Urmersbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Urmersbach
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Urmersbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 15′ N, 7° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Kaisersesch
Höhe: 420 m ü. NN
Fläche: 4,34 km²
Einwohner: 462 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56761
Vorwahl: 02653
Kfz-Kennzeichen: COC
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 084
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 47
56759 Kaisersesch
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Reiner Weber

Urmersbach ist eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Kaisersesch im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahre 1253. Ab 1794 stand der Ort unter französischer Herrschaft, 1814 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1947 ist er Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Die älteste Zahl stammt aus dem Jahre 1612, wo 11 incolae, also Familien genannt werden, was in etwa einem Stand von 70 Einwohnern entspricht. 1784 zählt der Ort 233 Einwohner, 1910 bereits 508. 1939 leben in Urmersbach 471 und 1950 465 Einwohner. Am 31. Dez. 1999 lebten im Urmersbach in 229 Familien 510 Menschen, davon 261 weiblich und 249 männlich.

1787 wird die Gemarkungsgröße mit 361 ha und 1789 mit 623 Morgen "Land" angegeben. 1925 werden 433 ha genannt, und heute ist die Gemarkung 434 ha groß.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Das Schild in Weiß, darauf ein rotes Andreaskreuz, belegt mit 2 goldenen Ähren.“

Die im Ortswappen gekreuzten Ähren weisen auf Landwirtschaft und das Müllerhandwerk hin, die beide über Jahrhunderte hinweg die Existenzgrundlage für die Dorfbevölkerung darstellten.

[Bearbeiten] Wirtschaft & Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Am 15. Mai 1895 erhielt Urmersbach Anschluss an die Eifelquerbahn, die noch heute quer durch den Ort führt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Pfarrkirche St. Andreas

Die Geschichte der Pfarrkirche "St. Andreas" geht zurück auf eine Nennung in einem Weistum von 1574. Der Kapellenpatron St. Andreas wird hier in der Grenzfestlegung des Polcher Holzes erstmals genannt.

Im Jahre 1613 findet sich die erste Erwähnung der Kapelle. 1784 wird in Urkunden die Kapelle als zerfallen beschrieben. 1787 wurde die Kapelle durch das Lambertinische Seminar unter Mithilfe der Gläubigen wieder aufgebaut. 1791 wurde der Wiederaufbau mit der feierlichen Einsegnung abgeschlossen

1954 wurde die Kapelle nach den Plänen des Architekten Böhr aus Mayen in der heutigen Form erweitert und renoviert.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Urmersbach – Bilder, Videos und Audiodateien
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