VW Golf IV

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Volkswagen
VW Golf Dreitürer

VW Golf Dreitürer

Golf (Typ 1J)
Produktionszeitraum: 1997–2003 (außerhalb Europas: wird noch produziert)
Klasse: Kompaktklasse
Karosserieversionen: Kombilimousine, Kombi, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
1,4–3,2 Liter
(55–177 kW)
Dieselmotoren:
1,9 Liter
(50–110 kW)
Länge: 4149–4397 mm
Breite: 1735 mm
Höhe: 1439–1485 mm
Radstand: 2512–2517 mm
Leergewicht: 1050–1477 kg
Vorgängermodell: VW Golf III
Nachfolgemodell: VW Golf V
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[1] Crashtest-Stern 4.svg
Heckansicht

Golf IV ist die Bezeichnung für die vierte Baureihe des VW Golf. Er löste im Oktober 1997 den Golf III ab.

Mit der Baureihe Golf 1J, wie der Golf IV werksintern heißt, wollte Volkswagen neue Qualitätsstandards für die zukünftigen Produkte des Unternehmens setzen: Die Karosserie ist elektrolytisch vollverzinkt, und VW gibt eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung. Durch eine neuartige obenliegende Motoraufhängung mit mittiger Pendelstütze am Wagenboden erreicht der Golf IV eine hohe Laufruhe, Vibrationen des Motors werden weitgehend eliminiert. Gegenüber dem Vorgängermodells konnten die Spaltmaße zwischen den Karosserieelementen verringert werden, was ebenfalls der Qualitätsanmutung zugutekommt. In der laufenden Produktion wurden Pumpe-Düse-Dieselmotoren und CAN-Bus eingeführt.

Ab November 2003 wurde er in Deutschland durch den Golf V ersetzt.

In Nordamerika wurde er erst 2006 vom Golf V abgelöst. In Südamerika läuft er (Ende 2011) noch immer vom Band, erhielt aber 2007 ein Facelift. In Kanada wurde diese Variante zeitweise parallel zum Golf V (der dort „Rabbit“ heißt) als „City Golf“ verkauft. Ebenfalls mit einem Facelift (jedoch mit anderer Optik) versehen, wurde der Golf IV von 2006 bis 2008 als „Bora HS“ in China verkauft. Am 31. Dezember 2008 waren in Deutschland 1.558.955 Golf IV zugelassen.[2]

Modellgeschichte[Bearbeiten]

  • 1997: Vorstellung des Golf IV mit den Ottomotoren 1,4 55 kW (75 PS), 1,6 74 kW (100 PS), 1,8 92 kW (125 PS), 1,8 T 110 kW (150 PS) und 2,3 VR5 110 kW (150 PS) sowie den Dieselmotoren 1,9 SDI 50 kW (68 PS), 1,9 TDI 66 kW (90 PS) und 1,9 TDI 81 kW (110 PS). Der Golf III Variant und Cabriolet wird zunächst weiter gebaut.
  • 1998: Einführung 4Motion (Allrad). Golf III Cabriolet optisch Golf IV angepasst mit den Ottomotoren: 1,6 74 kW (100 PS), 1,8 55 kW (75 PS), 1,8 66 kW (90 PS) und 2,0 85 kW (115 PS) sowie den Dieselmotoren 1,9 TDI 66 kW (90 PS) und 1,9 TDI 81 kW (110 PS), alle stammend aus den Golf III. Stufenheckversion Bora.
  • 1999: Weitere Motoren: Ottomotoren 2,0 85 kW (115 PS, statt 1,8 92 kW (125 PS)) sowie 2,8 V6 150 kW (204 PS) sowie 1,9 TDI-Pumpe-Düse-Dieselmotor 85 kW (115 PS). Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) in allen Golf serienmäßig. Kombiversion Variant.
  • 2000: Neue Motoren: Ottomotoren 1,6 16V 77 kW (105 PS) und 2,3 V5 20V 125 kW (170 PS) sowie Dieselmotoren 1,9 TDI PD 74 kW (100 PS) und 1,9 TDI PD 110 kW (150 PS). 1,6 8V jetzt mit 75 kW (102 PS), und nur noch mit Automatikgetriebe lieferbar. Cabriolet nur noch als 2,0 85 kW (115 PS) sowie 1,9 TDI 66 kW (90 PS).
  • 2001: Sondermodell 25 Jahre GTI mit 1,8 T 132 kW (180 PS) Motor, Bremsassistent serienmäßig. Erweiterung des von Bosch entwickelten Controller Area Network-Bus-Systems (kurz CAN-Bus) auf die große Konfiguration (nun auch Motor und Kombiinstrument per CAN). Neue Motoren: Ottomotor 1,6 FSI mit Benzin-Direkteinspritzung und 81 kW (110 PS) sowie Dieselmotor 1,9 TDI PD 96 kW (130 PS, statt 85 kW (115 PS)).
  • 2002: Kopfairbags serienmäßig, Einführung R32 mit 3,2-Liter-VR6-Motor mit 177 kW (241 PS), Sondermodell Champ, basierend auf der Ausstattungslinie Basis mit Kopfairbags (etwas später serienmäßig), Sondermodell Pacific, basierend auf der Ausstattungslinie Highline, umschaltbarer Erdgas-Antrieb mit der Verkaufsbezeichnung BiFuel im Variant. Cabriolet eingestellt.
  • 2003: GT Sport, Sondermodell Edition, Ende der Produktion des Golf IV Limousine in Deutschland; der Variant wird zunächst weiter gebaut. Vom Golf IV wurden 4.098.000 Fahrzeuge gefertigt. Start der Produktion in der Volksrepublik China im Joint-Venture-Unternehmen FAW-Volkswagen am Standort Changchun.
  • 2004: der R32 wird in den USA angeboten und ist damit der erste Allrad-Golf in den Staaten
  • 2005: weitere Variant-Ableger: Golf Atlantic und Atlantic Style
  • 2006: Einstellung des Golf IV Variant. Der Nachfolger auf Golf-V-Basis folgte Mitte 2007.

