Uwe-Johnson-Preis
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Uwe-Johnson-Preis ist ein Literaturpreis, der vom Nordkurier und der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft verliehen wird. Mit dem Preis sollen „deutschsprachige Autorinnen und Autoren gefördert werden, in deren Schaffen sich Bezugspunkte zu Uwe Johnsons Poetik finden“ und die mit ihren Texten „deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ reflektieren (zit. nach Selbstdarstellung). Die Auszeichnung ist mit 12.500 Euro dotiert. Seit 2005 wird im jährlichen Wechsel mit dem Hauptpreis auch ein Förderpreis für einen herausragenden Debütroman vergeben, der mit 2.500 Euro dotiert ist.
[Bearbeiten] Preisträger
- 2007: Emma Braslavsky für den Roman Aus dem Sinn (Förderpreis)
- 2006: Joochen Laabs für den Roman Späte Reise
- 2005: Arno Orzessek für den Roman Schattauers Tochter (Förderpreis)
- 2003: Norbert Gstrein für den Roman Das Handwerk des Tötens
- 2001: Jürgen Becker für den Roman Aus der Geschichte der Trennungen
- 1999: Gert Neumann für den Roman Anschlag
- 1997: Marcel Beyer für den Roman Flughunde
- 1995: Walter Kempowski für sein Werk Das Echolot
- 1994: Kurt Drawert für seinen Roman Spiegelland. Ein deutscher Monolog

