VW CC

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Volkswagen
VW Passat CC (2008–2012)

VW Passat CC (2008–2012)

Passat CC Typ 35
Produktionszeitraum: seit 2008
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotoren:
1,4–3,6 Liter
(118–220 kW)
Dieselmotoren:
2,0 Liter
(103–130 kW)
Länge: 4799–4802 mm
Breite: 1855 mm
Höhe: 1417–1421 mm
Radstand: 2708–2711 mm
Leergewicht: 1505–1707 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der VW CC – bis Anfang 2012 VW Passat CC – ist ein viertüriges Coupé der Marke Volkswagen. Die erste Generation des CC wurde auf Basis des VW Passat (Typ 3C) und im VW-Werk Emden gefertigt.

Das Fahrzeug wurde auf der Detroit Motorshow 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Passat CC ist zwischen Passat und VW Phaeton positioniert. Die Markteinführung in Europa fand im Mai 2008 statt, in den USA ein halbes Jahr danach.

Von den Abmessungen her zeichnet sich das Fahrzeug gegenüber der Passat Limousine durch ein flacheres Dach (–50 mm), eine größere Breite (+36 mm) sowie eine größere Spurweite vorne (+11 mm) und hinten (+16 mm) aus. Das Gepäckraumvolumen beträgt 532 l und kann durch Umklappen der Rücksitzanlage erweitert werden. Das Design zeigt eine flach abfallende C-Säule sowie rahmenlose Seitenscheiben. Die Plattform entspricht − bis auf wenige Ausnahmen − der Passat Limousine. Der Passat CC wurde zu Preisen ab 30.575 Euro angeboten. Die Preise für den CC im aktuellen Modelljahr 2014 beginnen bei 32.300 Euro.[1]

Die Zusatzbezeichnung CC steht für Comfort-Coupé. In einigen Ländern (z. B. USA, Südafrika) wird das Modell nur als Volkswagen CC vermarktet. Diese Bezeichnung wird auch in Deutschland mit der im Februar 2012 durchgeführten Modellpflege verwendet. In China wird das Modell jedoch weiterhin als Magotan CC vermarktet.

Neuerungen[Bearbeiten]

Das Sicherheitsniveau wurde gegenüber der Passat Limousine durch einige Neuheiten bzw. elektronische Systeme der aktiven und passiven Sicherheit weiter angehoben.

Weitere Innovationen sind erhältlich, die meisten davon wurden zudem in die anderen Passat-Varianten übernommen. Dazu zählen unter anderem ein Abstandsregeltempomat, der im Geschwindigkeitsbereich von 30 bis 210 km/h automatisch den eingestellten geschwindigkeitsabhängigen Abstand zum Vorausfahrenden hält, die Park Assist genannte, selbstlenkende Einparkhilfe sowie der nach VW-Angaben weltweit erste aktiv in die Lenkung eingreifende Spurhalteassistent Lane Assist, der mit einer Kamera Fahrbahnmarkierungen erfasst und vor dem Verlassen einer Spur automatisch gegenlenkt.[2] Diese Kamera erfasst bei Nachtfahrten auch ständig die Verkehrssituation und steuert die variable Xenon-Lichtverteilung mittels des Systems Dynamic Light Assist (DLA).[3] Ebenfalls erhältlich sind eine Rückfahrkamera, ein Festplatten-Navigationssystem, eine Mobiltelefonvorbereitung mit SAP und eine Multimediabuchse.

Neu sind auch die Dynamic Chassis Control (DCC) genannten, adaptiven Stoßdämpfer, die mittels Vorwahlschalter in einen der drei Modi Normal, Sport oder Komfort geschaltet werden können. Zusätzlich werden die Stoßdämpfer automatisch während der Fahrt innerhalb des Kennfeldes des aktivierten Modus der Fahrbahnbeschaffenheit angepasst. Ebenso wird das Ansprechverhalten der Lenkung dem gewählten Modus angeglichen.

Motoren[Bearbeiten]

Das Motorenangebot umfasst zu Beginn zwei Otto- und einen Dieselmotor. Später wurde das Dieselsegment um eine Version mit 125 kW (170 PS) ergänzt. Die Lücke zwischen dem Einstiegsbenziner und dem V6-Topmodell wird von einem 2-Liter-Benziner mit 155 kW (211 PS) gefüllt. Das Spitzenmodell ist ein 3,6-Liter-Sechszylinder-Ottomotor und verfügt serienmäßig über ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie den Allradantrieb 4Motion.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volkswagen Passat CC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. VW - CC, Technik und Preise (PDF; 1,1 MB), abgerufen am 1. Mai 2014
  2. VW Techniklexikon (abgerufen am 2. Februar 2010)
  3. beispielhaft bei VW Touran