Urft

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Dieser Artikel behandelt die Ortschaft Urft; für den gleichnamigen Fluss siehe Urft (Fluss).

50.5108333333336.5755555555556410Koordinaten: 50° 30′ 39″ N, 6° 34′ 32″ O

Urft
Gemeinde Kall
Höhe: 410 m ü. NHN
Einwohner: 312 (31. Dez. 2013)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Eingemeindet nach: Kall
Postleitzahl: 53925
Bahnhaltepunkt

Bahnhaltepunkt

Urft ist ein östlicher Ortsteil der Gemeinde Kall im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen.

Am Rande des Ortes mündet der Gillesbach in die Urft. Der Ort liegt halbkreisförmig um eine Anhöhe. Südlicher Nachbarort ist Steinfeld. In Urft wohnen etwa 320 Personen.

In Urft befinden sich ein Jugendwaldheim und zwei Schullandheime. Am westlichen Ortsausgang befindet sich eine Kläranlage an der Urft.

Das Hermann-Josef-Haus Urft, eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mit Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung umfasst auf einem ca. 11 ha großen Gelände im Gillesbachtal eine Kapelle, Schul- und Wohneinrichtungen für ca. 100 junge Menschen, einen Sportplatz und eine therapeutische Reitanlage. Träger ist der Katholische Erziehungsverein Köln.

Am Ortsrand befindet sich der ehemalige Atombunker der Landesregierung, der Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1969 wurde Urft nach Kall eingemeindet.[2]

Verkehr[Bearbeiten]

In Wahlen ist Linienbedarfsverkehr. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Nettersheim auf der A 1.

Der Ort verfügt über die Bahnstation Urft (Steinfeld) an der Eifelstrecke.

Durch den Ort führen die Radfernwege:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gemeinde Kall - Einwohner nach Ortsteilen, abgerufen am 27. Februar 2014
  2.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.