen von 1826, Reprint von 1971 des Horst Bissinger Verlags, Magstadt, ISBN 3-7644-0003-X, Digitalisat in Wikisource
[Bearbeiten] Weblinks
Allmendingen | Altheim | Altheim (Alb) | Amstetten | Asselfingen | Ballendorf | Balzheim | Beimerstetten | Berghülen | Bernstadt | Blaubeuren | Blaustein | Börslingen | Breitingen | Dietenheim | Dornstadt | Ehingen (Donau) | Emeringen | Emerkingen | Erbach | Griesingen | Grundsheim | Hausen am Bussen | Heroldstatt | Holzkirch | Hüttisheim | Illerkirchberg | Illerrieden | Laichingen | Langenau | Lauterach | Lonsee | Merklingen | Munderkingen | Neenstetten | Nellingen | Nerenstetten | Oberdischingen | Obermarchtal | Oberstadion | Öllingen | Öpfingen | Rammingen | Rechtenstein | Rottenacker | Schelklingen | Schnürpflingen | Setzingen | Staig | Untermarchtal | Unterstadion | Unterwachingen | Weidenstetten | Westerheim | Westerstetten