Modelle[Bearbeiten]

Golf R32[Bearbeiten]

VW Golf R32
Heckansicht

Der erste Golf R32 entstand als geplante limitierte Auflage von 5000 Autos auf Basis des Golf IV. Nach dem anfänglichen Erfolg – die Kleinserie war insbesondere aufgrund der Nachfrage in den USA sehr schnell ausverkauft – entschied Volkswagen, den R32 in Serie herzustellen und verkaufte schließlich etwa 12.000 Fahrzeuge des Golf IV R32, 7000 für Europa, 5000 für die USA.

Das R in R32 steht für Racing, in Anlehnung an die Motorsportabteilung „Volkswagen Racing“ (früher „Volkswagen Motorsport“), die 32 steht für die 3,2 Liter Hubraum des Sechszylindermotors in VR-Bauweise. Serienmäßig ist der Golf R32 mit einem um 20 Millimeter tiefer gelegten Sportfahrwerk, 225/40-Reifen auf speziellen 18-Zoll-Aluminiumfelgen „Aristo“ die anfangs von OZ später von Ronal geliefert wurden, Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen, dem 4Motion-Allradantrieb sowie einem Sechsganggetriebe ausgestattet, optional war unter anderem das wegweisende Doppelkupplungsgetriebe DSG erhältlich. Äußerlich ist der Kompaktsportwagen Golf R32 zudem durch drei große Lufteinlässe in der Frontschürze, durch tiefe Seitenschweller, einem Dachkantenspoiler und durch die beiden Endrohre der Abgasanlage vom herkömmlichen Golf zu unterscheiden.

Der Sechszylindermotor hat vier Ventile pro Zylinder und eine Leistung von 177 kW (241 PS). Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der Volkswagen in 6,6 Sekunden (mit DSG in 6,4 Sekunden), bei 2800 Umdrehungen liegen 320 Newtonmeter an, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 247 km/h. Der Motor erfüllt zudem die Abgasnorm EU4. Die zweiflutige Abgasanlage welche von Remus entwickelt wurde ist mit einer unterdruckabhängigen Klappensteuerung ausgerüstet. Je nach Betätigung des Gaspedals sowie der Geschwindigkeit des Fahrzeugs werden die Abgase über eine Regelklappe, welche über eine Unterdruckleitung mit dem Motor verbunden ist, teilweise am Endschalldämpfer vorbeigeleitet. So entsteht ein noch sportlicherer Sound des Sechszylindermotors.

