Völpke

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Völpke
Völpke
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Völpke hervorgehoben
52.13666666666711.095149Koordinaten: 52° 8′ N, 11° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Verbandsgemeinde: Obere Aller
Höhe: 149 m ü. NHN
Fläche: 17,22 km²
Einwohner: 1395 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39393
Vorwahl: 039402
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 515
Adresse der Verbandsverwaltung: Zimmermannplatz 2
39365 Eilsleben
Webpräsenz: www.obere-aller.de
Bürgermeister: Wolfgang Smolin
Lage der Gemeinde Völpke im Landkreis Börde
Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Ingersleben Beendorf Bülstringen Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Erxleben Hohe Börde Oschersleben (Bode) Angern Calvörde Hohe Börde Flechtingen Hohe Börde Hohe Börde Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Eilsleben Oschersleben (Bode) Oebisfelde-Weferlingen Oschersleben (Bode) Hohe Börde Hötensleben Eilsleben Hohe Börde Altenhausen Burgstall Angern Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Flechtingen Hohe Börde Wanzleben-Börde Hohe Börde Sommersdorf Zielitz Calvörde Wanzleben-Börde Hohe Börde Calvörde Ingersleben Erxleben Loitsche-Heinrichsberg Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Hohe Börde Eilsleben Flechtingen Wefensleben Eilsleben Calvörde Wanzleben-Börde Eilsleben Wanzleben-Börde Hötensleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Westheide Wanzleben-Börde Am Großen Bruch Ummendorf Wanzleben-Börde Erxleben Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Wolmirstedt Oebisfelde-Weferlingen Westheide Altenhausen Erxleben Wanzleben-Börde Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Haldensleben Harbke Sommersdorf Oschersleben (Bode) Loitsche-Heinrichsberg Bülstringen Wanzleben-Börde Völpke Burgstall Angern Westheide Oschersleben (Bode) Angern Wanzleben-Börde Rogätz Hohe Börde Hohe Börde Barleben Erxleben Am Großen Bruch Hötensleben Ausleben Burgstall Calvörde Wolmirstedt Kroppenstedt Flechtingen Wanzleben-Börde Burgstall Gröningen Colbitz Niedere Börde Oebisfelde-Weferlingen Sülzetal Oschersleben (Bode) HaldenslebenKarte
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Völpke ist eine Gemeinde im Nordwesten des Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie gehört der Verbandsgemeinde Obere Aller an, die ihren Sitz in der Gemeinde Eilsleben hat.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Völpke liegt im Bereich der südlichen Ausläufer des Höhenzuges Lappwald, unweit der Landesgrenze zu Niedersachsen. Sie befindet sich 9 km östlich von Helmstedt und 13 km südöstlich von Schöningen. Die nähere Umgebung zwischen Aller, Lappwald und Elm ist hügelig und weist Höhen bis 200 m ü. NN auf („Wendorfer Berg“ 199 m, „Hochberg“ 200 m ü. NN).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Völpke gehört der 1 km nordöstlich liegende Ortsteil Badeleben.

Geschichte[Bearbeiten]

Völpke hatte eine lange Bergbautradition. Unter dem landwirtschaftlich ausgezeichneten Bördeboden liegen zum Teil beträchtliche Braunkohlevorkommen. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde im Helmstedter Revier untertage Braunkohle geschürft, die industrielle Förderung begann nach 1847. 1872 wurde ein Eisenbahnanschluss nach Eilsleben in Betrieb genommen, der es ermöglichte, die Kohle abzutransportieren. Mit dem industriellen Aufschwung stieg die Bevölkerungsanzahl im Gebiet Völpke/Harbke rapide an. 1898 wurde die Brikettfabrik gegründet, wenig später wurde die Wachsfabrik errichtet.

Die Braunkohleindustrie im Revier erlosch nach der Wiedervereinigung Deutschlands: der Tagebau „Wulfersdorf“ wurde 1989 geschlossen, 1991 schloss auch das Kraftwerk im benachbarten Harbke. Schließlich wurde 1992 auch die Produktion der Völpker Brikettfabrik eingestellt. Der massive Arbeitsplatzabbau stellte die Gemeinde vor große Probleme. Neben einigen Gewerbeansiedlungen auf neuen Gewerbe- und Industriegebieten blieb die traditionsreiche „Völpker Montanwachs GmbH“ (heute: Völpker Spezialprodukte GmbH → Umfirmierung 2008) erhalten, die heute etwa 100 Arbeitnehmer beschäftigt.

1995 erwarb die Gemeinde Völpke den bereits 1570 erwähnten „Nessauischen Hof“ – den letzten in Völpke erhaltenen Vierseitenhof – und baute ihn zu einem Handwerkerhof um.

Kurzzeitig überregional bekannt wurde Völpke durch das DFB-Pokal-Spiel des TSV Völpke gegen den FC Bayern München im Jahr 2004, das die Völpker mit 0:6 verloren. Spielort war damals das Stadion in Dessau.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
31.12.2003 1.642
31.12.2004 1.609
31.12.2005 1.638
31.12.2006 1.577
31.12.2007 1.566

(Quellen: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt)

Politik[Bearbeiten]

Am 24. Februar 2013 wurde Wolfgang Smolin zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. Oktober 1993 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Von Rot über Grün durch einen schrägrechten silbernen Wellenbalken geteilt, oben ein silbernes Bergeisen und unten ein silberner Schwan.“

Das Wappen wurde von der Heraldischen Gesellschaft „Schwarzer Löwe“ Leipzig gestaltet.

Die Flagge ist weiß - grün gestreift und mittig mit dem Wappen der Gemeinde belegt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 245 (HaldenslebenHalberstadt) führt durch Völpke, es bestehen weitere Straßenverbindungen in die umliegenden Städte Helmstedt und Schöningen. Der Autobahn-Anschluss Alleringsleben (A 2) ist ca. 10 km von der Gemeinde entfernt. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Eilsleben, Marienborn und Helmstedt (Bahnlinie MagdeburgBraunschweig).

Katholische Kirche "Herz Jesu"

Religionen[Bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Margarethen ist benannt nach Margareta von Antiochia. Sie wurde von 1786 bis 1788 erbaut nach dem ihre baufällig gewordene Vorgängerkirche 1785 abgerissen worden war.[3] Ihre Kirchengemeinde gehört zum Kirchspiel Hötensleben im Kirchenkreis Egeln.

Die katholische Kirche Herz Jesu befindet sich an der Rudolf-Breitscheid-Straße, sie wurde 1905 im Baustil der Neogotik erbaut. Heute gehört die Kirche zur Pfarrei St. Marien mit Sitz in Oschersleben.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2012 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Landeswahlleiter: Bürgermeisterwahl am 24.02.2013 in der Gemeinde Völpke. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, 14. März 2013, abgerufen am 21. Mai 2013.
  3. http://www.kirchspiel-hoetensleben.de/html/voel/voelpkehome.htm Internetpräsenz der evangelischen Kirchengemeinde

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Völpke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien