Valongo

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Valongo in Portugal. Für andere Bedeutungen dieses Wortes siehe Valongo (Begriffsklärung)
Valongo
Wappen Karte
Wappen von Valongo
Valongo (Portugal)
Valongo
Basisdaten
Region: Norte
Unterregion: Grande Porto
Distrikt: Porto
Concelho: Valongo
Koordinaten: 41° 11′ N, 8° 30′ W41.183333333333-8.5Koordinaten: 41° 11′ N, 8° 30′ W
Einwohner: 23.827 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 24,1 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 989 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 4440
Politik
Bürgermeister: Antónia Marques de Oliveira
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Valongo
Largo Cenenário
4440 Valongo
Webseite: www.jf-valongo.pt
Kreis Valongo
Flagge Karte
Flagge von Valongo Position des Kreises Valongo
Einwohner: 93.753 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 75,12 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 1248 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 5
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Valongo
Paços do Concelho Avª. 5 de Outubro, 160
4440-503 Valongo
Präsident der Câmara Municipal: Fernando Horácio Moreira Pereira de Melo (PSD)
Webpräsenz: www.cm-valongo.pt



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Kirche Igreja Matriz von Valongo

Valongo ist eine Gemeinde und Stadt in der portugiesischen Region Norte.

Geschichte[Bearbeiten]

Funde belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung nur auf den höher gelegenen, gut zu verteidigenden Punkten. Insbesondere die Ausgrabungen in der Serra de Santa Justa sind dabei zu nennen. Später haben sich die Bewohner auch in tiefer gelegenen Gebieten niedergelassen, um in den wasserreichen Ebenen Landwirtschaft zu betreiben. Mit der Ankunft der Römer sind hier bedeutendere Aktivitäten zu belegen. So wurden hier große Mengen Gold in Minen abgebaut.

Der heutige Ort entstand vermutlich erst im Verlauf der Reconquista. Das heutige Kreisgebiet gehörte 1258 zu den beiden Verwaltungsgebieten Aguiar de Sousa (Gemeinden Campo und Sobrado) und Maia (Gemeinden São Vicente da Queimadela, Valongo und São Lourenço de Asmes). Wassermühlen in den Flüssen und die fruchtbaren Böden sorgten für eine rege landwirtschaftliche Tätigkeit und einer regional bekannten Backtradition.

Valonge erlebte starke Zerstörungen durch französische Truppen während den Napoleonischen Invasionen Anfang des 19. Jahrhunderts sowie durch die Auseinandersetzungen um die Brücke Ponte Ferreira während des Miguelistenkrieges zwischen Liberalen und Absolutisten.

Im Verlauf der Verwaltungsreformen nach der Liberalen Revolution 1822 und dem Bürgerkrieg 1832-1834 wurde die Gemeinde Valongo 1836 zum Sitz eines eigenständigen Kreises, und 1837 zur Kleinstadt (Vila) erhoben. Bis ins 20. Jahrhundert hielt danach eine Entwicklung des Handels und der Industrie an, die durch die Ankunft der Eisenbahn weiter begünstigt wurde und bedeutendes Bevölkerungswachstum mit sich brachte. Lediglich die Gemeinden Campo und Sobrado blieben überwiegend landwirtschaftlich geprägt. 1990 wurde Valongo zur Stadt (Cidade) erhoben. [4]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der Kreis[Bearbeiten]

Valongo ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Porto. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 93.753 Einwohner auf einer Fläche von 75,1 km²[3].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Santo Tirso, Paços de Ferreira, Paredes, Gondomar sowie Maia.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Valongo:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Valongo (1849 – 2011)
1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
8 109 11 853 17 239 33 300 64 234 74 172 86 005 97 753

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 24. Juni
Im Bahnhof Valongo

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Valongo liegt an der Eisenbahnstrecke Linha do Douro. Im Bahnhof Valongo halten die Vorortzüge der CP Urbanos do Porto.

Die Stadt ist über ihren Anschluss an die Autobahn A4 mit dem Fernstraßennetz des Landes verbunden.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

António Dias de Oliveira
Josué Pesqueira 2013 im Trikot des FC Porto

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Valongo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 16. März 2014
  5. www.anmp.pt, abgerufen am 16. März 2014