Mitte 2003 wurden kleine kosmetische Veränderungen wie enger geschnittene Sitze mit Lordosenstütze und zweiter Sitznaht sowie eine Veränderung an der Frontscheibe (FIN) vorgenommen. Ebenfalls wurden an der Zündanlage und dem Endschalldämpfer kleine Veränderungen vorgenommen. Diese Version wird bei R32-Fahrern häufig als "Last-Edition" bezeichnet. Zudem unterscheiden sich die in Nordamerika verkauften Modelle durch einen schwarzen Dachhimmel, serienmäßiges Schiebedach, ein weicheres und höheres Fahrwerk, eine zweite Sitznaht, andere Rückleuchten, Seitenmarkierungsleuchten, sowie den Verbau von herkömmlichen Halogenscheinwerfern anstelle der Xenonscheinwerfer.

Golf GTI[Bearbeiten]

VW Golf GTI
Heckansicht

Mit der Einführung des Golf IV (1J) ging abermals eine neue GTI-Generation an den Start. Sie war aber bei diesem Modell mehr eine Ausstattungslinie wie Comfortline oder Trendline, also werksseitig für einen GTI sehr schlicht gehalten. Zu erkennen ist der IVer GTI an seinen serienmäßigen 16-Zoll-Aluminiumrädern von BBS im Kreuzspeichendesign sowie dem Armaturenzierrat in Vogelaugenahorn. Außerdem hat er etwas bequemere Recaro-Sitze, teilweise mit längenverstellbarer Beinauflage. Optisch war der Golf IV GTI zeitweise kaum noch von den anderen Modellen zu unterscheiden und bot die größte Auswahl an Motoren (zeitweise, stärkere lösten schwächere Varianten ab). In seinem letzten Baujahr 2003 war der Golf IV GTI ausschließlich mit dem 132-kW-Motor (180 PS) des 25-Jahre-Jubiläums-GTI und dem 110-kW-TDI-Motor (150 PS) zu haben.[3] Die 180-PS Variante hebt sich durch ein rotes "I" im Heckemblem und anderen Rädern (Montreal II) von der 150-PS Variante ab. Aufgrund der schmaleren Reifen erreicht diese GTI-Variante eine leicht höhere Höchstgeschwindigkeit als der Jubiläums-GTI (228 km/h statt 222 km/h).

2001 wurde abermals ein Sondermodell vorgestellt: der 25-Jahre-Jubiläums-GTI, der sich deutlich von den anderen Modellen abhob. Zum einen kamen ein eigenständiges Spoilerpaket (Front- und Heckschürze, Seitenschweller und Dachkantenspoiler in Wagenfarbe lackiert) und abgedunkelte Frontscheinwerfer sowie ein Sportendtopf mit 90-mm-Endrohr und 18″ große kugelpolierte BBS-Leichtmetallräder zum Einsatz. Zum anderen wurde auch der Innenraum mit vielen eigenständigen Extras wie eigenen Recaro-Sportsitzen mit GTI-Aufdruck, vielen rot abgesetzten Details, Pedalen aus gelochtem Aluminium und dem bereits im Golf 1 GTI verbauten Golfball-Schaltknauf aufgewertet. Allerdings blieben dem Käufer einige Extras wie Xenonlicht oder Lederausstattung verwehrt, dafür entschädigte aber der auf eine Leistung von 132 kW (180 PS) gesteigerte 1,8-Liter-20V-Turbomotor.

Motorenpalette für diese Ausstattungslinie:

  • Golf GTI: 1,9 l TDI 81 kW (Verteiler-Einspritz-Pumpe)
  • Golf GTI: 1,9 l TDI 85 kW (Pumpe-Düse)
  • Golf GTI: 1,9 l TDI 96 kW (Pumpe-Düse)
  • Golf GTI: 1,9 l TDI 110 kW (Pumpe-Düse)
  • Golf GTI: 1,8 l 20V 92 kW
  • Golf GTI: 1,8 l 20V Turbo 110 kW
  • Golf GTI: 1,8 l 20V Turbo 132 kW (Sondermodell „25 Jahre GTI“)
  • Golf GTI: 1,8 l 20V Turbo 132 kW
  • Golf GTI: 2,0 l 85 kW
  • Golf GTI: 2,3 l VR5 110 kW
  • Golf GTI: 2,3 l V5 125 kW

Golf Sondermodell „Generation“[Bearbeiten]

Als der Golf im Jahre 1999 25 Jahre alt wurde, entschied man sich bei VW dafür, zum Geburtstag ein Sondermodell namens „Generation“ auf den Markt zu bringen.

