Unternehmen Beowulf

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Unternehmen Beowulf war der Deckname für die Eroberung der estnischen Insel Saaremaa (deutsch: Ösel) in der Ostsee während der Operation Barbarossa vom 13. bis zum 27. September 1941.

Die 61. Infanterie-Division wurden im Raum um den Ort Virtsu (Werder) an der Westküste Estlands für die Landung gesammelt und bereitgestellt. Für das Anlanden der Truppen war der Erprobungsverband Ostsee mit seinen Landungsbooten zuständig. Die Truppen landeten auf der Ostseite der Insel Muhu (Moon). Von dort erfolgte der weitere Übergang mit Sturmbooten auf die Insel Saaremaa.

Durch mehrere Scheinunternehmungen der Kriegsmarine wurde das Landungsunternehmen Beowulf gedeckt und der sowjetische Widerstand nach der Seeseite hin abgelenkt. Hierzu erfolgten die drei Scheinunternehmen Westwind, Ostwind und Südwind, mit deren Hilfe Landungen durch deutsch-finnische Marinekräfte an anderen Stellen vorgetäuscht werden sollten.

Am 14. September landete die erste Welle der 61. Infanteriedivision auf der Insel Moon. Am 16. September wurde ein Brückenkopf auf Ösel gebildet. Vom 25. bis zum 27. September wurden die auf der Halbinsel Sõrve (Sworbe) zusammengedrängten sowjetischen Verteidiger durch die Leichten Kreuzer Leipzig, Emden sowie die Torpedoboote T 7, T 8 und T 11 beschossen.

Am 27. September endete das Unternehmen mit der bedingungslosen Kapitulation der sowjetischen Truppen auf der Halbinsel Sworbe.

Siehe auch[Bearbeiten]

  • Unternehmen Albion: Eroberung von Saaremaa (Ösel), Hiiumaa (Dagö) und Muhu (Moon) durch deutsche Truppen während des Ersten Weltkriegs