Uttenweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Uttenweiler
Uttenweiler
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Uttenweiler hervorgehoben
48.1483333333339.6130555555556595Koordinaten: 48° 9′ N, 9° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 595 m ü. NN
Fläche: 49,78 km²
Einwohner:

3.570 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88524
Vorwahl: 07374
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 14
88524 Uttenweiler
Webpräsenz: www.gemeinde-uttenweiler.de
Bürgermeister: Wolfgang Dahler
Lage der Gemeinde Uttenweiler im Landkreis Biberach
Bayern Alb-Donau-Kreis Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Sigmaringen Ulm Achstetten Alleshausen Allmannsweiler Altheim (bei Riedlingen) Attenweiler Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim Betzenweiler Ummendorf (bei Biberach) Biberach an der Riß Burgrieden Dettingen an der Iller Dürmentingen Dürnau (Landkreis Biberach) Eberhardzell Erlenmoos Erolzheim Riedlingen Ertingen Gutenzell-Hürbel Hochdorf (Riß) Ingoldingen Kanzach Kirchberg an der Iller Kirchdorf an der Iller Kirchdorf an der Iller Langenenslingen Laupheim Laupheim Maselheim Mietingen Mittelbiberach Moosburg (Federsee) Ochsenhausen Oggelshausen Riedlingen Riedlingen Riedlingen Rot an der Rot Schemmerhofen Schwendi Seekirch Steinhausen an der Rottum Tannheim (Württemberg) Tiefenbach (Federsee) Ummendorf (bei Biberach) Unlingen Unlingen Uttenweiler Wain WarthausenKarte
Über dieses Bild

Uttenweiler ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland). Die Gemeinde liegt direkt am Hausberg Oberschwabens, dem Bussen, zwischen den Städten Biberach an der Riß und Riedlingen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Uttenweiler wird erstmals 1173 urkundlich erwähnt. Der Name geht angeblich auf die Selige Uta zurück, die 772 hier gestorben sein soll. Uttenweiler kam bald unter österreichische Oberhoheit. Der damalige Ortsherr Berthold vom Stain stiftete 1449 ein Augustinerkloster in der Gemeinde. Als Folge des Reichsdeputationshauptschlusses kam Uttenweiler zunächst 1803 an die Fürsten von Thurn und Taxis, um bereits 1806 an das Königreich Württemberg zu fallen. Dort wurde es dem Oberamt Saulgau (ab 1938: Landkreis Saulgau) zugeordnet. Die Kreisreform 1973 führte zur Zugehörigkeit zum Landkreis Biberach.
siehe auch Burg Aderzhofen, Adelssitz Ahlen, Ruine Bussen, Wasserburg Sauggart, Burg Schlossberg

Am 1. Januar 1973 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Ahlen und Sauggart nach Uttenweiler eingemeindet. Die heutige Gemeinde wurde am 1. Oktober 1974 durch Vereinigung der Gemeinden Uttenweiler, Dietershausen, Dieterskirch, Oberwachingen und Offingen neu gebildet.

Uttenweiler um 1900
Offingen am Bussen um 1903

[Bearbeiten] Ortsteile

Ahlen, Bussen, Dentingen, Dietershausen, Dieterskirch, Minderreuti, Oberwachingen, Offingen, Uttenweiler und Sauggart

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,7 % (- 0,6) zu folgendem Ergebnis:[2]

CDU 51,0 % - 5,7 8 Sitze - 1
FW 49,0 % + 5,7 7 Sitze + 1

[Bearbeiten] Partnerschaften

Uttenweiler pflegt eine Partnerschaft zur Stadt Penig in Sachsen und zur Gemeinde Oetwil am See in der Schweiz.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen

Uttenweiler verfügt über eine eigene Grund-, Haupt- und Werkrealschule.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Bussen („Der Heilige Berg Oberschwabens“) mit Burgruine

[Bearbeiten] Museen

  • Oldtimermuseum der Familie Amann
  • Sebastian-Sailer-Gedenkstätte in Dieterskirch
  • Oldtimermuseum Anton Kegel

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Pfarrkirche St. Simon und Judas Uttenweiler

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Bartholomäus Aich (17. Jahrhundert), Komponist und Organist in Lindau (Bodensee), stammt aus Uttenweiler
  • Sebastian Sailer (1714–1777), Obermarchtaler Mönch und oberschwäbischer Dialektdichter, war 1756–1773 Pfarrer in Dieterskirch
  • Uta von Uttenweiler (* 722 ?), Selige des Ortes lt. Heiligenverzeichnis des ehemaligen Bistums Konstanz

[Bearbeiten] Literatur

  • Johann Daniel Georg v. Memminger: Gemeinde Uttenweiler, aus Beschreibung des Oberamts Riedlingen. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1827 (Volltext bei Wikisource)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Uttenweiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
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