Der Golf Generation bietet eine Kombination aus sportlicher Optik und komfortabler Ausstattung. Im Gegensatz zum Basismodell des Golf sind hier die Stoßfänger, Seitenleisten, Außenspiegelkappen sowie die Türgriffe serienmäßig in der jeweiligen Wagenfarbe lackiert, ebenso wie bei den Modellen Highline und GTI. Ein weiteres sportliches Detail sind die Leichtmetallräder „Montreal“ in der Größe 6,5 × 16 Zoll mit 205/55er-Reifen. Dazu sind die Einsteigeleisten in schwarz-silbern gehalten und mit dem Schriftzug „GOLF“ versehen. Auch der Innenraum wurde aufgewertet und bietet unter anderem wertigere Materialien und ausgefallenere Farben (z. B. Dekorblenden in Blau/Netzoptik, blaue Nähte an Lederlenkrad und Schaltsack). Das Sondermodell Generation konnte als einziges Modell in der Farbe Technoblau-metallic bestellt werden. Es wurde in seiner Bauzeit zwischen 1999 und 2000 etwa 24.500-mal verkauft.

Golf Cabrio[Bearbeiten]

Hauptartikel siehe: VW Golf Cabriolet

VW Golf Cabrio (1998–2002)
Heckansicht

Das Golf IV Cabrio entspricht technisch weitgehend dem Vorgängermodell. Es handelt sich daher eher um eine überarbeitete Variante des Golf III Cabrio als um ein eigenes auf dem Golf IV basierendes Cabriolet.

Die maßgeblichsten Veränderungen umfassten im Interieur die Beleuchtungseinrichtungen (blaue Instrumentenbeleuchtung), das Golf-IV-Lenkrad sowie die Oberflächen, welche mit ihrer genarbten Oberfläche einen höherwertigen Eindruck vermitteln sollten, als beim Golf III. Ansonsten blieb im Interieur alles wie beim Vorgänger. Außen wurden die Frontscheinwerfer geändert, die nun entsprechend dem Golf IV im Klarglasdesign strahlten. Das Nummernschild wurde vom Kofferraumdeckel in den Stoßfänger verlegt, um auch hier der Heckansicht der vierten Generation näher zu kommen. Die Motoren waren allesamt aus dem Golf III bekannt.

  • Benziner: 1,6 l mit 100 PS, 1,8 l mit 75 PS (bis Oktober 2000), 1,8 l mit 90 PS und 2,0 l mit 115 PS.
  • Diesel: 1,9 l TDI mit 90 PS und 1,9 l TDI mit 110 PS.

Ab Herbst 2000 waren nur noch der 2,0-l-Benziner und der kleine 1,9-l-Diesel im Angebot.

Das Golf Cabrio der vierten (manche sagen auch „dreieinhalbten“) Generation wurde von Juni 1998 bis Dezember 2001 bei Karmann in Osnabrück hergestellt. Einige liefen auch in Mexiko vom Band. So wurden die letzten Modelle im Jahre 2002 in Puebla gefertigt.

VW Golf Variant

Golf Variant[Bearbeiten]

Hauptartikel siehe: VW Golf Variant

Auch vom Golf IV existierte eine Kombiversion, die von April 1999 bis Juni 2006 produziert wurde. Das Fahrzeug verwendete die gleichen Motoren und Ausstattungslinien wie die Limousine.

Motoren[Bearbeiten]

Bei den Motoren 1,8 (92 kW), 2,0 (85 kW), 2,3 V5 (110/125 kW) und 1,9 TDI (66–110 kW) konnte außerdem ein Allradantrieb 4Motion mitbestellt werden. Der 2,8 V6 (150 kW) und der 3,2 R32 (177 kW) war serienmäßig mit dem Allradantriebssystem 4Motion ausgestattet.

