Vík í Mýrdal

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Strand von Vík í Mýrdal
Die Kirche mit den Reynisdrangar

Vík í Mýrdal (dt. „Bucht am sumpfigen Tal“) ist der südlichste Ort Islands und liegt in der isländischen Gemeinde Mýrdalur.

Am 1. Januar 2009 hatte der Ort 298 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bedeutung des Ortes

Vík í Mýrdal ist einer der wenigen Küstenorte Islands, die keinen Hafen haben. Die Entfernung zur isländischen Hauptstadt Reykjavík beträgt 187 Straßenkilometer.

Vík stellt für die Bewohner rund um den Mýrdalsjökull ein wichtiges Dienstleistungs- und Versorgungszentrum dar.

[Bearbeiten] Strand

Der Ort hat einen berühmten Strand aufzuweisen. 1991 wurde der Strand vom „Islands Magazine“ zu einem der 10 schönsten Strände der Welt gewählt. Dieser besteht aus schwarzer Lava und das Meer davor ist häufig wild und aufgewühlt. Am Strand gibt es schwarze Felsnadeln, Dykes, die Reynisdrangar, „Skessudrangur“, „Landdrangur“ und „Langsamur“. Die Legende berichtet, dass Trolle ein Schiff ans Land bringen wollten und dabei versteinert worden seien.

An die vor der isländischen Küste untergegangenen 83 deutschen Fischdampfer, wie etwa den Dampfer Präsident Herwig, erinnert ein Gedenkstein.[1]

[Bearbeiten] Berg Reynisfjall

Der nahe gelegene Reynisfjall ist ein guter Beobachtungsort für Ornithologen: So findet man dort im Juni und Juli zahlreiche Papageitaucher und Eissturmvögel. Von der Klippe, die sich 120 m hoch westlich über Vík erhebt, erschließt sich der Blick ins Umland. Auch von der vulkanischen Halbinsel Kap Dyrhólaey, etwa 20 km entfernt Richtung Westen gelegen, hat man einen guten Blick auf die Küste.

[Bearbeiten] Tourismus

Vík verfügt neben Versorgungsinfrastruktur über eine Jugendherberge, zwei Hotels , einen Campingplatz mit Schwimmbad und eine Wollfabrik mit Lagerverkauf, sowohl von Kleidern als auch von Souvenirs.

[Bearbeiten] Forschungsprojekt

In der Nähe von Vík startete im August 1964 und im Sommer 1965 die französische Raumfahrtbehörde CNES je zwei französische Höhenforschungsraketen des Typs Dragon 1 von einer mobilen Abschussrampe.[2] Die Raketen erreichten eine Höhe zwischen 420 km und 451 km.[3]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Deutsche Hochseefischerei unter Island forderte viele Opfer - Gedenkstein als Zeichen der Erinnerung, Dankbarkeit und Völkerverständigung zwischen Deutschen und Isländern. Uni-Protokolle. Info Nr. 05/02 vom 13. März 2002; Zugriff: 29. Juni 2011
  2. Université de Perpignan (französisch); Zugriff: 29. Juni 2011
  3. Mark Wade: Vik. In: Encyclopedia Astronautica. Abgerufen am 14. September 2011 (englisch).

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Vík í Mýrdal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

63.419444444444-19.009722222222Koordinaten: 63° 25′ N, 19° 1′ W

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