Ursula Haußmann

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Ulla Haußmann bei einem Besuch in Ellwangen

Ursula Haußmann (* 17. Mai 1953 in Neckartenzlingen; † 19. Mai 2012) war eine deutsche Politikerin (SPD).

Leben[Bearbeiten]

Ursula Haußmann besuchte die Volksschule in Neckartenzlingen und die Realschule in Nürtingen. Im Anschluss ließ sie sich in Esslingen zur Krankenschwester ausbilden, bestand 1973 das Staatsexamen und war anschließend als Krankenschwester in Heidenheim und später in Aalen tätig. Dort war sie von 1989 bis 2005 Ortschaftsrätin im Aalener Ortsteil Ebnat sowie von 1994 bis 1997 Stadträtin in Aalen. Seit 1992 war Haußmann darüber hinaus auch Mitglied des SPD-Kreisvorstands im Ostalbkreis.

Ab Juli 1996 war Haußmann Wahlkreismitarbeiterin von Ulrich Pfeifle, der bei den Wahlen zum Landtag von Baden-Württemberg 1996 für den Wahlkreis Aalen ein Zweitmandat erhalten hatte, dieses aber im Oktober 1997 niederlegte. Daraufhin rückte Ursula Haußmann für ihn am 3. November 1997 als Abgeordnete in den Landtag von Baden-Württemberg nach. Dort wurde sie gesundheits- und sozialpolitische sowie suchtpolitische[1] Sprecherin der SPD-Fraktion und konnte 2001 und 2006 ihr Mandat im Wahlkreis Aalen verteidigen. 2011 erkrankte sie schwer, konnte daher den Wahlkampf vor der Landtagswahl 2011 nicht absolvieren und ihr Zweitmandat nicht mehr verteidigen.[2]

Neben ihrer Tätigkeit als Landtagsabgeordnete war Ursula Haußmann Kreisvorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) e. V. Ostalb sowie stellvertretende Vorsitzende beim Turngau Ostwürttemberg.

Im Jahr 2013 wurde der "Ulla Haußmann Gedächtnispreis" ins Leben gerufen, der jährlich vom Fußballsozialverein Kinder von der Straße e.V. verliehen wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Verena Schiegl: Danke, Ulla Haußmann, schwaebische.de, 7. November 2011
  2. Ulrich Geßler: Die Ostalb trauert um Ulla Haußmann, schwaebische.de, 20. Mai 2012