Ustermer Aa

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Ustermer Aa
Aabach
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Ustermer Aa in Niederuster

Ustermer Aa in Niederuster

Daten
Gewässerkennzahl CH: 607
Lage Kanton Zürich; Schweiz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Glatt → Rhein → Nordsee
Quelle aus dem Pfäffikersee
47° 20′ 22″ N, 8° 46′ 48″ O47.3395138.77987537
Quellhöhe 537 m ü. M.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung in den Greifensees47.3516666666678.6888888888889435Koordinaten: 47° 21′ 6″ N, 8° 41′ 20″ O; CH1903: 694464 / 245287
47° 21′ 6″ N, 8° 41′ 20″ O47.3516666666678.6888888888889435
Mündungshöhe 435 m ü. M.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 102 m
Länge 10,9 km[1]
Einzugsgebiet 64 km²[2]
Abfluss am Pegel Niederuster[2] NNQ (1984)
MQ 1980–2012
HHQ (1984)
130 l/s
1,61 m³/s
44,3 m³/s
Linke Nebenflüsse Wildbach
Ausfluss aus dem Pfäffikersee

Ausfluss aus dem Pfäffikersee

Die Ustermer Aa bzw. der Aabach (nicht zu verwechseln mit der Mönchaltorfer Aa) ist ein nicht schiffbarer 10,9 Kilometer langer Kleinfluss im Kanton Zürich, der in den Greifensee mündet. Sie entspringt dem Pfäffikersee, dessen Abfluss sie bildet, nach Südosten. In Wetzikon wendet sie sich nach Westen, nimmt den Wildbach auf, durchquert zunächst im engen Aatal den Oberustermer Wald und fliesst vor der Mündung (435 m ü. M.) in den Greifensee durch Uster.

Industriegeschichte[Bearbeiten]

Die Ustermer Aa verliert auf ihrem kurzen Lauf 100 Höhenmeter und trieb daher schon im Mittelalter fünf Mühlen. Im 19. Jahrhundert wurde die Region entlang des Bachs zum Zentrum der Baumwollindustrie im Zürcher Oberland. 15 Spinnerei-Betriebe an ihrem Lauf machten sie zum „Millionen-Bach“. Im 20. Jahrhundert fand dann eine Konzentration der Textilindustrie auf wenige Betriebe statt.[3]

Industriekanal und Renaturierung[Bearbeiten]

Zum Schutz vor Hochwasser wurde der Bach stark verbaut und kanalisiert. Aktuell werden Projekte realisiert, wodurch der Bachlauf renaturiert und mittels Fischtreppen und reduzierten Schwellen die Fischwanderung in der Aa ermöglicht werden soll. Zudem möchte die Stadt Uster die Parkanlagen entlang des Bachlaufs ausdehnen.[4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Die industrielle Revolution im Zürcher Oberland. J. Hanser, 1985
  • Der Industrielehrpfad Zürcher Oberland. H.-P. Bärtschi, 1994

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ustermer Aa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hydrologischer Atlas der Schweiz .
  2. a b Abfluss Aabach-Niederuster. In: Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Startseite. 2012, abgerufen am 5. April 2014 (PDF).
  3. Ueli Müller: Aa [Aabach] im Historischen Lexikon der Schweiz
  4.  Stefan Hotz: Ein begehrtes Gewässer. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 77, 2. April 2014, S. 18.