Untermarchtal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Untermarchtal
Untermarchtal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Untermarchtal hervorgehoben
48.2394444444449.6102777777778506Koordinaten: 48° 14′ N, 9° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 506 m ü. NN
Fläche: 5,61 km²
Einwohner: 954 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 170 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89617
Vorwahl: 07393
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 123
Adresse der Gemeindeverwaltung: Bahnhofstraße 4
89617 Untermarchtal
Bürgermeister: Bernhard Ritzler

Untermarchtal an der Donau ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Der Bahnhof von Untermarchtal

Untermarchtal liegt auf einer Weißjuraplatte am Fuße der Schwäbischen Alb, zu beiden Seiten der Donau.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Süden und Westen an Obermarchtal, im Norden an Lauterach und im Osten an die Stadt Munderkingen, zu deren Verwaltungsgemeinschaft Untermarchtal auch gehört.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm. Am Haltepunkt Untermarchtal halten aber derzeit (Stand 2008) keine Züge.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

Kalkofenmuseum
  • Das Kalkofenmuseum zwischen Munderkingen und Obermarchtal: Hier wurde ein kleines Kalkwerk originalgetreu restauriert und als technisches Museum eingerichtet. Die Anlage war bis 1939 in Betrieb.

[Bearbeiten] Bauwerke

Kreuzweg Friedhof Kloster Untermarchtal
  • Das Kloster Untermarchtal wird als Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul genutzt.
  • Das Schloss (ebenfalls Teil des Mutterhauskomplexes) stammt aus dem Jahr 1576. Johann Ulrich Späth von Zwiefalten erbaute das Schloss 1573 bis 1576. 1853 verkaufte Reichsfreiherrin von Späth, geborene Prinzessin von Oettingen Wallerstein, das Gut an den protestantischen Pfarrer Schuster von Rottenacker. Kaufmann Franz Joseph Linder erwarb 1886 dann das einstige Schloss und schenkte es der Kongregation der Barmherzigen Schwestern, deren Generaloberin damals seine Tochter war. Das einstige Schloss der Freiherren von Speth beherbergt seit 1887 das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern. In all den Jahren wurden verschiedene Erweiterungsbauten erstellt.[2]
  • Die Mutterhauskirche St. Vinzenz, eine von Architekt Hermann Baur erbaute moderne Rundbaukirche wurde 1972 von Bischof Leiprecht eingeweiht und besitzt ein Geläute (b°-des'-es'-ges'-as'-b') der Glockengießerei Bachert.
  • Die katholische Pfarrkirche St. Andreas wurde 1465 erbaut und 1613 umgebaut.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Bildungshaus. Senioren haben Kloster besucht. In: Schwäbische Zeitung vom 17. März 2009

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Untermarchtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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