Uroflowmetrie

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Unter Uroflowmetrie versteht man die Messung des Harnstrahlvolumens pro Zeiteinheit (Sekunden). Die Durchführung dieser Untersuchung ist sehr einfach: Ein Patient, der Harndrang hat, wird gebeten, in einen Trichter zu urinieren. Über eine Sensoreneinheit wird dabei erfasst, wie viel Urin er pro Zeiteinheit miktioniert. Die normale Harnflussrate liegt bei mindestens 20 ml/s. Erniedrigte Werte können bei einem behinderten Harnabfluss aus der Blase oder einem schwachen Blasenmuskel auftreten. Das Ergebnis der Uroflowmetrie ist nur dann aussagekräftig, wenn die Urinmenge 150 ml übersteigt. [1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Palmtag H., e.a.: Urodynamik, Springer, 2007, S.84ff., ISBN 3540725059, hier online

Weblinks[Bearbeiten]

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