Uridin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Strukturformel von Uridin
Allgemeines
Name Uridin
Andere Namen
  • U (Kurzcode)
  • 1-[(2R,3R,4S,5R)-3,4-dihydroxy-5-(hydroxymethyl)oxolan-2-yl]-2,4-dioxo-3H-pyrimidin
  • Uracilribosid
  • Uracil-1-β-D-ribofuranosid
  • 1-β-D-Ribofuranosyluracil
  • 1-β-D-Ribofuranosyl-(1H,3H)-pyrimidin-2,4-dion
Summenformel C9H12N2O6
CAS-Nummer 58-96-8
PubChem 6029
Kurzbeschreibung

farblose, prismatische Nadeln[1]

Eigenschaften
Molare Masse 244,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

165–168 °C[1]

Löslichkeit

löslich in Wasser, unlöslich in Diethylether[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten

4335 mg·m−3 (LD50Mausi.p.)[3]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Uridin (U) ist ein Nukleosid und besteht aus der Nukleinbase Uracil und dem Zucker β-D-Ribose.

Uridin ist Bestandteil der Ribonukleinsäure (RNA) und bildet dort mit Adenosin ein Basenpaar.

Strukturformel eines A-U-Basenpaars

In der Desoxyribonukleinsäure (DNA) kommt dagegen nur das Desoxythymidin vor (siehe dazu genetischer Code). Als weiteres Analogon mit Desoxyribose gibt es das Desoxyuridin.

Verwandte Verbindungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Thieme Chemistry (Hrsg.): Römpp Online. Version 3.1., Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007.
  2. a b Datenblatt Uridine, ≥99% bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 24. Februar 2013 (PDF).
  3. Eintrag Uridin bei ChemIDplus.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uridin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Uridinderivate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Datenblatt Uridine in der Human Metabolome Database (HMDB), abgerufen am 12. Oktober 2013.
  • Eintrag Uridine in Wikigenes.
  • Modomics – Modification Summary: Uridine, abgerufen am 14. Januar 2014.