Technische Daten[Bearbeiten]

Ottomotoren[Bearbeiten]

1.4 1.6 1.6 FSI 1.8 2.0
Bauzeitraum 10/1997–08/2003 10/1997–08/2000 09/2000–08/2003 05/1999–08/2003 08/2001–08/2003 10/1997–10/2000 08/1998–04/2001 04/2000–08/2003 05/2001–08/2003
Motorkenndaten
Motortyp R4-Ottomotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 4 2 4 5 2
Ventilsteuerung DOHC, Zahnriemen OHC, Zahnriemen DOHC, Zahnriemen OHC, Zahnriemen
Gemischaufbereitung Saugrohreinspritzung Benzin-Direkteinspritzung Saugrohreinspritzung
Motoraufladung
Kühlung Wasserkühlung
Motorkennbuchstaben AHW, AXP, AKQ,
APE, BCA
AEH, AKL, APF AVU, BFQ ATN, AUS, AZD,
BCB
BAD AGN APK, AQY AZH AZJ
Bohrung × Hub 76,5 × 75,6 mm 81,0 × 77,4 mm 76,5 × 86,9 mm 81,0 × 86,4 mm 82,5 × 92,8 mm
Hubraum 1390 cm³ 1595 cm³ 1598 cm³ 1781 cm³ 1984 cm³
Verdichtungsverhältnis 10,5:1 10,3:1 11,5:1 12,0:1 10,3:1 10,5:1 10,3:1
max. Leistung 55 kW
(75 PS)
bei 5000/min
74 kW
(101 PS)
bei 5600/min
75 kW
(102 PS)
bei 5600/min
77 kW
(105 PS)
bei 5700/min
81 kW
(110 PS)
bei 5800/min
92 kW
(125 PS)
bei 6000/min
85 kW
(115 PS)
bei 5200/min
85 kW
(115 PS)
bei 5400/min
max. Drehmoment [B 1] 145 Nm
bei 3800/min
148 Nm
bei 3800/min
148 Nm
bei 4500/min
155 Nm
bei 4400/min
170 Nm
bei 4200/min
170 Nm
bei 2400/min
172 Nm
bei 3200/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb Allradantrieb (4Motion) Vorderradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb (4Motion)
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe 4-Stufen-Automatikgetriebe 5-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 4-Stufen-Automatikgetriebe 4-Stufen-Automatikgetriebe 4-Stufen-Automatikgetriebe
Fahrwerk
Radaufhängung vorn MacPherson-Federbeine, Dreieckslenker, Schraubenfedern
Radaufhängung hinten Verbundlenkerachse, Längslenker (4motion: Doppelquerlenker), Schraubenfedern
Bremsen Scheibenbremsen rundum (Ø vorne 256–334, hinten 232–256 mm), ABS
Lenkung Zahnstangenlenkung
Messwerte[B 2]
Höchstgeschwindigkeit 171 km/h 188 km/h
(185 km/h)
(185 km/h) 192 km/h 194 km/h 201 km/h
(198 km/h)
[198 km/h]
195 km/h
(192 km/h)
[192 km/h] 195 km/h
(192 km/h)
Beschleunigung, 0–100 km/h 14,0 s 10,9 s
(12,5 s)
(12,7 s) 10,8 s 10,6 s 9,9 s
(11,9 s)
[11,1 s]
10,5 s
(11,9 s)
[11,2 s] 10,5 s
(11,7 s)
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 6,6 l S 7,6 l S
(8,6 l S)
(8,0 l S) 6,9 l SP 6,2 l SP 8,3 l S
(9,1 l S)
[8,9 l S]
7,9 l S
(8,9 l S)
[8,7 l S] 7,9 l S
(9,0 l S)
CO2-Emissionen (kombiniert) 158 g/km 182 g/km
(206 g/km)
(192 g/km) 166 g/km 149 g/km 199 g/km
(218 g/km)
[214 g/km]
190 g/km
(214 g/km)
