Vaddukoddai Resolution

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Die Vaddukoddai Resolution ist ein Beschluss, der am 14. Mai 1976[1] bei dem ersten Nationalkongress der Tamil United Liberation Front in Pannakam (Wahlbezirk Vaddukoddai) angenommen wurde. Das Präsidium dieses politischen Kongresses führte S.J.V. Chelvanayakam. Sie spielt eine zentrale Rolle im Konflikt zwischen den Tamilen und Singhalesen in Sri Lanka und gilt als Beginn der Bewegung nach Selbstbestimmung der Tamilen seit der Unabhängigkeit vom Britischen Königreich.

Schon 28 Jahre nach der Unabhängigkeit von ehemaligen Ceylon einigten sich die führenden tamilischen Politiker auf diese Resolution, der die folgende Aussage enthielt:

«Diese Konvention legt fest, dass die Wiederherstellung des freien, souveränen, weltlichen, sozialistischen Staates von Tamil Eelam, auf dem Selbstbestimmungsrecht basierend, welches jeder Nation eigen ist, unvermeidlich geworden ist, um die Existenz eines tamilischen Staats in diesem Land zu sichern.»

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Frank-Florian Seifert: Das Selbstbestimmungsrecht der Sri Lanka-Tamilen zwischen Sezession und Integration. Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3515077170, S. 394.