Vaiņode

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Vaiņode (dt.: Wainoden)
Wappen fehlt
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Vaiņode (Lettland)
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Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Kurland (lettisch: Kurzeme)
Verwaltungsbezirk: Vaiņodes novads
Koordinaten: 56° 25′ N, 21° 51′ O56.41694444444421.855277777778147Koordinaten: 56° 25′ 1″ N, 21° 51′ 19″ O
Einwohner: 1.944
Fläche:
Bevölkerungsdichte:
Höhe: 147 m
Webseite: www.vainode.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Vaiņode (deutsch: Wainoden) ist eine Ortschaft im Südwesten Lettlands, an der Grenze zu Litauen. Sie ist Zentrum des gleichnamigen Bezirks (Vaiņodes Novads).

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaft entstand, als eine Bahnstation an der 1871 erbauten Strecke Liepāja - Mažeikiai eingerichtet wurde.

Im Ersten Weltkrieg befand sich ab 1916 nördlich der Ortschaft der Luftschiffhafen Wainoden der Deutschen Kaiserlichen Marine, dessen Hangars später als Markthallen in Riga wiederverwendet wurden.

In den 1930er Jahren war Vaiņode ein beliebter Kurort, wo sich verschiedene Sanatorien befanden. Nördlich der Ortschaft liegt das Gut Bāta.

Die Rote Armee betrieb nach 1945 hier den größten Militärflugplatz im Baltikum. Heute sind diese Anlagen zerfallen.

Vaiņodes novads[Bearbeiten]

Seit 2009 bilden die Gemeinden Vaiņode und Embūte eine Verwaltungsgemeinschaft mit zusammen 2932 Einwohnern (Stand: 1. Juli 2010).

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, ISBN 3-412-06889-6, S. #.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.