Vagn Walfrid Ekman

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Vagn Walfrid Ekman

Vagn Walfrid Ekman (* 3. Mai 1874 in Stockholm; † 9. März 1954 in Gostad nahe Stockaryd) war ein schwedischer Physiker und Ozeanograph.

Leben[Bearbeiten]

Sein Vater Fredrik Laurentz Ekman war ebenfalls Ozeanograph.

Walfrid studierte zunächst Physik an der Universität Uppsala und kam dort mehr mit der Ozeanografie in Berührung, als er die Vorlesungen von Vilhelm Bjerknes über Strömungslehre hörte.

Bei einer Expedition auf der Fram hatte Fridtjof Nansen entdeckt, dass Eisberge nicht in die Richtung des Windes driften, sondern mit einem Winkel von 20–40° abweichen. Auf Anregung von Bjerknes kam Ekman – noch als Student – mit der Ekman-Spirale zu einer Lösung dieses Phänomens.

Nachdem er 1902 sein Studium mit Erlangung des Doktorgrades abgeschlossen hatte, ging Ekman an das Internationale Laboratorium für ozeanographische Forschung in Oslo, wo er sieben Jahre wirkte. Von 1910 bis 1939 setzte er seine theoretischen wie auch seine praktischen Arbeiten an der Universität Lund als Professor für Mechanik und Mathematische Physik fort. Seine Untersuchungen zum Zusammenwirken von Windkraft, Coriolis-Kraft und Reibung führten zu weitreichenden Erkenntnissen über die Entstehung und das Verhalten von Meeresströmungen. 1935 wurde er zum Mitglied der schwedischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Nach Vagn Walfrid Ekman sind neben der Ekman-Spirale auch die Ekman-Zahl, die Ekman-Schicht und der Ekman-Transport benannt worden.