[209 g/km] 190 g/km
(216 g/km)
Bemerkungen
nicht für E10-Kraftstoff geeignet[4]
1.8 T 2.3 VR5 2.3 V5 2.8 V6 3.2 R32
Bauzeitraum 10/1997–08/2003 06/2001–06/2003 10/1997–08/2000 09/2000–08/2003 05/1999–08/2003 06/2002–05/2004
Motorkenndaten
Motortyp R4-Ottomotor VR5-Ottomotor VR6-Ottomotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 5 2 4
Ventilsteuerung DOHC, Zahnriemen 2 × OHC, Kette 2 × DOHC, Kette
Gemischaufbereitung Saugrohreinspritzung
Motoraufladung Turbolader, Ladeluftkühler
Kühlung Wasserkühlung
Motorkennbuchstaben AGU, ARZ, AUM AUQ AGZ AQN AQP, AUE, BDE BFH, BML
Bohrung × Hub 81,0 × 86,4 mm 81,0 × 90,2 mm 81,0 × 90,3 mm 84,0 × 95,9 mm
Hubraum 1781 cm³ 2324 cm³ 2771 cm³ 3189 cm³
Verdichtungsverhältnis 9,3:1 9,5:1 10,2:1 10,8:1 10,5:1 11,3:1
max. Leistung 110 kW
(150 PS)
bei 5700/min
132 kW
(180 PS)
bei 5500/min
110 kW
(150 PS)
bei 6000/min
125 kW
(170 PS)
bei 6200/min
150 kW
(204 PS)
bei 6200/min
177 kW
(241 PS)
bei 6250/min
max. Drehmoment 210 Nm
bei 1750–4600/min
235 Nm
bei 1950–5000/min
205 Nm
bei 3200/min
220 Nm
bei 3300/min
270 Nm
bei 3200/min
320 Nm
bei 2800–3200/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb Allradantrieb (4Motion)
Antrieb, optional Allradantrieb (4Motion)
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe 5-Gang-Schaltgetriebe[B 3] 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 5-Stufen-Tiptronic 4-Stufen-Automatikgetriebe 5-Stufen-Tiptronic 6-Stufen-DSG
Fahrwerk
Radaufhängung vorn MacPherson-Federbeine, Dreieckslenker, Schraubenfedern
Radaufhängung hinten Verbundlenkerachse, Längslenker (4motion: Doppelquerlenker), Schraubenfedern
Bremsen Scheibenbremsen rundum (Ø vorne 256–334, hinten 232–256 mm), ABS
Lenkung Zahnstangenlenkung
Messwerte[B 2]
Höchstgeschwindigkeit 216 km/h
(212 km/h)
222 km/h 216 km/h
(212 km/h)
[211 km/h]
224 km/h
(220 km/h)
[218 km/h]
[235 km/h] [247 km/h
(247 km/h)]
Beschleunigung, 0–100 km/h 8,5 s
(9,4 s)
7,9 s 8,8 s
(9,7 s)
[9,8 s]
8,2 s
(8,9 s)
[8,8 s]
[7,1 s] [6,6 s
(6,4 s)]
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 7,8 l S
(8,9 l S)
8,4 l S 9,3 l S
(9,9 l S)
[10,4 l S]
8,7 l SP
(9,6 l SP)
[9,9 l SP]
[10,8 l SP] [11,5 l SP
(10,2 l SP)]
CO2-Emissionen (kombiniert) 187 g/km
(214 g/km)
202 g/km 223 g/km
(238 g/km)
[250 g/km]
209 g/km
(230 g/km)
[238 g/km]
[259 g/km] [276 g/km
(k. A)]
  • Die Verfügbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
  1. AXP: 128 Nm/3300; AHW/AKQ: 131 Nm/3200; APE: 126 Nm/3800; BCA: 126 Nm/3300
  2. a b Werte in ( ) für Automatikgetriebe und in [ ] für 4Motion.
  3. Beim 4Motion 6-Gang.

