Väinämöinen

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Väinämöinen im Kampf gegen Louhi
(Akseli Gallen-Kallela:
Die Verteidigung des Sampo, 1895)
R. W. Ekman: Väinämöinen

Väinämöinen ist ein Held aus der finnischen Mythologie und die Hauptfigur im finnischen Nationalepos Kalevala. Er ist 730 Jahre lang im Leib seiner Mutter, der Lüftetochter Ilmatar, herangewachsen und besitzt seit seiner Geburt die Weisheit. Er ist ebenfalls im Besitz der magischen Stimme. Dies zeigte er unter anderem, indem er den ungestümen Joukahainen durch sein Singen in einem Sumpf versinken ließ. Der flehte Väinämöinen an, ihn leben zu lassen und versprach ihm dafür seine Schwester Aino. Doch diese lehnte Väinämöinen wegen seines hohen Alters ab und ging lieber ins Wasser.

Im Kalevala wird berichtet, dass Väinämöinen einen großen Hecht getötet und aus dessen Kieferknochen eine Kantele gemacht hat. Außerdem versuchte er zusammen mit Lemminkäinen und Ilmarinen, das Sampo von Louhi zu rauben. Bei dem Versuch wurde es allerdings zerstört.

Im letzten Lied des Kalevala endet die Geschichte von Väinämöinen. Die jungfräuliche Marjatta wird durch das Essen einer Preiselbeere schwanger. Sie gebiert einen Sohn und zeigt ihn Väinämöinen. Dieser entscheidet, dass das vaterlose Kind getötet werden müsse. Aber das gerade zwei Wochen alte Kind beweist, dass es ebenfalls die Weisheit besitzt und sogar mächtiger als Väinämöinen ist. Daher ernennt Väinämöinen ihn zum König von Karelien.

Väinämöinen geht daraufhin an das Ufer des Meeres, singt sich mit seiner magischen Stimme ein Boot aus Kupfer herbei und verlässt das Reich der Sterblichen. In seinen letzten Worten sagt er, dass er irgendwann noch einmal gebraucht werden und dann zurückkehren werde.

Estnische Parallele[Bearbeiten]

Im estnischen Nationalepos Kalevipoeg entspricht Väinämöinen dem Gott Vanemuine.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Väinämöinen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien