Vale de Cambra

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Vale de Cambra
Wappen Karte
Wappen von Vale de Cambra
Vale de Cambra (Portugal)
Vale de Cambra
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Entre Douro e Vouga
Distrikt: Aveiro
Concelho: Vale de Cambra
Koordinaten: 40° 51′ N, 8° 24′ W40.849166666667-8.3916666666667Koordinaten: 40° 51′ N, 8° 24′ W
Einwohner: 22.862 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 146,52 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner pro km²
Kreis Vale de Cambra
Flagge Karte
Flagge von Vale de Cambra Position des Kreises Vale de Cambra
Einwohner: 22.862 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 146,52 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 9
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Vale de Cambra
Edifício Municipal Av. Camilo Tavares de Matos, n.º 19
3730–901 Vale de Cambra
Präsident der Câmara Municipal: José António Bastos da Silva (PSD)
Webpräsenz: www.cm-valedecambra.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Straße ist leer

Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Vale de Cambra ist eine Stadt (Cidade) und ein Kreis (Concelho) im Distrikt Aveiro in Portugal mit 22.862 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Blick auf Vale de Cambra

Geschichte[Bearbeiten]

Das fruchtbare Tal (Portugiesisch: Vale) war seit vorgeschichtlichen Zeiten Siedlungsgebiet des Menschen. Die erste offiziell dokumentierte Erwähnung stammt aus einer Schenkungsurkunde von König Ordonho II. aus dem Jahr 922. Im Laufe der Zeiten führte der Kreis verschiedene Namen, so Caymbra, Santa Maria de Caymbra, Câmara do Bispo de Coimbra, Cambra und schließlich Macieira de Cambra. Er gehörte zum Bistum von Mérida, und kam im Zuge der Konsolidierung des unabhängigen Königreich Portugals nach 1139 zum Bistum Coimbra.

Im Jahr 1514 erhielt Macieira de Cambra Stadtrechte (Foral) durch König Manuel I. 1926 ging der Kreis Macieira de Cambra im neugeschaffenen Kreis Vale de Cambra auf, der seinen Sitz im Ort Gandra in der Gemeinde Vila Chã hatte. 1993 wurde die bisherige Vila (Kleinstadt) zur Stadt (Cidade) erhoben, während zeitgleich die Ortsgemeinden Macieira de Cambra und São Pedro de Castelões zu Vilas wurden.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zahlreiche Sakralbauten stehen unter Denkmalschutz, ebenso einige Herrenhäuser, steinerne Brunnenanlagen und ehemalige öffentliche Gebäude. Auch der historische Ortskern von Vale de Cambra als Ganzes ist geschützt.[4]

Der Outeiro dos Riscos, ein granitener Monolith mit jungsteinzeitlichen und kupfersteinzeitlichen Gravuren, befindet sich am Ort Gatão in der Gemeinde Cepelos. Die Wallburg-Fundstätte Castro do Chão de Carvalho liegt auf 804 Metern Höhe, am Ort Maciço da Gralheira, in der Gemeinde Arões. Sie wird der Castrokultur zugerechnet.[5]

Im Kulturzentrum Centro Cultural von Vale de Cambra finden vielfältige Veranstaltungen statt, etwa Konzerte oder Tanzaufführungen.[6] In einem 1760 errichteten Granitstein-Haus der Gemeinde Cepelos befindet sich zudem das Museum Núcleo Museológico da Casa da Tulha, eine Zweigstelle des Stadtmuseums Museu Municipal de Vale de Cambra.[7]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten]

Vale de Cambra ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Arouca, São Pedro do Sul, Oliveira de Frades, Sever do Vouga sowie Oliveira de Azeméis.

Die mit Azulejos geschmückte und von portugiesischem Pflaster umgebene Kirche von Castelões (in São Pedro de Castelões)

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Vale de Cambra:

Gemeinde Einwohner
(30. Juni 2011)
Arões 1459
Cepelos 1313
Codal 946
Junqueira 1066
Macieira de Cambra 4748
Roge 1752
São Pedro de Castelões 7252
Vila Chã 3914
Vila Cova de Perrinho 412

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Vale de Cambra (1801 – 2011)[8]
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
9 489 10 166 12 264 15 745 20 404 24 224 24 537 24 805 22 864

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

in Anbahnung:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.verportugal.net, abgerufen am 31. Januar 2013
  4. www.monumentos.pt, abgerufen am 31. Januar 2013
  5. www.verportugal.net, abgerufen am 31. Januar 2013
  6. www.centrocultural.cm-valedambra.pt, abgerufen am 31. Januar 2013
  7. www.igogo.pt, abgerufen am 31. Januar 2013
  8. "Instituto Nacional de Estatística"
  9. www.anmp.pt, abgerufen am 31. Januar 2013