Ununennium

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Eigenschaften
Eigenschaften (soweit bekannt)
Name, Symbol, Ordnungszahl Ununennium, Uue, 119
Serie Unbekannt
Gruppe, Periode, Block 1, 8, s
CAS-Nummer 54143-88-3
Atomar
Atommasse geschätzt 295 u
Elektronenkonfiguration [Uuo] 8s1 (?)
Elektronen pro Energieniveau 2, 8, 18, 32, 32, 18, 8, 1
Isotope
Isotop NH t1/2 ZM ZE MeV ZP
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Besonders fragliche Werte sind mit (?) gekennzeichnet

Ununennium ist das noch nicht nachgewiesene chemische Element mit der Ordnungszahl 119, es wird auch als Eka-Francium bezeichnet.

Im erweiterten Periodensystem gehört es damit zu den Transactinoiden (im „normalen“ Periodensystem ist es nicht dargestellt). Der Name ist vorläufiger Art und steht für die drei Ziffern der Ordnungszahl. Des Weiteren beginnt die bisher unerforschte 8. Periode mit ihm.

Vorkommen[Bearbeiten]

Das Element kommt in der Natur nicht vor, es könnte nur zukünftig durch Kernfusion hergestellt werden.

Fehlgeschlagene Syntheseversuche[Bearbeiten]

Bereits 1985 wurde am Linearbeschleuniger superHILAC in Berkeley vergeblich versucht, Ununennium durch den Beschuss von Einsteinium-254 mit Calcium-48 Ionen zu erzeugen.[1]

\,^{254}_{\ 99}\mathrm{Es} + \,^{48}_{20}\mathrm{Ca} \to \,^{302}_{119}\mathrm{Uue} ^{*} \qquad \to \qquad \text{keine Atome}

Es ist unwahrscheinlich, dass diese Reaktion erfolgreich sein wird, da es sehr schwierig ist, eine ausreichende Menge des Einsteinium-Targets herzustellen.

Target-Projektil-Kombinationen für Kerne mit Z=119[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle gibt verschiedene Kombinationen für Targets und Projektile wieder, die zur Erzeugung von Kernen mit einer Ladungszahl von 119 benutzt werden können.

Target Projektil Isotop
208Pb 87Rb 295Uue
232Th 65Cu 297Uue
238U 59Co 297Uue
237Np 58Fe 295Uue
244Pu 55Mn 299Uue
243Am 54Cr 297Uue
248Cm 51V 299Uue
249Bk 50Ti 299Uue
249Cf 45Sc 294Uue
254Es 48Ca 302Uue

Vorhersage der Zerfallscharakteristik[Bearbeiten]

Die Alpha-Zerfall-Halbwertszeiten von 1700 Isotopen mit der Ladungszahl zwischen 100 und 130 wurden aufgrund von Modellrechnungen vorhergesagt.[2][3][4] Die dabei gefundenen Halbwertszeiten für 291–307Uue belaufen sich auf einige Mikrosekunden. Die längste Halbwertszeit von nahezu einer halben Millisekunde sollte das Isotop 294Uue haben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  R. W. Lougheed, J. H. Landrum, E. K. Hulet, J. F. Wild, R. J. Dougan, A. D. Dougan, H. Gäggeler, M. Schädel, K. J. Moody, K. E. Gregorich, G. T. Seaborg: Search for superheavy elements using the 48Ca + 254Esg reaction. In: Physical Review C. 32, Nr. 5, 1985, S. 1760–1763, doi:10.1103/PhysRevC.32.1760.
  2.  C. Samanta, P. R Chowdhury, D. N. Basu: Predictions of alpha decay half lives of heavy and superheavy elements. In: Nuclear Physics, Section A. 789, Nr. 1–4, 2007, S. 142–154, arXiv:nucl-th/0703086v2, doi:10.1016/j.nuclphysa.2007.04.001.
  3.  P. Roy Chowdhury, C. Samanta, D. N. Basu: Search for long lived heaviest nuclei beyond the valley of stability. In: Physical Review C (Nuclear Physics). 77, Nr. 4, 2008, S. 044603-10, arXiv:0802.3837v1, doi:10.1103/PhysRevC.77.044603.
  4.  P. R Chowdhury, C. Samanta, D. N. Basu: Nuclear half-lives for α-radioactivity of elements with 100 ≤ Z ≤ 130. In: Atomic Data and Nuclear Data Tables. 94, Nr. 6, 2008, S. 781–806, arXiv:0802.4161v2, doi:10.1016/j.adt.2008.01.003.

Weblinks[Bearbeiten]