Valérie de Gasparin

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Valérie de Gasparin

Valérie de Gasparin, geborene Boissier (* 13. September 1813 in Genf; † 16. Juni 1894 in Pregny-Chambésy) war eine reformierte Schweizer Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Tode ihrer Mutter im Jahre 1836 beteiligte sie sich an der Westschweizer Erweckungsbewegung und heiratete 1837 den französischen Grafen Agénor Étienne de Gasparin. Sie verfasste mehr als 80 literarische und publizistische Werke vor allem zu religiösen Themen.

Ab 1859 kämpfte sie im Namen der persönlichen Freiheit gegen das Diakonissenwesen, dem sie katholisierende Tendenzen vorwarf, und 1859 gründete sie mit ihrem Mann in Lausanne die Ecole normale de gardes-malades, die erste nichtkirchliche Schule für freie Krankenpflegerinnen, aus der die heutige Klinik und Schule La Source entstanden ist.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Nouvelles, 1833
  • Voyage d'une ignorante dans le midi de la France et l'Italie, 1835
  • Le mariage du point de vue chrétien, 1843 (französischer Text als ZIP-Datei)
  • Camille, 1866 (Roman)
  • Des corporations monastiques au sein du protestantisme, 1855

Weblinks[Bearbeiten]