Dieselmotoren[Bearbeiten]

1.9 SDI 1.9 TDI 1.9 TDI 1.9 TDI 1.9 TDI
Bauzeitraum 10/1997–08/2003 10/1997–04/2002 02/2000–08/2003 05/1999–07/2001 01/2000–07/2001 04/2001–08/2003 09/2000–08/2003
Motorkenndaten
Motortyp R4-Dieselmotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung OHC, Zahnriemen
Gemischaufbereitung Diesel-Direkteinspritzung Pumpe-Düse-System
Motoraufladung Turbolader, Ladeluftkühler
Kühlung Wasserkühlung
Motorkennbuchstaben AGP, AQM AGR ALH AHF, ASV ATD, AXR AJM AUY ASZ ARL
Bohrung × Hub 79,5 × 95,5 mm
Hubraum 1896 cm³
Verdichtungsverhältnis 19,5:1 19,0:1 18,0:1 19,0:1 18,5:1
max. Leistung 50 kW
(68 PS)
bei 4200/min
66 kW
(90 PS)
bei 4000/min
66 kW
(90 PS)
bei 3750/min
81 kW
(110 PS)
bei 4150/min
74 kW
(100 PS)
bei 4000/min
85 kW
(115 PS)
bei 4000/min
96 kW
(130 PS)
bei 4000/min
110 kW
(150 PS)
bei 4000/min
max. Drehmoment 133 Nm
bei 2200–2600/min
210 Nm
bei 1900/min
235 Nm
bei 1900/min
240 Nm
bei 1800–2400/min
285 Nm
bei 1900/min
310 Nm
bei 1900/min
320 Nm
bei 1900/min
Kraftübertragung
Antrieb, serienmäßig Vorderradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb (4Motion) Allradantrieb (4Motion)
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe 5-Gang-Schaltgetriebe[D 1] 5-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 4-Stufen-Automatikgetriebe 5-Stufen-Tiptronic 5-Stufen-Tiptronic
Fahrwerk
Radaufhängung vorn MacPherson-Federbeine, Dreieckslenker, Schraubenfedern
Radaufhängung hinten Verbundlenkerachse, Längslenker (4motion: Doppelquerlenker), Schraubenfedern
Bremsen Scheibenbremsen rundum (Ø vorne 256–334, hinten 232–256 mm), ABS
Lenkung Zahnstangenlenkung
Messwerte[D 2]
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h 180 km/h
(176 km/h)
[177 km/h]
193 km/h
(190 km/h)
188 km/h
(184 km/h)
[185 km/h]
195 km/h
[192 km/h]
195 km/h
(192 km/h)
[192 km/h]
205 km/h
(202 km/h)
[202 km/h]
216 km/h
[211 km/h]
Beschleunigung, 0–100 km/h 17,2 s 12,4 s
(13,9 s)
[13,9 s]
10,6 s
(11,9 s)
11,3 s
(12,7 s)
[12,4 s]
10,3 s
[10,6 s]
10,3 s
(11,0 s)
[10,8 s]
9,6 s
(10,3 s)
[9,7 s]
8,6 s
[8,8 s]
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 5,1 l D 4,9 l D
(6,3 l D)
[5,5 l D]
4,9 l D
(6,3 l D)
5,2 l D
(6,4 l D)
[6,2 l D]
5,1 l D
[6,1 l D]
5,1 l D
(6,2 l D)
[6,1 l D]
5,2 l D
(6,5 l D)
[6,2 l D]
5,3 l D
[6,2 l D]
CO2-Emissionen (kombiniert) 138 g/km 132 g/km
(170 g/km)
[149 g/km]
132 g/km
(170 g/km)
140 g/km
(173 g/km)
[167 g/km]
138 g/km
[165 g/km]
138 g/km
(167 g/km)
[165 g/km]
140 g/km
(176 g/km)
[167 g/km]
143 g/km
[167 g/km]
  • Die Verfügbarkeit der Motoren war von Modell, Ausstattung und Markt abhängig.
  1. Beim 4Motion 6-Gang.
  2. Werte in ( ) für Automatikgetriebe und in [ ] für 4Motion.

Literatur[Bearbeiten]

  • Volkswagen Golf Bordbuch, Heft 3.3 "Technische Daten". Volkswagen AG, August 1998.
  • Volkswagen Golf Bordbuch, Heft 3.3 "Technische Daten". Volkswagen AG, Mai 1999.
  • Volkswagen Golf Bordbuch, Heft 3.3 "Technische Daten". Volkswagen AG, Mai 2001.
  • Volkswagen Golf Bordbuch, Heft 3.3 "Technische Daten". Volkswagen AG, Mai 2002.
  • Hans-Rüdiger Etzold: So wird’s gemacht. VW Golf IV 9/97 bis 9/03, Bora 9/98 bis 5/05.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: VW Golf IV – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Crash-Test VW Golf IV (ADAC 08/1998)
  2. www.kba.de/Statistik 2008, Seite 42 (PDF 2,7 MB) (Version vom 16. Dezember 2013 im Internet Archive)
  3. michaelneuhaus.de/golf4
  4. Liste der nicht E10-geeigneten Volkswagen-PKW-Modelle