Urspringen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Urspringen im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern, für den Ortsteil Urspringen der unterfränkischen Gemeinde Ostheim vor der Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld, siehe Ostheim vor der Rhön
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Urspringen
Urspringen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Urspringen hervorgehoben
49.9016666666679.6713888888889270Koordinaten: 49° 54′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Marktheidenfeld
Höhe: 270 m ü. NHN
Fläche: 17,99 km²
Einwohner: 1382 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97857
Vorwahl: 09396
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 193
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 7
97857 Urspringen
Webpräsenz: www.urspringen.de
Bürgermeister: Volker Hemrich (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Urspringen im Landkreis Main-Spessart
Hessen Baden-Württemberg Würzburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Miltenberg Landkreis Bad Kissingen Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Forst Lohrerstraße Rechtenbach Esselbach Ruppertshüttener Forst Ruppertshüttener Forst Partensteiner Forst Partensteiner Forst Langenprozeltener Forst Herrnwald Haurain Hafenlohr Fürstlich Löwensteinscher Park Frammersbacher Forst Frammersbacher Forst Frammersbacher Forst Forst Aura Forst Aura Gemeindefreies Gebiet Burgjoß Gemeindefreies Gebiet Burgjoß Schollbrunn Bischbrunn Thüngen Partenstein Mittelsinn Hasloch Neuhütten (Unterfranken) Rechtenbach Rechtenbach Hafenlohr Hafenlohr Lohr am Main Lohr am Main Zellingen Wiesthal Urspringen Rothenfels Roden (Unterfranken) Rieneck Retzstadt Obersinn Obersinn Obersinn Neustadt am Main Neuendorf (Unterfranken) Marktheidenfeld Triefenstein Kreuzwertheim Karsbach Karlstadt Karbach (Unterfranken) Himmelstadt Gräfendorf Gössenheim Gemünden am Main Frammersbach Frammersbach Fellen Eußenheim Erlenbach bei Marktheidenfeld Birkenfeld (Unterfranken) Aura im Sinngrund Aura im Sinngrund Arnstein (Unterfranken) Burgsinn Steinfeld (Unterfranken) Landkreis SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Urspringen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Urspringen liegt in der Region Würzburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Es gibt nur einen Ortsteil[2] und die Gemarkung Urspringen.

Name[Bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten]

Dem Namen Urspringen liegt eine Pluralform des mittelhochdeutschen Wortes ursprinc zugrunde.[3] Dies bezieht sich auf die Quellen des Grummibaches, der im Ort entspringt und in den Karbach mündet.

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 1159 Urspringen
  • 1317 Vrspringen
  • 1376 Vrspringe
  • 1456 Ursprungen
  • 1457 Urspringen

Geschichte[Bearbeiten]

Der Siedlungsname wird im Jahre 1159 erstmals in einer Urkunde als "Urspringen" bezeugt. Das ehemalige Amt der Grafschaft Castell, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag, fiel nach der Mediatisierung (1806) schließlich 1810 durch Grenzbereinigungen an das Großherzogtum Würzburg, mit dem es 1814 endgültig zu Bayern kam. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1910: 991 Einwohner (Volkszählung vom 1. Dezember 1910)
  • 1970: 1.168 Einwohner
  • 1987: 1.160 Einwohner
  • 2000: 1.293 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Volker Hemrich.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

2002 2008
CSU/Bürgerblock 5 6
Freie Wähler 7 6
gesamt 12 12

Steuern[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 615.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 150.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Kirche

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

BW

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Urspringen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 50 und im Bereich Handel und Verkehr 15 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 37 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 511. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1090 ha, davon waren 1060 ha Ackerfläche und 28 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: Ein Kindergarten mit 2 Regelgruppen und einer Kleinkindgruppe
  • Schulen: Eine Grundschule 1.-4.Klasse
  • Gedenk- und Dokumentationsstätte für die Geschichte der Juden des Landkreises Main-Spessart in der ehemaligen Synagoge des Ortes, an deren frühere Bestimmung eine Gedenktafel erinnert[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Urspringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111119/230925&attr=OBJ&val=1748
  3. a b  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 228.
  4. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 196