Val-d’Isère
| Val-d’Isère | ||
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| Region | Rhône-Alpes | |
| Département | Savoie | |
| Arrondissement | Albertville | |
| Kanton | Bourg-Saint-Maurice | |
| Koordinaten | 45° 27′ N, 6° 59′ O45.4497222222226.97722222222221821Koordinaten: 45° 27′ N, 6° 59′ O | |
| Höhe | 1.785–3.599 m | |
| Fläche | 94,39 km² | |
| Einwohner | 1.563 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 17 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 73150 | |
| INSEE-Code | 73304 | |
| Website | http://www.val-disere.com | |
Rege Bautätigkeit in Val d’Isère |
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Val-d’Isère liegt in den französischen Alpen im Département Savoie. Zur Gemeinde, die 1563 Einwohner (Stand 1. Januar 2010) hat und auf 1800 Metern Höhe liegt, gehören die Ortsteile La Daille und Le Fornet. Zu beiden Seiten des Ortes erheben sich die Hausberge Solaise und Bellevarde. Zusammen mit Tignes bildet Val-d’Isère das Skigebiet Espace Killy, das nach dem französischen Olympiasieger Jean-Claude Killy benannt ist.
Val-d’Isère ist als Austragungsort vom Kriterium des ersten Schnees bekannt. Dieses Skirennen im Rahmen des alpinen Skiweltcup findet traditionell im Dezember auf der Piste Oreiller-Killy statt. Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville war Val-d’Isère Schauplatz der alpinen Skiwettbewerbe der Männer, wobei vor allem die Abfahrt auf der schwierigen Piste La face de Bellevarde für Aufsehen sorgte. Die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 fanden ebenfalls hier statt.
Von der ursprünglichen Bebauung des alten Dorfes ist nicht sehr viel erhalten geblieben, allerdings sind die modernen Bauten des Ortes in einem ansprechenden Stil gehalten und Bausünden, wie sie aus vielen Alpen-Skigebieten bekannt sind, wurden hier bis auf den Ortsteil La Daille weitgehend vermieden. Der Ort setzt in seiner gesamten Struktur vor allem auf ein gehobenes Fremdenverkehrspublikum.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Val-d’Isère liegt im Tal der Isère in der Tarentaise. In der Nähe liegen der Alpenpass Kleiner Sankt Bernhard und der Mont Cenis. Hinter dem Skigebiet schließt sich der Nationalpark Vanoise an.
Seit 1937 verläuft über den Col de l’Iseran mit 2764 Metern die höchste befahrbare Passstraße der Alpen. Die höchste Passstraße Europas ist am Mulhacén in der Nähe von Granada in Andalusien in etwa 3400 Metern Höhe. Der Col de l’Iseran verbindet die Tarentaise und Maurienne. Er wurde öfter in die Streckenführung der Tour de France aufgenommen.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Nähe zum Kleinen Sankt-Bernhard-Pass hat den Ort schon früh zu einer wichtigen Station für durchreisende Handelstreibende gemacht. Seit 1934 hat sich der Skisport entwickelt, der heute die wichtigste Einnahmequelle des Ortes darstellt.
Am 10. Februar 1970 traf eine Neuschneelawine ein Jugenderholungsheim und ein Hotel, wobei 39 Personen getötet wurden.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Henri Oreiller (1925–1962), 1948 erster französischer Olympiasieger bei Winterspielen
- Christine Goitschel (* 1944), französische Skirennläuferin, Olympiasiegerin im Slalon (Goldmedaille) 1964 in Innsbruck
- Marielle Goitschel (* 1945), französische Skirennläuferin, Silbermedaille im Slalom bei Olympia 1964 in Innsbruck, Christina und Marielle Goitschel sind Schwestern
- Mathieu Bozzetto (* 1973), fünffacher Snowboard-Weltmeister
- Ingrid Jacquemod (* 1978), französische Skirennläuferin
Literatur [Bearbeiten]
- Christian Hannss: Val d’Isère – Entwicklung und Probleme eines Wintersportplatzes in den französischen Nordalpen. In: H. Wilhelmy, H. Blume, K. H. Schröder, A. Karger (Hrsg.): Tübinger geographische Studien. Heft 56, Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität Tübingen, Tübingen 1974.
Weblinks [Bearbeiten]
Bourg-Saint-Maurice | Les Chapelles | Montvalezan | Sainte-Foy-Tarentaise | Séez | Tignes | Val-d’Isère | Villaroger